Computersimulation: Drohnen als Gefahr für Flugzeuge.

StudieDrohnen richten größeren Schaden an als Vögel

Die US-Luftfahrtbehörde warnt: Der Zusammenstoß mit einer Drohne kann für ein Flugzeug fatalere Folgen haben als ein Vogelschlag.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

«Swiss-Piloten müssen Drohne ausweichen», «Flog Drohne bewusst in Anflugschneise?» - solche Meldung gibt es immer häufiger. Im Oktober stieß ein Charterjet beim Anflug auf den Flughafen Québec sogar mit einer Drohne zusammen. Das Flugzeug nahm nur geringen Schaden und landete sicher. Dass eine solche Kollision aber auch anders ausgehen kann, zeigt eine Studie, die die US-Luftfahrtbehörde FAA nun vorgestellt hat.

Forscher von vier Universitäten simulierten für die Untersuchung am Computer Zusammenstöße von Drohnen - mit einem Gewicht zwischen 1,2 und 3,6 Kilogramm - mit Verkehrsflugzeugen und Business Jets. Außerdem verglichen sie die Schäden mit den Einschlägen von Vögeln mit dem gleichen Gewicht und der gleichen Geschwindigkeit. Das Ergebnis: Aufgrund ihrer steifen Materialien richteten die Drohnen größere Schäden an als die Vögel, die zum größten Teil aus Wasser bestünden, so die Wissenschaftler.

Anrufe im Tower

Drohnenbauteile wie Motor oder Batterie erwiesen sich dabei als am gefährlichsten für Triebwerke und Rumpf der Flugzeuge. Die Forscher und die FAA erklärten, es liege auch bei den Herstellern, Drohnen mit Systemen auszurüsten, die drohende Zusammenstöße automatisch erkennen und vermeiden. Weitere Untersuchungen sollen folgen, auch in Zusammenarbeit mit Triebwerksherstellern.

Die FAA wird laut der Nachrichtenagentur AP pro Monat auf mehr als 250 Sichtungen von Drohnen hingewiesen,  die ein potentielles Risiko für Flugzeuge darstellten. Die Luftfahrtbehörde habe außerdem erklärt, dass Drohnen-Betreiber oft im Tower von Flughäfen anrufen würden, um eine Flugerlaubnis zu erbitten. Dies könnte jedoch die Fluglotsen von ihrer Arbeit ablenken und stelle somit ein Risiko dar.

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Vogelschlag: Airbus A320 von Easyjet nach Edinburgh muss nach dem Start nach Genf zurückkehren

Piloten von Jeju Air sprachen über Vogelschwarm unterm Flugzeug

Piloten von Jeju Air sprachen über Vogelschwarm unterm Flugzeug

Boeing 737 Max: Ds Leap-Triebwerk ist die einzige Option.

Wird eine Softwareänderung bei der Boeing 737 Max nötig?

Boeing 737 Max von Flair: Die Scheiben im Cockpit haben drei Schichten.

Gans knallt in Windschutzscheibe von Boeing 737 Max - Kapitän verletzt

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack