Gezielte AngriffeGatwick nach Drohnen-Chaos wieder offen

In offenbar gezielten Attacken flogen Drohnen über Londons zweitgrößtem Airport. Der Flugbetrieb in Gatwick blieb mehr als einen Tag unterbrochen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die geschäftige Reisezeit vor Weihnachten hat gerade begonnen. Zu diesem denkbar schlechten Zeitpunkt ist der zweitgrößte Flughafen Londons nicht betriebsfähig. Den ganzen Donnerstag (20. Dezember) wurden in den An- und Abflugswegen immer wieder eine oder mehrere Drohnen gesichtet. Die Anzahl bleibt unklar. Die unbemannten Flugobjekte würden gezielt eingesetzt, um den Flugbetrieb zu behindern, heißt es von der Polizei.

Die Krise begann um 21 Uhr am Mittwochabend. Zwischenzeitlich wurde der Flughafen um 3 Uhr morgens am Donnerstag kurz eröffnet, nur um dann kurz darauf wieder zu schließen. Flüge ab und nach Gatwick waren wegen der Behinderungen den ganzen Donnerstag nicht möglich. Ankommende Flüge wurden teilweise an andere Flughäfen umgeleitet.

Militär kommt mit Spezialausrüstung

Die Hallen des Flughafens London-Gatwick füllten sich mit wartenden Passagieren. Die Situation war so angespannt, dass das Militär eingeschaltet wurde. Man werde «Spezialausrüstung» einsetzen, hieß es zunächst vom britischen Verteidigungsministerium.

Am späteren Abend war die Lage weiterhin nicht unter Kontrolle. Der Flughafen soll frühestens am Freitagmorgen wieder öffnen. Man halte sich verschiedene Optionen offen, heißt es von der Polizei im zuständigen Bezirk Sussex. Je nach Höhe, Schnelligkeit und Windverhältnissen sei auch der Abschuss möglich.  Am Freitagmorgen (21. Dezember) gab es dann Entwarnung: Der Flughafen wurde wieder eröffnet, erste Flüge kamen an.

BDL fordert Registrierungspflicht

Der Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL sorgt sich um die Entwicklung bei den Drohnenflügen nahe Flughäfen. «Die starke Zunahme von Sichtungen unerlaubter Drohnen im Flughafenumfeld zeigt den Handlungsbedarf», so Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow. «Wir haben die Drohnenverordnung der Bundesregierung begrüßt, die zusätzliche Sicherheitsauflagen definiert hat. Es sind aber auch weitere Schritte erforderlich.» Der Verband fordere daher eine Registrierungspflicht, «damit Verantwortung und Haftung klar zugewiesen werden können.»

Mehr zum Thema

Begutachtung der Schäden: Großes Loch in der Nase.

Was knallte in die Boeing 737 von Aeromexico?

Computersimulation: Drohnen als Gefahr für Flugzeuge.

Drohnen richten größeren Schaden an als Vögel

Gatwick will mit Trick zur zweiten Piste kommen

Gatwick will mit Trick zur zweiten Piste kommen

ticker-london-gatwick-lgw

Gericht ebnet Weg für zweite Piste am Flughafen London-Gatwick

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack