Comac C919

Comac C919, chinesisches Mittelstreckenflugzeug als Konkurrenz zu Airbus A320 und Boeing 737

Die Comac C919 ist ein zweistrahliges Schmalrumpfflugzeug des chinesischen Herstellers Commercial Aircraft Corporation of China (Comac). Der Typ wurde 2008 vorgestellt, absolvierte 2017 seinen Erstflug und erhielt 2022 die chinesische Zulassung. Entwickelt wurde die C919 als direkter Wettbewerber zu Airbus A320 und Boeing 737.

Die Comac C919 bietet Platz für 158 bis 192 Passagiere und wird von zwei LEAP-1C-Triebwerken von CFM International angetrieben. Das Flugzeug besteht überwiegend aus Metall, verfügt aber über Verbundwerkstoffe an wichtigen Strukturteilen und eine moderne Avionik.

Der erste Linienflug mit einer C919 fand 2023 bei China Eastern Airlines statt. Der Typ ist bislang fast ausschließlich bei chinesischen Betreibern im Einsatz, während Comac parallel an einer Zulassung außerhalb Chinas arbeitet.

Alle Artikel zum Thema Comac C919:

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Prognose: Verzehnfachung der Comac-C919-Flotte bis 2030

Die weltweite Flotte von Comac C919 könnte bis 2030 auf 322 Flugzeuge wachsen. Das prognostiziert das Luftfahrtberatungsunternehmen IBA. Ende 2025 waren erst 31 Exemplare im Einsatz. Die jährlichen Auslieferungen sollen von 15 auf 93 Maschinen steigen.
Redaktion
Comac C919, hier ein Exemplar von China Southern: Wie lange müssen Airlines auf das Flugzeug warten?
Shenzhen Airlines und Loong Air

Neue Kunden interessieren sich für die C919 - aber Comac kämpft mit Produktionsproblemen

Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
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Comac C919 absolviert ersten internationalen Linienflug

Die Comac C919 hat erstmals einen internationalen kommerziellen Linienflug absolviert. Eine Maschine von Air China startete am Mittwoch (12. August) um 15:17 Uhr Ortszeit in Peking und landete um 16:58 Uhr in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar. Air China setzt die C919 künftig täglich auf der Strecke zwischen Peking und Ulaanbaatar ein. Für das chinesische Verkehrsflugzeugprogramm ist der internationale Einsatz ein wichtiger Schritt über den bisherigen Heimatmarkt hinaus.
Redaktion
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Für Comac C919: Liebherr baut in Shanghai Werk für Fahrwerkskomponenten

Liebherr-Aerospace hat den offiziellen Baubeginn seines neuen Werks in Shanghai gefeiert. Die rund 16.000 Quadratmeter große Produktionsstätte entsteht im Large Aircraft Industrial Park in der Lingang New Area und soll hochfeste Strukturbauteile sowie oberflächenbehandelte Komponenten für die Fahrwerke des chinesischen Mittelstreckenflugzeugs Comac C919 fertigen. Mit der lokalen Produktion will Liebherr Transportwege verkürzen, die Lieferkette stärken und die Unterstützung für das C919-Programm verbessern. Das Werk wird Teil des globalen Produktionsnetzwerks des Unternehmens und soll zugleich die Zusammenarbeit mit Comac sowie den Ausbau des Luftfahrtstandorts Shanghai fördern.
Redaktion
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Comac: Verkürzte C919 für große Höhen absolviert Erstflug

Die verkürzte Version der Comac C919 für Einsätze an hoch gelegenen Flughäfen hat ihren Erstflug erfolgreich absolviert. Der Prototyp mit der Kennung B-002U startete am 29. Juli am Flughafen Shanghai Pudong und war eine Stunde und 59 Minuten in der Luft, wie der chinesische Flugzeugbauer mitteilt. Nach Angaben von Comac wurden alle geplanten Testmanöver erfolgreich abgeschlossen. Die C919-600 basiert auf der Standardversion des Kurz- und Mittelstreckenjets, verfügt jedoch über einen verkürzten Rumpf und angepasste Systeme für den Betrieb auf hoch gelegenen Flughäfen. Mit dem Erstflug erreicht das Entwicklungsprogramm der neuen Variante einen wichtigen Meilenstein.
Redaktion
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Für große Höhen: Comac beginnt Rolltests mit verkürzten Version der C919

Der chinesische Flugzeughersteller hat mit den Rolltests der C919-600 begonnen. Die verkürzte Variante des Mittelstreckenjets ist speziell für Einsätze an hochgelegenen Flughäfen entwickelt worden. Auf in chinesischen sozialen Netzwerken veröffentlichten Bildern ist der Jet von Comac bei ersten Bodentests aus eigener Kraft zu sehen.
Redaktion
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Verzögert China Airbus-Lieferungen um eine schnellere Europa-Zulassung für die Comac C919 zu erhalten?

Die Volksrepublik soll laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg die Auslieferung von Airbus-Flugzeugen zeitweise verzögert haben, um den Zertifizierungsprozess der heimischen Comac C919 bei der Easa zu beschleunigen. Demnach habe die chinesische Regierung bestimmte Genehmigungen für Airbus-Auslieferungen nur schleppend erteilt. Betroffen gewesen seien rund 20 Flugzeuge.
Redaktion
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Comac will zwei bis drei C919 pro Monat ausliefern

Der chinesische Flugzeugbauer will die Produktion seines Mittelstreckenjets weiter hochfahren. Für 2026 planen die drei großen Staatsairlines zusammen 33 Auslieferungen. Dabei rechnen Air China und China Eastern Airlines jeweils mit 10 C919, China Southern Airlines mit 13. Damit würde sich die Zahl der von Comac ausgelieferten C919 im Vergleich zu 2025 mehr als verdoppeln. Im Schnitt entspräche dies rund zwei bis drei Flugzeugen pro Monat.
Redaktion
Comac C919: Bisher ausschließlich angetrieben von ausländischen Triebwerken von CFM.

China will endlich sein eigenes Triebwerk produzieren

China hat seine Prioritäten für den Flugzeugbau in den nächsten fünf Jahren festgelegt. Es geht um Comac C919 und C929 - und vor allem auch um das heimische Triebwerk, das endlich abheben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack
Foto aus der Kabine einer Comac C919: Die Auslieferungen nehmen noch nicht wirklich an Fahrt auf.

Comac hat massiv weniger C919 ausgeliefert als geplant

Nur 15 C919 lieferte der chinesische Flugzeugbauer im vergangenen Jahr an drei Fluggesellschaften aus. Damit verfehlt Comac die eigenen Ziele klar.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern: Neue Version geplant.

Comac holt China Eastern an Bord für die Streckung der C919

Mit einer längeren Version der C919 könnte der chinesische Flugzeugbauer sich neue Marktsegmente erschließen. Für die Entwicklung solch einer Version, die C919-800 heißen könnte, hat Comac nun offenbar auch eine Partnerin gefunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
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Comac zeigt C919 bei der Dubai Airshow

Chinas Flugzeugbauer feiert auf der Dubai Airshow vom 17. bis 20. November seine Premiere im Nahen Osten. Der Testflieger landete nach einem Zwischenstopp in Dhaka bereits am Flughafen Dubai-Al Maktoum. Mit dem Auftritt will Comac internationale Aufmerksamkeit fürdie C919 gewinnen, der bislang vor allem in China verkauft wurde.
Redaktion
Boeing 737 Max 8 von: Auf der Kurz- und Mittelstrecke setzt Malaysia Airlines auf den amerikanischen Hersteller - bisher.

Malaysia Airlines schaut sich Comac 919 an

Konkurrenz für Boeing und Airbus: Der chinesische Flugzeugbauer kann sich über einen weiteren Interessenten aus Malaysia für die Comac C919 freuen. Malaysia Airlines zeigt Interesse.
Timo Nowack
Timo Nowack
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Comac ist bei C919-Auslieferungen massiv im Hintertreffen

Der chinesische Flugzeugbauer gerät mit seinem Mittelstreckenjet deutlich ins Hintertreffen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Wie aus Finanzberichten der drei bisherigen Betreiber China Eastern, Air China und China Southern sowie aus Daten von CH Aviation und Flightradar hervorgeht, wurden von Comac bis September 2025 lediglich fünf C919 ausgeliefert – geplant waren 32.
Redaktion
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China wirbt in Südostasien für Comac C919 und C909

China nutzt eine zweiwöchige Schulung in Peking, um seine heimischen Flugzeugprogramme stärker in Südostasien zu verankern. Vertreterinnen und Vertreter aus acht Asean-Staaten nehmen am China-Asean Civil Aviation Management Capacity Enhancement Workshop teil. Themen sind unter anderem Sicherheitsmanagement, Zulassungen, neue Technologien – und die in China entwickelten Comac-Modelle C909 und C919.
Redaktion
Comac C919 in Lhasa in Tibet: Bald soll es eine neue Version geben.

Comac treibt Hochgebirgsjet voran und zielt auf Markt von Airbus

Der chinesische Flugzeugbauer peilt eine Nische an: Flughäfen in extremer Höhe und Hitze. Die Nische bediente bisher Airbus mit dem A319 Neo. Die Konkurrenz durch die C919-600 macht seine Zukunft noch unsicherer.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
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USA heben Exportverbot für Triebwerke an Comac auf

Das Handelsministerium hat das Exportverbot für Triebwerkslieferungen von GE Aerospace an den chinesischen Flugzeugbauer aufgehoben. Dies betrifft insbesondere Motoren für Comacs Modelle C919 und C909, wie eine mit dem Vorgang vertraute Quelle dem Portal The Air Current mitteilte.
Redaktion
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Exportverbot: Comac erhält keine Komponenten für Triebwerke mehr aus den USA

Die Regierung der USA unter Donald Trump hat den Export bestimmter Schlüsseltechnologien nach China ausgesetzt. Darunter befinden sich auch Komponenten für Triebwerke, wie die Zeitung The New York Times berichtet. Dies ist eine Reaktion auf Pekings Entscheidung, den Export kritischer Mineralien in die USA einzuschränken – ein Schritt, der amerikanische Lieferketten empfindlich stören könnte, wie zwei mit dem Vorgang vertraute Personen berichten.
Redaktion
Comac C919: Der Hersteller zählt bisher mehr als 1000 Bestellungen.

Cathay Pacific will keine Comac C919 - in ihrer heutigen Form

Die Fluggesellschaft aus Hongkong äußert sich öffentlich zu den Jets des chinesischen Herstellers. Noch ist für Cathay Pacific aber noch kein passendes Modell dabei. Sie schaut eher auf die C929.
16.03.25 - 09:17
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919: Die Flugzeugfamilie soll wachsen.

Airbus-Chef: Comac könnte das Duopol mit Boeing brechen

Comac will mit dem Kurz- und Mittelstreckenjet C919 das Duopol von Airbus und Boeing angreifen. Der Chef des europäischen Luftfahrtriesen hält das nicht für ausgeschlossen.
21.02.25 - 13:32
Laura Frommberg
Laura Frommberg

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