DFS und Droniq wollen mehr Transparenz im Drohnenverkehr schaffen
Der deutsche Flugsicherungskonzern und die Beratung für gewerbliche Drohneneinsätze sehen mehr Transparenz im bodennahen Luftraum als entscheidenden Faktor für einen sicheren Drohnenbetrieb. Hintergrund ist die stark steigende Zahl von Drohneneinsätzen für Inspektionen, Logistik, Rettungseinsätze oder private Anwendungen. Allein in Frankfurt wurden laut Droniq im April mehr als 1000 Drohnenflüge registriert. Gleichzeitig nehmen unerlaubte oder nicht eindeutig identifizierbare Drohnensichtungen zu. Behörden und Infrastrukturbetreiber stehen deshalb vor der Herausforderung, Flugbewegungen im niedrigen Luftraum besser einordnen zu können.
Zwei Firmen arbeiten an Drohnen, die ohne GPS-Signale auskommen
Die US-Technologiefirma Anello Photonics und das australische Softwareunternehmen Q-CTRL haben eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung neuer Navigationslösungen für Drohnen angekündigt. Ziel ist es, Systeme zu schaffen, die auch ohne GPS-Signale zuverlässig funktionieren.