Flugzeug von Delta Air Lines und Drohne: Wartung soll schneller funktionieren.

FAA-GenehmigungDrohnen inspizieren Delta-Flotte

Sie heißen Reba und Dolly und helfen Technikern von Delta, schneller und mit weniger Risiko zu arbeiten. Drohnen kommen bei der Fluggesellschaft künftig standardmäßig in der Wartung zum Einsatz.

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916 Flugzeuge fliegen für Delta Air Lines aktuell. Die Airline betreibt in ihrer Flotte einen Mix aus Airbus A220, A320, A330, A350, Boeing 717, 737, 757, und 767. Doch nicht nur Flugzeuge sind für die Airline unterwegs. Jetzt sind auch andere Flugobjekte für Delta im Einsatz. Denn die Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration hat der Fluggesellschaft erlaubt, standardmäßig Drohnen in der Wartung einzusetzen.

Die kleinen unbemannten Flugsysteme mit Kameras sollen zunächst visuelle Inspektionen von Flugzeugen nach Blitzeinschlägen durchführen. Künftig könnten sie aber auch in anderen Bereichen der allgemeinen Sichtprüfung eingesetzt werden, schreibt das Magazin Aviation Week. Delta ist laut eigenen Angaben damit «der erste kommerzielle Betreiber in den USA, der die Zustimmung für unsere Pläne zum Einsatz dieser Drohnen für Wartungsinspektionen in unserer gesamten Flotte erhalten hat».

Reba und Dolly können drinnen und draußen arbeiten

Zuvor hatte die Fluggesellschaft mit Sitz in Atlanta den Einsatz von Drohnen bereits seit 2017 getestet. Inzwischen arbeitet sie mit dem niederländischen Spezialisten Mainblades zusammen. Aktuell befinden sich zwei Drohnen im Einsatz, die auf die Namen Reba und Dolly getauft wurden. Sie dürfen sowohl in Innenräumen als auch im Freien bei den Delta-Einrichtungen in Atlanta, Detroit und Minneapolis arbeiten.

Der Einsatz von Drohnen bietet eine enorme Zeitersparnis. Die kleinen Flieger können ein Schmalrumpfflugzeug in weniger als 90 Minuten und ein Großraumflugzeug in weniger als zwei Stunden abfotografieren. Manuelle Inspektionen erfordern etwa 16 Arbeitsstunden. Techniker können so das Verletzungsrisiko bei der Arbeit minimieren und laut Delta 82 Prozent schneller den Zustand eines Flugzeuges einschätzen.

Korean Air setzt auf Drohnenschwarm

Drohnen sind auch anderswo schon im Einsatz. Korean Air etwa geht noch ein Stück weiter und setzt auf die Inspektion im Schwarm. Vier Drohnen gleichzeitig können bei den Koreanern Inspektionen durchführen. Die Fluggesellschaft sieht ihr Alleinstellungsmerkmal in dem Gebiet im Schwarmeinsatz.

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