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Ticker zur Corona-Krise

Das passierte in der Corona-Krise im Mai

Die Covid-19-Pandemie hat die Luftfahrt weiterhin im Griff. Die Branche leidet. Die neuesten Entwicklungen im Ticker.

aeroTELEGRAPH

Blick aus Flieger von Sun Express.

22:01 Uhr: Die Übersicht über die aktuellen Einreisebestimmungen weltweit. In welches Land darf wer noch reisen? Das ändert sich momentan schnell. Eine aktuelle Übersicht gibt es von der Iata hier.

19:03 Uhr: Air Serbia startet Mitte Juni wieder Flüge ab Niš und Kraljevo. Nach Erhalt der Genehmigung des Ministeriums für Bau, Verkehr und Infrastruktur wird die nationale Fluggesellschaft der Republik Serbien, wieder Flüge von Niš und Kraljevo aus durchführen. Air Serbia wird ab 16. Juni wieder in Niš und ab 30. Juni wieder in Kraljevo starten. In der Zeit vom 16. bis 30. Juni werden die Flüge von Niš nach Frankfurt (Hahn) und Nürnberg wieder aufgenommen, nach dem 1. Juli werden auch Hannover, Salzburg und Tivat wieder angeflogen. Was Kraljevo betrifft, so ist geplant, die Flüge nach Wien ab 30. Juni wieder aufzunehmen. Der genaue Flugplan und die wöchentliche Frequenz werden demnächst bekannt gegeben.

13:07 Uhr: Kuwait Airways entlässt ausländische Mitarbeiter. Die kuwaitische Fluggesellschaft kündigte am Donnerstag (28. Mai) die Entlassung von etwa 1500 ausländischen Mitarbeitern oder 25 Prozent ihres ausländischen Personals an. Schuld seien die negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, so Kuwait Airways.

09:13 Uhr: Sun Express startet mit Inlandsflügen. Die Fluggesellschaft hat alle Flüge im Rahmen der Pandemie eingestellt. Sie beginnt jetzt den Betrieb nach und nach hochzufahren und Inlandsflüge in der Türkei aufzunehmen. Ab dem 1. Juni startet Sun Express mit Flügen ab Antalya und Izmir.

Samstag, 30. Mai

19:22 Uhr: Chinesischer Inlandsflugverkehr wieder bei 50 Prozent. Der Inlandsflugverkehr in China, der sich nach dem Ausbruch von Covid-19 nur langsam erholt hat, hat nun mehr als 50 Prozent des Vorjahresniveaus erreicht. Dies erklärt das Analyseunternehmen Forward Keys basierend auf den ausgestellten Flugtickets. Darüber hinaus zeigt die Analyse der Flugticketdaten einen deutlichen Anstieg der Last-Minute-Buchungen für Inlandsflüge in China zwischen dem 11. Mai und dem 21. Mai. In diesem Zeitraum verkürzte sich die Vorlaufzeit zwischen Ticketausstellung und Reise drastisch: 72 Prozent der Flugtickets wurden innerhalb von vier Tagen nach dem Reisedatum ausgestellt, verglichen mit 51 Prozent zum entsprechenden Zeitpunkt im Jahr 2019. Forward Keys ist der Ansicht, dass dieses Phänomen maßgeblich durch die Rückkehr der Studenten an die Universität beeinflusst wird, da der Zeitpunkt mit der Wiedereröffnung der Universitäten zusammenfällt – ein Meilenstein, der die chinesischen Verbraucher zu mehr Reisen anregen dürfte

15:12 Uhr: Pakistan erlaubt wieder internationale Flüge. Die Zivilluftfahrtbehörde von Pakistan hat mitgeteilt, dass das Land den internationalen Flugbetrieb ab dem 30. Mai wieder zulassen wird. Sowohl nationale als auch ausländische Fluggesellschaften dürfen wieder an allen internationalen Flughäfen Pakistans operieren – mit Ausnahme von Gwadar und Turbat .

10:44 Uhr: Noch zwei Rückholflüge aus Argentinien. Das Rückholprogramm für Argentinien ist seit dem fünften und letzten Rückholflug vom 17. April eigentlich abgeschlossen. Für deutsche Staatsangehörige, die es nicht auf einen der fünf Flüge geschafft haben, bemühte sich die Botschaft in Buenos Aires um eine Lösung im Abstimmung mit europäischen Partnern. Nun aber gibt es doch noch einen weiteren Rückholflug. Flug LH511 startet am 4. Juni um 20:55 Uhr in Buenos AIres und kommt in Frankfurt am 5. Juni um 15:10 Uhr an. Zudem soll es einen letzten Rückholflug mit Edelweiss oder Swiss nach Zürich geben. Er wird frühestens am Freitag 5. Juni stattfinden.

Freitag, 29. Mai

20:27 Uhr: Japan Airlines mit Desinfektionsstationen an Flughäfen und in Lounges. Um die weitere Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern und die Sicherheit während der Reise zu gewährleisten, wird die JAL-Gruppe ihre Sicherheits- und Hygienestandards an den Berührungspunkten während der gesamten Reise, auch auf Flughäfen und im Flugzeug, erhöhen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören: Um die weitere Ausbreitung der Infektion zu verhindern, werden auf den Flughäfen soziale Distanzmarkierungen angebracht, die Installation von Trennwänden wird ausgeweitet, ein gestaffeltes Boarding eingeführt (Begrenzung auf 10 bis 20 Kunden), und die Kunden werden zum Tragen von Gesichtsmasken verpflichtet. Alle Kunden werden daran erinnert, sich an die Richtlinien für Handgepäck zu halten, und sie werden gebeten, vor ihrer Ankunft am Flughafen online einzuchecken. Kunden werden zudem antibakterielle Handtücher in der Kabine angeboten, und an Flughäfen und in den Lounges werden vermehrt leicht zugängliche Desinfektionsstationen eingerichtet.

18:44 Uhr: München stockt internationale Flüge auf. Der Flughafen München nimmt Ende Mai und Anfang Juni immer mehr internationale Routen wieder ins Programm auf. Lufthansa wird wieder nach Chicago, Los Angeles, Tel Aviv, Brüssel, Mailand, Rom, Wien und Zürich starten. Eurowings ist auf der Strecke von München nach Palma de Mallorca bereits wieder im Einsatz und wird vom 6. Juni an auch wieder Flüge nach Pristina anbieten. Qatar Airways, die ihren Flugbetrieb in München während der vergangenen Wochen aufrechterhalten hat, fliegt weiterhin viermal pro Woche nach Doha. Die griechische Aegean hat ihre Verbindung nach Athen wieder aufgenommen und bietet zunächst drei wöchentliche Flüge. Luxair fliegt ab sofort wieder fünfmal pro Woche nach Luxemburg und Air Baltic hat ihren Liniendienst nach Riga mit vier wöchentlichen Flügen reaktiviert. Die bestehenden Flugverbindungen von Alitalia nach Rom, KLM nach Amsterdam, Air France nach Paris, Finnair nach Helsinki und Belavia nach Minsk werden zum Teil mit zusätzlichen Frequenzen aufgestockt. Ab Mitte Juni wird Lufthansa aus eine Vielzahl weiterer Destinationen ansteuern. Neben den Langstreckenzielen San Francisco, Montreal, Delhi und Seoul sollen dann auch noch weitere 30 europäische Städte wieder regelmäßig angeflogen werden. Auch viele andere Airlines haben für die zweite Junihälfte bereits die Wiederaufnahme zahlreicher Verbindungen angekündigt.

15:40 Uhr: Lufthansa plant Rückholflug nach Südafrika. Eigentlich hat Lufthansa ihr Rückholflugprogramm im Auftrag des Auswärtigen Amtes schon abgeschlossen. Nun plant die Fluggesellschaft jedoch einen weiteren Rückholflug für Deutsche und andere Europäer, die in Südafrika festsitzen. Das bestätigte Lufthansas zuständiger Regionalmanager in Johannesburg gegenüber der Nachrichtenagentur DPA. Flug LH577 soll demnach am 8. Juni von Kapstadt aus nach Frankfurt fliegen, sofern die Behörden grünes Licht geben.

13:07 Uhr: Iberia startet am 1. Juli wieder. Die spanische Fluggesellschaft Iberia startet den Betrieb am 1. Juli wieder. Sie wird dann Linienflüge zu rund 40 Zielen in Spanien und Europa und 194 Flüge pro Woche anbieten. Mit rund 21 Prozent der normalen Kapazität ist es allerdings nur ein kleines Angebot. Angeflogen werden von Madrid aus die Kanaren und Balearen sowie Barcelona, Bilbao, Oviedo, Vigo, La Coruña. Ab dem 15. Juli stehen auch Athen, Brüssel, Dubrovnik, Genf, Lissabon, Londres, Mailand, München, Porto, Paris, Rom, Stockholm, Venedig und Zürich wieder im dem Flugplan sowie Dakar. Am 28. August kommen Berlín, Bologna, Kopenhagen, Dublín, Faro, Frankfurt, Lyon, Manchester, Marseille, Prag, Santorini und Toulouse sowie Marrakesh hinzu.

11:04 Uhr: Copa fliegt ab 26. Juni wieder. Die Fluggesellschaft aus Panama kündigt an, dass sie vorbehaltlich der Genehmigung der Behörden den Flugbetrieb zu ausgewählten internationalen Zielen am 26. Juni wieder aufnimmt. Zu den ersten Destinationen werden voraussichtlich San José, Lima, São Paulo, Miami, Santiago und Caracas gehören.

09:23 Uhr: Aegean will 150-Millionen-Kredit von staatlichem Fonds. Die Corona-Krise trifft auch die griechische Fluggesellschaft hart. UDie hat deshalb beschlossen, den Unternehmensgarantiefonds Covid-19 zu nutzen, der allen griechischen Unternehmen zugänglich ist. Aegean Airlines hat bei vier griechischen Banken getrennte Kreditanträge eingereicht: Alpha Bank, Eurobank, National Bank und Piraeus Bank. Gemäß den Richtlinien dieses Programms ist die staatliche Garantie auf 80 Prozent festgelegt, für Kredite mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren und bis zu 25 Prozent des Jahresumsatzes. Aegean werden einen Gesamtbetrag von 150 Millionen Euro beantragen, was nur 11 Prozent unseres Umsatzes entspricht.

07:11 Uhr: Ukraine International baut jede dritte Stelle ab.Die ukrainische Fluggesellschaft gab am Donnerstag (28. Mai) bekannt, dass sie als Folge der Corona-Krise 900 Arbeitsplätze oder ein Drittel ihrer Belegschaft abbaut. Ukraine International Airlines beschäftigt ungefähr 2560 Menschen.

Donnerstag, 28. Mai

21:28 Uhr: Die Übersicht über die aktuellen Einreisebestimmungen weltweit. In welches Land darf wer noch reisen? Das ändert sich momentan schnell. Eine aktuelle Übersicht gibt es von der Iata hier.

19:28 Uhr: American Airlines baut in Verwaltung ab. Die größte Fluggesellschaft der Welt baut rund 30 Prozent der Management- und Verwaltungsstellen abbauen. Möglicherweise muss American Airlines aber auch Mitarbeiter an der Front entlassen,. Das zeigt ein am Mittwoch veröffentlichtes Schreiben an die Mitarbeiter.

 

17:48 Uhr: United macht Masken aus alten Uniformen. Die Fluglinie lieferte in der vergangenen Woche 7500 Gesichtsverkleidungen an Mitarbeiter an vorderster Front am internationalen Flughafen von San Francisco und an der Wartungsbasis der Fluggesellschaft in San Francisco, die aus 5,6 Tonnen alter Uniformen hergestellt wurden, die von United upcycled wurden. Die Airline arbeitete mit dem Upcycling-Partner Looptworks zusammen, um Masken herzustellen.

 

16:29 Uhr: Auch People’s fliegt ab 15. Juni wieder. Nachdem die angekündigte Grenzöffnung zwischen Schweiz und Österreich nun bestätigt wurde, gibt die Regionalfluglinie People’s die definitive Wiederaufnahme der Linienflüge Altenrhein-Wien ab 15. Juni 2020 bekannt.

15:04 Uhr: Austrian startet am 15. Juni wieder. Nach fast 90 Tagen Pause starten am 15. Juni 2020 wieder Flugzeuge der österreichischen Nationalairline zu regulären Flügen. «Wir freuen uns alle, dass Austrian Airlines endlich wieder abhebt. Ich bedanke mich bei unseren Kundinnen und Kunden für ihre Geduld und ihr Verständnis. Und natürlich bedanke ich mich bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die während dieser letzten Monate weiter fest zu ihrer Austrian gestanden sind», kommentiert Kommerzchef Andreas Otto. Mehr dazu hier.

14:05 Uhr: Abbau bei Malta Air. Die Covid-19-Pandemie hat auch die neueste Tochter von Ryanair hart getroffen. Ihre Flugzeuge blieben ebenfalls viele Wochen lang am Boden. Deshalb plant auch Malta Air zu Entlassungen. Man baue rund ein Fünftel der Arbeitsplätze des fliegenden Personals ab, heißt es in einem Schreiben an die Mitarbeiter. Das bedeutet ein Abbau von rund 20 Piloten- und rund 40 Flugbegleiterstellen. Am Donnerstag (28. Mai) begann die einmonatige Konsultation der Angestellten.

12:55 Uhr: Liquidität von SAS beinahe halbiert. Die Covid-19-Pandemie hat eine globale Krise in der Luftfahrtindustrie ausgelöst. Auch SAs musste fast die gesamte Flotte wurde ab Mitte März am Boden halten. Das Geschäftsjahr habe «mit einer hohen Nachfrage nach unseren Dienstleistungen und mit einer robusten operativen Leistung in Bezug auf Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit» begonnen, so die Fluggesellschaft in einer Mitteilung. Im Verlauf des zweiten Quartals seien jedoch die vollen Auswirkungen der Pandemie deutlich spürbar geworden. Als direkte Folge davon san der Umsatz im ersten Quartal um fast Prozent auf 5,264 Milliarden Schwedische Kronen. SAS hat, wie viele andere Fluggesellschaften auch, sehr hohe Fixkosten und die Kostensenkungen konnten den starken Umsatzrückgang nicht vollständig ausgleichen. Das Quartal schloss das Unternehmen deshalb mit einem Verlust vor Steuern von 3,7 Milliarden Kronen ab. Die Liquidität belief sich zum Quartalsende auf 4,2 Milliarden Kronen, was einem Rückgang von 2,4 Milliarden entspricht.

11:17 Uhr: Serbien entzieht Montenegro Airlines Landeerlaubnis. Die serbische Zivilluftfahrtbehörde hat Montenegro Airlines die Landung untersagt, nachdem Montenegro Serbien von einer Liste von Ländern ausgeschlossen hat, für welche die Grenzen am 1. Juni wieder geöffnet werden. Die montenegrinische Regierung hatte erklärt, Staatsangehörigen aus europäischen Ländern die Einreise zu erlauben, die nicht mehr als 25 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner haben. Die Liste umfasst neun Nationen, darunter Kroatien, Slowenien und Albanien, nicht aber die Nachbarn Serbien oder Bosnien und Herzegowina.

09:22 Uhr: Boeing streicht weitere 7000 Stellen – und es kommt noch mehr. Boeing hat den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Mittwoch (27. Mai) mitgeteilt, dass fast 7000 von ihnen in dieser Woche den blauen Brief erhalten werden. Dies berichtet die Zeitung Seattle Times. Zusammen mit den bereits früher angekündigten 5500 freiwilligen Abgängen wird der Flugzeugbauer damit fast 12.300 Arbeitsplätze streichen. Doch das ist nur die zweite Welle, auf die eine dritte folgen dürfte. Insgesamt hat Boeing bekannt gegeben, 10 Prozent der Stellen zu streichen. Ende 2019 beschäftigte Boeing weltweit fast 160.000 Personen. Schuld ist die Corona-Krise.

07:03 Uhr: Aegean fliegt wieder von Thessaloniki nach München, Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart. Im Anschluss an die vor kurzem von den griechischen Behörden angekündigte schrittweise Lockerung der Reisebeschränkungen für internationale Flüge vom und zum Flughafen Thessaloniki wird die Fluggesellschaft die Flüge von/nach Thessaloniki mit wichtigen europäischen Zielen wieder aufnehmen. Ab dem 15. Juni wird Aegean Airlines nach München, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart und Larnaca fliegen, zunächst mit einer begrenzten Frequenz. Darüber hinaus wird die Airline die Verbindung nach Tel Aviv wieder aufnehmen, sobald die zuständigen Behörden dem zustimmen.

Mittwoch, 27. Mai

21:39 Uhr: Eurowings erklärt Sicherheitsmaßnahmen. In Nach-Lockdown-Zeiten ist die Reiseplanung oftmals noch mit Unsicherheit verbunden – diese möchte Eurowings ausräumen. Deshalb informiert die Billigairline über ihre Vorkehrungen. Um Reisenden mehr Planungssicherheit zu geben, profitieren Eurowings Kunden bei ihren Buchungen weiterhin von flexiblen Umbuchungsoptionen. Der Check-In kann schon vorab über das eigene Smartphone durchgeführt werden. Sie bittet ihre Fluggäste zudem zu allen Flügen einen Mund-Nase-Schutz mitzubringen und diesen sowohl am Flughafen als auch an Bord zu tragen. Eurowings Flugbegleiter tragen im direkten Kundenkontakt ebenfalls einen entsprechenden Schutz. Die bisherige Regelung, den Nachbarsitz freizuhalten, entfällt somit. Dennoch werden Sitzplätze nach Möglichkeit weiträumig über die Kabine verteilt zugewiesen. Mit Hilfe von Hinweisen in der Halle und an den Gates sowie durch Einspielungen über Monitore und entsprechende Durchsagen setzen Flughäfen und Dienstleister die geltenden Abstandsregeln von mindestens 1,5 Meter von einer Person zur nächsten um. Das Boarding erfolgt in Gruppen und durch eigenständiges Auflegen der Bordkarte durch den Fluggast. Bei der Reinigung der Flugzeuge setzt Eurowings umfangreiche Maßnahmen um: Jedes Flugzeug wird beim Stopp an der Homebase desinfizierend gereinigt. In der Kabine beinhaltet dies die Gepäckfächer, Armlehnen, Sitzgurte und -schnallen sowie Tische. In den Waschräumen werden Toilettenschüssel und -sitz, Waschbecken, Armatur, Spiegel sowie Türgriff gereinigt. Auch sämtliche Arbeitsoberflächen und Spülbecken in der Flugzeugküche werden desinfizierend gereinigt.

18:17 Uhr: South African Airways fliegt bis Ende Juni (fast) nicht. Die Fluggesellschaft fliegt aktuell weiterhin zwischen Johannesburg und Kapstadt. Gleichzeitig streicht South African Airways mit sofortiger Wirkung alle geplanten Linienflüge auf regionalen und internationalen Strecken bis Ende Juni 2020.

16:07 Uhr: SAS fliegt wieder in Skandinavien und in die USA. Immer mehr Länder lockern ihre Reisebeschränkungen, so dass die skandinavische Fluggesellschaft ab dem 1. Juni die Flüge zu vielen Zielen wieder aufnehmen kann. Dazu gehören in erster Linie Inlandsflüge innerhalb und zwischen den skandinavischen Ländern, aber auch Flüge nach New York, Chicago und Amsterdam ab Kopenhagen sollen wieder aufgenommen werden. In Schweden fügt SAS vier weitere Ziele ab Arlanda hinzu: Malmö, Ängelholm, Kalmar und Skellefteå. SAS nimmt auch die Flüge von Stockholm nach Helsinki und Turku in Finnland wieder auf. In Norwegen, wo SAS bereits alle Inlandsziele anfliegt, wird es nun möglich sein, von Bergen und Stavanger nach Kopenhagen und von Stavanger nach Aberdeen zu fliegen. Von Kopenhagen aus nimmt SAS die internationalen Flüge nach Amsterdam, New York und Chicago wieder auf.

14:36 Uhr: Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft unzufrieden mit Regierung. Der BDL ist unglücklich über die Entscheidung der deutschen Regierung, die weltweite Reisewarnung – entgegen der ursprünglichen Ankündigung – noch nicht aufzuheben. «Wir bedauern sehr, dass die Bundesregierung die weltweite Reisewarnung entgegen ihrer Ankündigung heute noch nicht aufgehoben hat. Das ist das völlig falsche Signal für die vielen Menschen in Deutschland und Europa, die nach langer Zeit wieder ihre Freunde und Verwandten besuchen oder in den Urlaub fliegen wollen. Auch für die 26 Millionen in der europäischen Reise- und Tourismuswirtschaft Beschäftigten ist dies eine verheerende Botschaft», kommentiert Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow.

13:11 Uhr: Iata prognostiziert massiven Anstieg der Verschuldung. Die Internationale Luftverkehrsvereinigung veröffentlichte eine Analyse, die zeigt, dass die globale Verschuldung der Luftfahrtindustrie bis zum Jahresende auf 550 Milliarden Dollar steigen könnte. Das ist ein Anstieg um 120 Milliarden gegenüber dem Schuldenstand Anfang 2020. 67 Milliarden Dollar der neuen Schulden setzen sich aus staatlichen Darlehen (50 Milliarden), latenten Steuern (5 Milliarden) und Kreditgarantien (12 Milliarden) zusammen. 52 Milliarden stammen aus kommerziellen Quellen, darunter kommerzielle Kredite (23 Milliarden), Kapitalmarktverbindlichkeiten (18 Milliarden), Schulden aus neuen Operating-Leasingverträgen (5 Milliarden) und Zugang zu bestehenden Kreditfazilitäten (6 Milliarden Dollar). Die Schuldenlast der Branche stiegt massiv um 28 Prozent.

12:44 Uhr: Das macht Köln im Hinblick auf den Neustart. Noch ist es ruhig in den Terminals am Flughafen Köln/Bonn. Sobald internationale Reisebeschränkungen gelockert werden und die Airlines ihr Flugprogramm nach und nach wieder aufnehmen, sollen Fluggäste sicher, gesund und mit einem guten Gefühl starten und landen können. Dafür werden aktuell bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen, Abläufe optimiert und an Hygienestandards angepasst sowie Neuerungen eingeführt. Höchste Priorität hat bei all dem die Gesundheit von Reisenden und Mitarbeitern. Aufenthalt im Terminal: Bereits seit dem 11. Mai gilt ab dem Betreten der Terminals die Maskenpflicht – sowohl vor, als auch hinter der Sicherheitskontrolle. Fluggäste und Airport-Besucher, die keine eigene Maske oder eine geeignete Alternative dabei haben, können diese in dafür bereit gestellten Automaten erwerben. Die Restaurants und Geschäfte, die in den vergangenen Wochen geschlossen waren, öffnen nach und nach wieder. Sie müssen sich – genau wie auch der Einzelhandel und die Gastronomie in der Stadt – an die behördlichen Auflagen halten. Das sind etwa Reduzierungen der Sitzplätze, die Einhaltung von Mindestabständen zwischen den Gästen sowie erweiterte Hygienemaßnahmen. Check-in: Wer nicht zusammen reist, muss Abstand halten. Aufgeklebte Markierungen weisen Fluggäste auf den nötigen Mindestabstand von 1,50 Metern hin. Absperrbänder sorgen zusätzlich für mehr Platz zwischen den Reisenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Airlines und Handlingsagenten sitzen an den Check-In-Schaltern hinter Spuckschutzwänden, die der Flughafen aktuell installiert. Grundsätzlich empfiehlt es sich, künftig früher zum Airport anzureisen. Durch die neuen, teils aufwändigeren Maßnahmen kann es zu Verlängerungen der Wartezeiten – etwa beim Check-In oder auch in der Sicherheitskontrolle – kommen. Sicherheitskontrolle: Auch hier weisen Bodenmarkierungen auf den Mindestabstand von 1,50 Metern hin. Der Zutritt zur Kontrollstelle wird begrenzt, Fluggäste passieren den Zugang einzeln. Grundsätzlich dürfen Passagiere aktuell nur ein Handgepäckstück mit durch die Kontrolle nehmen, zusätzliche Gepäckstücke müssen eingecheckt werden. Fluggäste werden gebeten, alle kleinen Gegenstände und Inhalte von Hosentaschen (etwa Taschentücher, Schlüssel, Geldbörsen, Mobiltelefone) vor Betreten der Kontrollstelle im Gepäckstück oder in der Überbekleidung zu verstauen. Gegenstände wie Uhren oder Gürtel werden direkt in die Wanne gelegt. Alle Fluggäste ziehen ihre Schuhe aus, nachdem sie das Handgepäck auf das Band gelegt haben. All das soll die Anzahl notwendiger Nachkontrollen reduzieren. Boarding: Wieder ist Abstandhalten oberstes Gebot, wo dies möglich ist. Zudem werden in den Wartebereichen die Sitzreihen verändert: Jeder zweite Platz ist künftig gesperrt. Familien und gemeinsam Reisende dürfen natürlich zusammen sitzen. Bus-Transfer: Grundsätzlich wird auf den Transfer mit Bussen zum Flugzeug weitestgehend verzichtet. Wann immer dies möglich ist, steigen Fluggäste über Fluggastbrücken in die Maschinen ein bzw. aus oder gehen zu Fuß. Wenn sich der Bus-Transfer nicht vermeiden lässt, setzt der Flughafen eine erhöhte Anzahl an Fahrzeugen ein. Auch hier müssen sowohl die Passagiere als auch die Busfahrer Mund-Nase-Bedeckungen tragen. Der Reinigungs- und Desinfektionsintervall der Busse wurde erhöht. Hygiene bleibt weiterhin ein Thema höchster Priorität: Fluggäste werden mit Hilfe von Postern, Videoclips, Flyern und Durchsagen vielerorts in den Terminals daran erinnert, sich die Hände zu waschen und die Husten- und Nies-Etikette einzuhalten. Der Flughafen hat bereits zu Beginn der Krise Desinfektionsmittelspender in den Terminals verteilt. Diese werden aktuell zusätzlich aufgestockt. Der Flughafen selbst hat Reinigungs- und Desinfektionsintervalle im Gebäude – zum Beispiel in den Wartebereichen – erhöht. Stellen, die häufig von Fluggästen oder Mitarbeitern berührt werden, unterliegen dabei besonderer Sorgfalt. Dazu gehören etwa Self-Check-In-Monitore sowie Touch-Points, Handläufe und Gepäckwagen

11:04 Uhr: Maskenpflicht am Flughafen Hamburg. Klare Abstandsregelungen, verstärkte Hygiene- und Reinigungsmaßnahmen, hohe Sicherheitsstandards: Hamburg Airport ist gut vorbereitet auf die Wiederaufnahme des Reiseverkehrs. Mit einem umfassenden Maßnahmenpaket stellt der Hamburger Flughafen sicher, dass vom Check-in bis zum Boarding alle Prozesse unter Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzempfehlungen stattfinden. So bleibt sicheres Reisen am Hamburg Airport weiterhin gewährleistet. Ab Mittwoch (27. Mai) gilt in den Flughafen-Terminals zudem eine Masken-Tragepflicht.

09:35 Uhr: Edelweiss startet wieder. Der Schweizer Ferienflieger startet am Donnerstag (28. Mai) nach fast zweimonatiger Pause seinen Betrieb wieder. Bis Ende Juni ist von Edelweiss geplant, 171 Flüge zu 36 Ferienzielen durchzuführen. Die ersten Destinationen, die wieder angeflogen werden, liegen in Portugal, Süditalien, Kosovo, Kroatien und Nordmazedonien. Je nach Entwicklung der weltweiten Lage sollen im weiteren Verlauf des Juni Destinationen in Griechenland, der Türkei, Zypern, Ägypten und Spanien folgen. Außerdem ist geplant, erste Langstreckenflüge wieder regelmäßig durchzuführen. Mehr dazu hier.

07:03 Uhr: Air Serbia spürt größere Nachfrage. Die nationale Fluggesellschaft der Republik Serbien wird aufgrund der gestiegenen Nachfrage die Zahl der Flüge auf bestimmten Strecken, die sie derzeit bedient, bis zum 14. Juni 2020 erhöhen. So wird Air Serbia statt der geplanten insgesamt 16 Flüge nach London (Heathrow), Wien, Zürich und Frankfurt bis zum 14. Juni sogar 70 Hin- und Rückflüge durchführen. Darüber hinaus wird sie auch New York, Amsterdam, Paris sowie regionale Ziele wie Ljubljana, Sarajevo, Banja Luka, Podgorica und Tivat anfliegen.

Dienstag, 26. Mai

20:15 Uhr: Griechenland will Aegean helfen. Der stellvertretende Entwicklungsminister Yiannis Tsakiris sagte vergangene Woche, dass Griechenlands Regierung Pläne für die Schaffung eines Kreditfonds für Unternehmen habe, die in strategischen Sektoren wie Verkehr, Energie und Tourismus tätig sind. Er nannte dabei Aegean Airlines als Beispiel.

17:53 Uhr: Deutliche Erholung bei China Southern. Die Fluggesellschaft erklärt, dass sie derzeit mehr als 1000 tägliche Flüge durchführt. China Southern Airlines kommt damit auf etwa 70 Prozent des Angebots von vor der Covid-19-Pandemie.

15:14 Uhr: Ryanair will gegen Lufthansa-Hilfen vorgehen. Ryanair missbilligt die Entscheidung der deutschen Regierung, Lufthansa staatliche Beihilfen in Höhe von neun Milliarden Euro zu gewähren. Diese würden «den monopolähnlichen Zugriff der Lufthansa auf den deutschen Luftverkehrsmarkt weiter stärken», so die Iren. Michael O’Leary, Chef des Billigfliegers, kündigt an: «Ryanair wird gegen dieses jüngste Beispiel rechtswidriger staatlicher Beihilfen für die Lufthansa vorgehen, welche den Wettbewerb und die Wettbewerbsbedingungen bei der Bereitstellung von Flügen von und nach Deutschland in den nächsten fünf Jahren massiv verzerren werden.»

14:15 Uhr: Eurowings baut 300 Jobs am Boden ab. Lufthansas Billigflieger spart in der Verwaltung. Fast jeder dritte Arbeitsplatz fällt dort weg. Auch die Flotte von Eurowings wird im kommenden Jahr deutlich schrumpfen. Mehr dazu lesen Sie hier.

12:24 Uhr: Lufthansa krempelt Miles and More später um. Im vergangenen November kündigte Lufthansa umfangreiche Änderungen für ihr Vielfliegerprogramm Miles and More an – sie sollten zum 1. Januar 2021 in Kraft treten. Doch dabei bleibt es nicht. «Aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise haben wir uns entschieden, die Veränderungen im Vielfliegerprogramm um ein Jahr zu verschieben», heißt es nun in einer E-Mail an die Mitglieder. Das bedeutet, dass die derzeitigen Regeln noch bis zum 31. Dezember 2021 gelten und das neue System dann am 1. Januar 2022 startet.

09:16 Uhr: Wieder Inlandsflüge in Indien. Nach einer Pause von zwei Monaten haben Indiens Fluggesellschaften am Montag (25. mai) den Betrieb wieder aufgenommen. Es gibt wieder rund 1000 Flüge zu inländischen Zielen.

07:01 Uhr: Fiji Airways entlässt die Hälfte der Belegschaft. Die Fluggesellschaft hat aufgrund der Corona-Krise ein Bündel von Sparmaßnahmen beschlossen. So wurde acht Führungskräften gekündigt und so das Führungsteam von 19 auf 11 Personen reduziert. Auch alle Verträge mit den 79 ausländischen Piloten wurden gekündigt ebenso wie 758 Angestellten. Dies entspricht 51 Prozent der Belegschaft von Fiji Airways. Die verbleibenden Beschäftigten erhalten
eine 20-prozentige Gehaltskürzung.

Montag, 25. Mai

21:11 Uhr: Flughafen Wien übernimmt Organisation und Covid-19-Tests bei Bedarsflügen. In der aktuellen Corona-Krise sind aufgrund des derzeit stark eingeschränkten Flugverkehrs Geschäftsreisen mit Linienflügen kaum möglich. Bedarfsflüge sind aber jederzeit durchführbar: Der Flughafen Wien ist durchgehend in Betrieb und sein Tochterunternehmen Vienna Aircraft Handling bietet die gesamte Organisation und Abwicklung von Bedarfsflügen für Geschäftsreisen – bis hin zum Covid-19-Test für Reisende. «Aufgrund der Covid-19-Krise werden derzeit nur sehr wenige Linienflüge ab Wien durchgeführt, Bedarfsflüge sind aber jederzeit und weitreichend möglich. Der Flughafen Wien übernimmt dafür die Komplettorganisation bis hin zu einem Covid-19-PCR-Test und bietet damit ein einzigartiges Service. So kommen vor allem Business-Reisende jederzeit sicher und unkompliziert an die Destination ihrer Wahl», erklärt Julian Jäger, Vorstand des Flughafens Wien.

18:26 Uhr: Baltische Staaten prüfen verfeinerte Schutzmaßnahmen. Estland, Lettland und Litauen planen Berichten zufolge, Reisen aus Drittländern mit mehr als 25 Coronavirus-Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von zwei Wochen einzuschränken.

16:33 Uhr: Flughafen Heringsdorf fährt Betrieb wieder hoch. Rund zwei Monate später und mit reduziertem Programm startet der Flughafen Heringsdorf in die Saison 2020. Um 9.45 Uhr wird am Samstag (30. Mai) die erste Lufthansa-Maschine aus Frankfurt am Main erwartet, die eine Stunde später zum Rückflug abhebt. «Der Flughafen wird zunächst mit der Frankfurt-Verbindung den Linienverkehr aufnehmen, wobei die Flugzeiten noch urlauberfreundlich angepasst werden», informierte Flughafengeschäftsführer Dirk Zabel.
Zur Vorbereitung hat der Inselairport bereits ein umfangreiches Hygienekonzept umgesetzt.

14:06 Uhr: Deutsche Regionalflughäfen sehen sich bereit für Neustart. Die dezentrale Luftfahrt in Deutschland ist längst startklar. «Unsere Betriebsdienste waren lediglich reduziert und können sofort und schnell wieder laufen», erklären übereinstimmend die Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze IDRF und die German Business Aviation Association GBAA. Gerade der regionale Luftverkehr biete nun dank kurzer Wege ein effektives Reisen und ermögliche die Einhaltung strenger Hygienevorschriften. Business Aviation eröffne gerade der Wirtschaft Chancen und biete in Zeiten des Neustarts klare Wettbewerbsvorteile. «Wir hatten keinen vollständigen Shutdown an den kleineren Flughäfe», berichtet Thomas Mayer, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze, «weil hier der Betrieb zwar reduziert, aber beständig lief und wir für Rückkehr-, medizinische und wirtschaftliche Hilfs- sowie Polizeiflüge und einiges mehr abzuwickeln hatten.» Deshalb könne man nun zügig die Kapazitäten wieder hochfahren. Schließlich seien kleinere und überschaubare Abfertigungseinrichtungen in Corona-Zeiten flexibel und sicher zu betreiben. Dies gelte gerade auch für den Linienflugverkehr an Regionalflughäfen, der jetzt wieder bedarfsgerecht in Gang komme.

12:45 Uhr: Brussels Airlines nennt Ziele nach Neustart. Am 15. Juni nimmt Brussels Airlines ihren Flugbetrieb nach einer Unterbrechung von zwölf Wochen wieder auf. Auf der Grundlage der Marktnachfrage und der geltenden Reisebeschränkungen hat die Fluggesellschaft für die Sommersaison ein begrenztes Streckennetz konzipiert. Das Angebot wird schrittweise aufgebaut, um bis August 240 wöchentliche Flüge zu erreichen, was 30 Prozent des ursprünglich geplanten Sommerflugplans in Europa und 40 Prozent des Langstreckenprogramms entspricht. In Europa werden insgesamt 45 Ziele in 20 Ländern angeflogen, darunter Spanien, Portugal, Griechenland, Italien, Frankreich und Dänemark. Mehr dazu hier.

11:39 Uhr: El Al startet im Juni mit ersten Testflügen. Die israelische Fluggesellschaft wird Berichten zufolge die Nachfrage nach internationalen Reisen mit ein paar Passagierflügen im Juni testen. In einem Brief an die Mitarbeiter, welcher der Tv-Sender Channel 13 publik machte, teilte das Management von El Al mit, essie beabsichtige, «im Juni einen Test durchzuführen», um die Passagiernachfrage zu evaluieren.

10:47 Uhr: GIF «We are in this together». Weil alle eine schwere Zeit durchmachen, hat aeroTELEGRAPH ein neues animiertes GIF kreiert: Sie finden es ab sofort bei Giphy unter dem Stichwort «aerotelegraph» zum Teilen bei Instagram, Whatsapp oder Textnachrichten. Alle unsere GIFs finden Sie hier.

09:32 Uhr: Air New Zealand öffnet weitere Lounges wieder. Eine Reihe von Lounges der Fluglinie wurden am Montag (25. Mai) im ganzen Land wieder geöffnet. Air New Zealand begrüßt ihre Kunden wieder in den Lounges Auckland Regional, Wellington Domestic und Christchurch Domestic sowie in neun Lounges an den Regionalflughäfen. Dazu gehören die regionalen Lounges in Hamilton, Tauranga, Napier, New Plymouth, Palmerston North, Nelson, Queenstown, Dunedin und Invercargill.

07:03 Uhr: Air Canada im Juni wieder nach Frankfurt und Zürich. Die Fluggesellschaft bietet diesen Sommer eine deutlich reduzierte Auswahl von an Destinationen in Kanada, den USA und der ganzen Welt mit einem verkürzten Flugplan an. Aufgrund von COVID-19 musste Air Canada das Angebot für den Sommer 2020 mit 97 Destinationen im Vergleich zu 220 im letzten Jahr kürzen. Innerhalb Kanadas wird der Flugplan von 34 Strecken im Mai auf 58 Strecken im Juni erhöht, wobei im August und September weitere Strecken hinzukommen. Auch Air Canada hat seinen Flugplan bis Ende Juli mit der Wiederaufnahme einiger Flüge in die USA, in die Karibik, nach Südamerika, Europa und in den Pazifikraum aktualisiert. Die Airline wird den Flugbetrieb in die USA am 22. Mai wieder aufnehmen und laufend ausbauen. Auf internationaler Ebene wird Air Canada auch im Juni weiterhin von ihren wichtigsten Drehkreuzen aus wichtige globale Ziele anfliegen. Dazu gehören Flüge von Toronto nach Frankfurt, London, Zürich, Tokio und Tel Aviv, von Montreal nach Frankfurt, London, Paris und Brüssel sowie von Vancouver nach London, Hongkong, Tokio und Seoul. Die internationalen Dienste werden ab Juni und Anfang Juli weiter ausgebaut: Montreal nach Athen, Rom und Genf; Toronto nach München, Lissabon, Amsterdam, Rom und Athen; Calgary nach Frankfurt; und, vorbehaltlich der Zustimmung der Regierung, Vancouver nach Shanghai.

Sonntag, 24. Mai

20:27 Uhr: Zip Air verschiebt Start und beginnt mit Frachtflügen. Die neue Tochter von Japan Airlines hat beschlossen, den Betrieb auf der Strecke Tokio-Narita – Bangkok später aufzunehmen. Sie führt ihre ersten Flüge ab dem 3. Juni 2020 mit Boeing 787 durch, allerdings vorerst nur mit Fracht. Eigentlich wollte Zip Air am 14. Mai Passagierflüge auf der Strecke starten.

13:46 Uhr: United setzt größere Flugzeuge ein. Chef Scott Kirby sagte, seine Fluggesellschaft setze auf gut frequentierten Strecken wie New York – Chicago größere Flugzeuge ein, um die soziale Distanzierung zu fördern. Rund 30 bis 40 Flüge pro Tag würden von United mit größeren jets durchgeführt als üblich.

10:04 Uhr: Die Übersicht über die aktuellen Einreisebestimmungen weltweit. In welches Land darf wer noch reisen? Das ändert sich momentan schnell. Eine aktuelle Übersicht gibt es von der Iata hier.

Samstag, 23. Mai

18:09 Uhr: «Wir sind auf dieser Strecke mutterseelenallein geflogen» Der TV-Sender MDR porträtierte dieser Tage einen Frachtpiloten von Aerologic in Zeiten von Corona. Unter anderem erzählte der: «Wir hatten auf dem gesamten Flug überhaupt keinen anderen Flugverkehr am Funk. Wir haben auch niemanden gesehen. Das war zwar ein Flug in der Nacht, aber selbst in Asien ist in der Nacht immer relativ viel los gewesen. Aber wir sind auf dieser Strecke mutterseelenallein geflogen. Das ist ein bisschen wie in so einer absurden Geisterwelt zu fliegen.» Mehr dazu hier.

12:36 Uhr: Jetblue weiter mit freiem Mittelsitz. Die Fluglinie kündigt an, dass sie bis zum 4. Juli die Verpflichtung zur Distanzgewährung an Bord ausweiten wird, indem es mittlere Sitze in Reihen, in denen die Parteien nicht zusammen reisen, blockiert. Zudem wird Jetblue im Juni auch die Temperaturüberwachung für ihr Flug- und Bordpersonal sowie die elektrostatische Vernebelung der Flugzeuge einführen.

 

08:55 Uhr: Latam kommt wieder nach Frankfurt. Nach der drastischen Einschränkung des Flugbetriebs als Folge der CovidD-19-Krise kündigt die Gruppe eine schrittweise Ausweitung ihres Betriebs in den nächsten zwei Monaten an. Im Juni wird der Betrieb voraussichtlich von fünf auf neun Prozent der Gesamtkapazität vor der Krise ausgeweitet, und im Juli wird der Flugbetrieb 18 Prozent erreichen. Dabei kommt Latam ihren Fluggästen mit einer größeren Flexibilität beim Kauf und bei der Planung von Reisen entgegen: Die Airline bietet durchschnittlich um 20 Prozent vergünstigte Tarife an, führt zusätzliche Hygienemaßnahmen ein und gibt ihren Passagieren wichtige Hinweise und Hilfestellung zu ihren Reisen während der Krise. Im Juni wird LATAM Airlines Brazil vier internationale Strecken aufnehmen: Von São Paulo nach Frankfurt, London, Madrid und Miami, während Latam von Santiago aus nach Miami und São Paulo fliegen wird, einem Drehkreuz, über das die Kunden die drei genannten Ziele in Europa erreichen können. Bis Juli rechnet die Gruppe mit einem Anstieg auf 13 internationale Ziele.

Freitag, 22. Mai

20:59 Uhr: Air Canada ab 22. Mai wieder in die USA. In Übereinstimmung mit den Bestimmungen für Flugreisen in die USA für Kanadier wird Air Canada den Flugbetrieb in die USA am 22. Mai wieder aufnehmen, wobei bis zum 25. Mai sechs Ziele angeflogen werden, darunter New York-LaGuardia, Washington-Dulles, Los Angeles, San Francisco, Boston und Chicago. Dies ist eine Verringerung gegenüber den 53 im vergangenen Jahr angeflogenen USA-Destinationen. Ab dem 22. Juni wollen dann noch mehr Flüge wieder aufgenommen werden.

18:19 Uhr: Air New Zealand verkleinert wegen Corona-Krise Vorstand. Der neue Chef Greg Foran verkleinert sein Führungsteam, da sich die Fluggesellschaft im Zuge der Auswirkungen von Covid-19 auf einen viel kleineren Betrieb einstellt. Air New zealand zählt künftig nur noch sechs statt neun Vorstände.

15:33 Uhr: Maskenpflicht in Luxemburg. Nach einer fast zweimonatigen Pause sind die ersten regulären Passagierflüge von und nach Luxemburg für den 29. Mai geplant. Luxair Airlines startet mit den den Destinationen Stockholm, Lissabon, Porto, Hamburg und München. Der Flughafen trifft Vorkehrungen, um die maximale Sicherheit für Passagiere und Personal zu gewährleisten. Alle Prozesse wurden unter Berücksichtigung der Regeln und Vorschriften der lokalen Gesundheitsbehörden, der EU-Richtlinien und der Easa angepasst. So gilt ein verpflichtendes Tragen eines Mund-/Nasenschutzes im Terminal und in Bereichen, in denen der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann.

13:22 Uhr: Maskenpflicht nur bis zum Abflug bei All Nippon Airways. Passagiere müssen im Check-in, in der Lounge, am Gate und in allen Bereichen des Flughafens eine Gesichtsmaske tragen.

11:33 Uhr: Lot startet im Juni mit Inlandsflügen. Die polnische Fluglinie nimmt die Passagierflüge am 1. Juni 2020 wieder auf. In den ersten zwei Wochen werden acht Inlandsflughäfen angesteuert: Warschau, Danzig, Krakau, Posen, Rzeszow, Stettin, Wroclaw and Zielona Gora.

10:11 Uhr: Easa verfeinert Richtlinien für Start nach Corona-Pause. Die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit Easa hat aufgrund der Richtlinien der EU-Kommission verfeinerte Empfehlungen für den Luftverkehr nach der Corona-Pause publiziert. Mehr dazu hier.

09:21 Uhr: Turkish AIrlines fliegt noch länger nicht. Die türkische Fluggesellschaft hat ihren Flugstopp erneut verlängert. Wie Turkish Airlines mitteilte, bleiben Inlandsflüge bis zum 4. Juni ausgesetzt, internationale Flüge bis zum 10. Juni. Bisher war von Ende Mai die Rede gewesen.

07:19 Uhr: Alitalia fliegt im Juni wieder in die USA. Ab dem 2. Juni stellt die Fluglinie die Nonstop-Verbindungen zwischen Rom und New York, Flüge nach Madrid und Barcelona und zwischen Mailand und Süditalien wieder her. Alitalia wird so insgesamt 36 Prozent mehr Flüge als im Mai durchführen und 30 Strecken von 25 Flughäfen aus bedienen, davon 15 in Italien und 10 im Ausland. Insbesondere wird Alitalia von Mailand-Malpensa aus – dem Flughafen, auf dem das Unternehmen seinen Flugbetrieb bis zur Wiedereröffnung von Linate fortsetzen wird – zusätzlich zu den acht täglichen Flügen nach Rom-Fiumicino zwei tägliche Hin- und Rückflüge nach Bari, Catania und Palermo (mit Ausnahme einer möglichen Verlängerung der derzeit geltenden Beschränkungen für den Verkehr von und nach Sizilien) und vier tägliche Flüge nach Cagliari, Alghero und Olbia durchführen.

Donnerstag, 21. Mai

18:22 Uhr: Maskenpflicht bei Air Serbia. Auf allen Flügen der nationalen Fluggesellschaft Serbiens, einschließlich nach Zürich und Frankfurt, die am 21. Mai beginnen, wird das Tragen von Gesichtsmasken für die gesamte Dauer des Fluges vorgeschrieben. Alle Flugzeuge von Air Serbia werden zudem regelmäßig desinfiziert werden.

13:49 Uhr: Keine internationale Flüge in Kolumbien bis zum 31. August. Die kolumbianische Verkehrsministerin Angela Maria Orozco sagte am Mittwoch (20. Mai), dass internationale Flüge ins Land wegen der Coronavirus-Pandemie noch mindestens bis zum 31. August eingeschränkt bleiben.

10:51 Uhr: Flugbegleiter bei Emirates mit eleganten Schutzanzügen. Die Golfairline hat Maßnahmen zum Schutz von Mitarbeitern und Kunden getroffen. Emirates hat kostenlose Hygiene-Kits eingeführt, die jeder Passagier beim Einchecken am Dubai International Airport und auf Flügen nach Dubai erhält. Diese Kits bestehen aus Masken, Handschuhen, antibakteriellen Tüchern und Handdesinfektionsmitteln. Handschuhe und Masken sind für alle Kunden und Mitarbeiter am Flughafen in Dubai obligatorisch, während auf Flügen nur Masken vorgeschrieben sind. Bei der Ankunft am Flughafen überwachen Thermoscanner in verschiedenen Bereichen die Temperaturen aller Passagiere und Angestellten. Die Einstiegsreihenfolge wurde gestaffelt, und die Passagiere steigen von der letzten bis zur ersten Reihe in geringer Zahl ein. Die gesamte Kabinenbesatzung an Bord wird vollständig mit Schutzanzügen ausgestattet sein. Um das Risiko einer Ansteckung durch Berührung zu minimieren, werden Zeitschriften und gedrucktes Lesematerial während dieser Zeit nicht zur Verfügung stehen. In den Premiumklassen werden den Passagieren Einwegmenüs und Weinkarten zur Verfügung gestellt. Komfortartikel wie Matratzen, Kissen, Decken, Kopfhörer und Spielzeug werden hygienisch versiegelt. Emirates wird seinen Service mit warmen Mahlzeiten wieder aufnehmen, wobei Besteck und Geschirr von hoher Qualität verwendet werden, die vor jedem Gebrauch sterilisiert werden. Das Handgepäck muss aufgegeben werden, und Kunden dürfen nur wesentliche Gegenstände wie Laptop, Handtasche, Aktenkoffer oder Babyartikel mit an Bord nehmen. Die Kunden werden daran erinnert, Stifte zum Ausfüllen der für einige Reiseziele erforderlichen Gesundheitserklärungsformulare mitzubringen.

08:35 Uhr: Easyjet startet am 15. Juni wieder. Die Billigairline startet nach dem vollständigen Grounding am 15. Juni mit einer kleinen Anzahl von Flügen ab 21 europäischen Flughäfen. Dazu gehören viele Inlandsstrecken im Vereinigten Königreich, unter anderem von London Gatwick, Bristol, Birmingham, Liverpool, Newcastle, Edinburgh, Glasgow, Inverness, Belfast und der Isle of Man. Die Flüge starten aber auch in Nizza, Paris Charles de Gaulle, Toulouse, Bordeaux, Nantes, Lyon und Lille in Frankreich sowie Genf in der Schweiz, Lissabon und Porto in Portugal und Barcelona in Spanien. Kabinen- und Bodenpersonal werden Masken tragen müssen.

Mittwoch, 20. Mai

19:13 Uhr: Was gilt eigentlich für den privaten Flugverkehr? Nach und nach öffnen europäische Länder ihre Grenzen und damit auch die Lufträume. Private Flüge werden so wieder möglich. Was genau gilt jetzt wo. Dazu hat die Easa hier eine Übersicht erstellt. Und was man vor dem ersten Flug beachten sollte, das hat die Schweizer Behörde Bazl hier zusammengefasst.

17:50 Uhr: Air France sagt dem Airbus A380 auf Nimmerwiedersehen. Die Fluggesellschaft wollte noch drei Jahre mit ihnen fliegen. Doch wegen der Corona-Krise zieht Air France ihre Airbus A380 schon jetzt aus dem Verkehr. Mehr dazu lesen Sie hier.

16:05 Uhr: Rhein-Neckar Air startet wieder von Kassel nach Sylt. Kurz nach 14:00 Uhr ist die Dornier 328 der Airline von Kassel nach Westerland/Sylt gestartet. Die Fluglinie bedient die Strecke in weniger als einer Stunde Flugzeit mittwochs und samstags von Kassel nach Sylt. Geplant sind die Flüge von Rhein-Neckar Air vorerst bis zum 26. September 2020.

15:10 Uhr: Gol bietet wieder mehr Flüge in Brasilien an. Im Juni wird es bei der brasilianischen Fluggesellschaft wieder 100 tägliche Flüge geben, im Vergleich zu den 68 im Mai, was eine Steigerung von 47 Prozent bedeutet. Im Vergleich zu den Operationen, die in der Zeit vor der Pandemie, stellt dies aber immer noch eine deutliche Verringerung der Kapazität um 87 Prozent dar. 20 Flüge neue Flüge von Gol werden am 10. Juni beginnen – ab São Paulo-Congonhas, Brasília und Rio de Janeiro-Galeão.

13:23 Uhr: United Airlines reinigt intensiver. Die Fluglinie will einen branchenführenden Sauberkeitsstandard bieten. Zusammen mit Clorox und der Cleveland Clinic führt United deshalb neue Reinigungs-, Sicherheits- und sozialen Distanzierungsmaßnahmen ein. Dazu gehören berührungslose Kioske an ausgewählten Standorten für die Gepäckaufgabe, Niesschutz, obligatorische Gesichtsabdeckungen für Besatzung und Kunden und die Bereitstellung von Optionen für Kunden, wenn die Flüge voller sind. Insbesondere werden Clorox-Produkte an den Drehkreuzflughäfen von United eingesetzt, und medizinische Experten der Cleveland Clinic werden über neue Technologien, die Entwicklung von Schulungen und Qualitätssicherungsprogramme beraten.

11:32 Uhr: Piloten fühlen sich wie Kinder in der Küche. In Air Canadas Magazin En Route erzählt ein Pilot, der gerade Fracht statt Passagiere in einer Boeing 787 fliegt, wie ungewohnt das ist: «Wir Piloten müssen herausfinden, wie wir Kaffee kochen, unsere Mahlzeiten aufwärmen und uns mit dem Unterhaltungssystem vertraut machen, um während der Ruhepause der Besatzung Filme ansehen zu können», so Kapitän Doug Morris. «Wir sehen aus wie Kinder in der Küche, die jeden einzelnen Schrank öffnen. Und ich weiß die Flugbegleiter von Air Canada immer mehr zu schätzen.»

09:37 Uhr: Air New Zealand öffnet Lounges. Die Fluggesellschaft kündigt an, dass sie einige Lounges am 25. Ma wieder öffnet, so in Auckland, Wellington und Christchurch. In Übereinstimmung mit den Regierungsbestimmungen wird es kein Selbstbedienungsbuffet geben.

07:02 Uhr: Weltumrundung des Airbus A380 von Hi Fly. Der Airbus A380 der portugiesischen Wet-Lease-Spezialistin ist am Montag (18. Mai) von einer humanitären Mission zurückgekehrt, die am Abend des 14. Mai in Beja in Portugal begonnen hatte und auch wieder dort endete. Während dieser Reise legte der Superjumbo von Hi Fly mit der Registrierung 9H-MIP 31.047 Kilometer n in einer Flugzeit von 33:45 Stunden zurück – mit Zwischenstopps in Tianjin und Santo Domingo.

Dienstag, 19. Mai

21:55 Uhr: Etihad bedient weitere Strecken wieder. Die Golfairline erhöht weiterhin die Zahl der Flüge. Im Laufe der Monate Mai und Juni wird sie die Frequenzen zu den bereits angekündigten Zielen erhöhen und neue Verbindungen nach Belgrad, Dublin, Genf, Mailand, Paris Charles de Gaulle und Toronto einrichten. Zusätzlich zu der kürzlich eingeführten Verbindung zwischen Melbourne und London wird Etihad auch Sydney anfliegen und damit eine direkte Transitverbindung von und nach der britischen Hauptstadt über Abu Dhabi ermöglichen.

18:23 Uhr: Air France fliegt ab Juli wieder öfter nach Zürich. Ab dem 10. Juni 2020 wird die Airline ihre Flüge von Zürich nach Paris Charles-de-Gaulle schrittweise wieder aufnehmen. Bis Ende Juni möchte Air France von einem Flug auf vier Flüge pro Woche erhöhen. Die Flüge werden mit einem Airbus A318 oder A320 durchgeführt.

16:11 Uhr: Korean Air spürt Covid-19 noch wenig. Der Umsatz der Fluggesellschaft ist im ersten Quartal auf rund 2352 Milliarden Won (rund 1,76 Milliarden Euro) gesunken. Zurückzuführen ist dies auf den Rückgang der Passagiernachfrage infolge von Covid-19. Aufgrund gesunkener Betriebskosten (14 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum), darunter Treibstoff- und Lohnkosten, verzeichnete Korean Air einen relativ milden Betriebsverlust von 57 Milliarden Won (rund 43 Millionen Euro).

15:22 Uhr: AIS Airlines fliegt wieder. Mit der niederländischen Fluggesellschaft hat nun eine weite- re Fluggesellschaft angekündigt, den Flugbetrieb am Flughafen Münster/Osnabrück wieder aufzunehmen. Ab dem 8. Juni gibt es wieder Linien- flüge von AIS Airlines nach Stuttgart.

13:05 Uhr: Estland erlaubt Flüge – mit Ausnahmen.Das estnische Ministerium für Wirtschaft und Kommunikation beschränkt Flüge nach Belgien, Dänemark, Russland, Schweden in die Türkei und in das Vereinigten Königreichs weiterhin und bis zum 7. Juni. Der Flugverkehr nach Deutschland, Polen, Norwegen, Österreich, Lettland und Litauen ist seit dem 18. Mai wieder möglich.

11:09 Uhr: French Bee beansprucht längsten Inlandsflug für sich. «Weltrekord gebrochen!», schrieb die französische Fluggesellschaft am Wochenende bei Twitter. Man sei stolz darauf, bekannt geben zu können, dass man mit einem Airbus A350-900 den längsten Nonstop-Inlandsflug aller Zeiten durchgeführt habe: 16129 Kilometer von Tahiti bis Paris-Orly in 16:49 Stunden. Auf der Luftlinie misst die Strecke 15.731 Kilometer. Air Tahiti Nui flog die Strecke allerdings im März auch schon, erreichte Paris-Charles de Gaulle allerdings in 16:14 Stunden. Mehr zum Flug von Air Tahiti Nui lesen Sie hier.

10:34 Uhr: Finnair baut Langstrecke im Juli kräftig aus. Ab Juli wird die Fluglinie nach und nach Frequenzen und Strecken wieder in ihr Netz aufnehmen. «Wir gehen davon aus, dass sich der Luftverkehr ab Juli allmählich erholen wird», sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair. Man beabsichtige, im Juli etwa 30 Prozent des normalen Aufkommens durchzuführen, und auch Langstreckenflüge zu den wichtigsten asiatischen Zielen aufnehmen.

08:25 Uhr: Massives Minus am Flughafen Wien. Entwickelte sich das Passagieraufkommen im Januar und Februar 2020 noch positiv, so ging die Verkehrsentwicklung im März 2020 mit der zunehmenden globalen Ausweitung der Covid-19-Krise und damit verbundenen Reise- und Kontaktbeschränkungen auch am Flughafen Wien deutlich zurück. Von Jänner bis März 2020 verzeichnete die Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice, einen Passagierrückgang von 18,6 Prozent auf insgesamt 6,0 Millionen Passagiere. Am Standort Wien ging die Zahl der Passagiere um 18,8 Prozent auf 4.919.588 Reisende zurück. Die Zahl der Flugbewegungen sank von Januar bis März 2020 um 13,7 Prozent auf 48.613 Starts und Landungen. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) ging von 70,7 Prozent auf 65,3 Prozent zurück. Das Frachtaufkommen sank um 5,2 Prozent auf 63.184 Tonnen (Luftfracht und Trucking). Der Flughafen Malta verzeichnete im ersten Quartal einen Passagierrückgang um 16,1 Prozent auf 1.009.052 Reisende. Der Flughafen Kosice verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Rückgang um 40,6 Prozent auf 49.886 Reisende.

07:02 Uhr: Flugbegleiter von Qatar Airways tragen Masken und Schutzanzüge. Die Golfairline hat ihre Sicherheitsmaßnahmen an Bordweiter verbessert. Sie führt mehrere Änderungen ein, darunter die Einführung von Anzügen für die persönliche Schutzausrüstung für die Kabinenbesatzung an Bord sowie einen modifizierten Service, der die Interaktionen zwischen den Passagieren und der Besatzung während des Fluges reduziert. Die Kabinenbesatzung wird bei Qatar Airways den Anzug zusätzlich zu Schutzbrille, Handschuhen und einer Maske über der Uniform tragen, um den Kunden zusätzlich zu den bereits bestehenden verbesserten Hygienemaßnahmen noch mehr Sicherheit zu geben. Die Fluggesellschaft verlangt nun, dass die Passagiere ab Montag, dem 25. Mai, während des Fluges einen Gesichtsschutz tragen, und empfiehlt, dass die Passagiere aus Gründen der Passform und des Komforts ihren eigenen mitbringen.

Montag, 18. Mai

21:44 Uhr: Die Übersicht über die aktuellen Einreisebestimmungen weltweit. In welches Land darf wer noch reisen? Das ändert sich momentan schnell. Eine aktuelle Übersicht gibt es von der Iata hier.

18:33 Uhr: Nürnberg startet ohne Pflicht zu Masken. Die Koordinierungsgruppe Pandemie des Airport Nürnberg trifft regelmäßig zusammen, um die Rahmenbedingungen für das Wiederhochfahren des Flugverkehrs nach dem Auslaufen des Shutdown vorzubereiten. Zu den Infektionsschutzmaßnahmen zählen die bekannten Hygieneregeln, es gelten außerdem Abstandshinweise etwa an den Sicherheitskontrollen sowie am Gate. Hinzu kommen Schutzscheiben an den Check-in-Countern. Außerdem werden die Reinigungszyklen erhöht und Kontaktflächen verstärkt desinfiziert. Auch die Airlines haben ihre Infektionsschutzmaßnahmen weiterentwickelt.

16:58 Uhr: Maskenpflicht in Dortmund. Der Flughafen hat deshalb im gesamten Terminal eine Maskenpflicht eingeführt. Überall dort, wo Beschäftigte und Passagiere in direktem Kontakt miteinander stehen und es möglich ist, wurden Plexiglasscheiben für einen zusätzlichen Schutz installiert. Zudem gilt eine Mindestabstand von 1,5 Metern.

15:13 Uhr: Luxair startet mit fünf Flügen. Nach einer fast zweimonatigen Aussetzung ihrer Aktivitäten wird Luxair Luxembourg Airlines ab dem 29. Mai 2020 ihre ersten Passagiere empfangen. Auf dem Programm: Sechs europäische Reiseziele. Angeflogen werden dann wieder: Hamburg, Lissabon, München, Porto und Stockholm. Die Flüge nach Hamburg werden über Saarbrücken geführt.

14:07 Uhr: Lufthansa-Airlines verlängern gebührenfreien Umbuchungszeitraum. Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Air Dolomiti kommen ihren Kunden bei Umbuchungen weiter entgegen. Fluggäste, die ihr Reisedatum ändern möchten, können einmalig eine gebührenfreie Umbuchung für dieselbe Strecke und dieselbe Reiseklasse vornehmen. Dabei kann die Reise nun auch in die zweite Jahreshälfte 2021 verschoben werden. Das neue Reisedatum muss dabei vor dem 31. Dezember 2021 liegen. Diese Regelung gilt für Tickets, die bis einschließlich 30. Juni 2020 gebucht wurden und ein bestätigtes Reisedatum bis einschließlich 30 April 2021 haben. Bisher galt, dass bei Umbuchung die neue Reise bis zum 30. April 2021 angetreten werden musste. Dieser Zeitraum wurde nun erweitert.

13:27 Uhr: Boeing 757 bringt Masken nach Paderborn. In der Nacht zum 17. Mai erreichte eine weitere Lieferung mit etwa fünf Millionen Schutzmasken den Paderborn-Lippstadt Airport. Der Logistikdienstleister Skyline Express hatte den Transport im Auftrag des Paderborner Healthcare-Unternehmens Casada International organisiert. Geliefert wurde die 19 Tonnen schwere Ladung mit einem Frachtflugzeug vom Typ Boeing 757 der Erofey Airlines, das die Masken aus dem chinesischen Nanjing mit einem Zwischenstopp in Nizhnevartovsk in Russland brachte.

12:14 Uhr: Asiana erhöht Frequenz nach Frankfurt. Die Fluggesellschaft fliegt aktuell mit einem Airbus A350-900 statt wie früher einem Airbus A380 von Seoul nach Frankfurt. In der ersten Juniwoche erhöht Asiana die Frequenz auf fünf Verbindungen (Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag). Für den übrigen Juni sind vier Flüge pro Woche vorgesehen (Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag).

10:21 Uhr: Finnair baut Sitze aus Airbus A330 aus. Die Fluggesellschaft hat zwei Airbus A330 für den Frachtbetrieb modifiziert, indem sie Sitze der Economy Class aus der Kabine entfernt hat. Auf diese Weise kann die Fracht zusätzlich zum Frachtraum in der Kabine befördert werden. Mit diesen Änderungen verdoppelt sich die Frachtkapazität des Flugzeugs bis zu zwei Mal. Der freie Kabinenraum wird hauptsächlich für den Versand von Gütern genutzt, die im Rahmen der Coronavirus-Pandemie benötigt werden.

10:21 Uhr: Wieder Verkehr in Bremen. Am Montag (18. Mai) startet Lufthansa am Bremen Airport wieder mit ihren Flügen nach München. Es geht vorerst bis Ende Mai täglich außer samstags einmal nach München und zurück. Und auch Eurowings ist bald wieder in Bremen vertreten. Vom 2. Juni bis vorerst 19. Juni geht es wieder fünf Mal pro Woche nach Stuttgart.

09:39 Uhr: Latam streicht Tausende Stellen. Die größte Fluggesellschaft Lateinamerikas gab am Freitag (15. Mai) bekannt, bei den Tochtergesellschaften in Chile, Kolumbien und Ecuador aufgrund der reduzierten Aktivitäten während der Covid-19-Pandemie 1.400 Stellen zu streichen.

07:02 Uhr: In den USA werden Temperaturchecks diskutiert.

09:03 Uhr: Fluglotsen danken Angestellten des Gesundheitswesens. Die Lotsen m Flughafen Dundee haben am Donnerstagabend (14. Mai) die Nachricht «Thank You NHS» gut sichtbar verbreitet. NHS ist der National Health Service, das staatliche Gesundheitswesen des Vereinigten Königreichs.

Samstag, 16. Mai

20:50 Uhr: GIF «We are in this together». Weil alle eine schwere Zeit durchmachen, hat aeroTELEGRAPH ein neues animiertes GIF kreiert: Sie finden es ab sofort bei Giphy unter dem Stichwort „aerotelegraph“ zum Teilen bei Instagram, Whatsapp oder Textnachrichten. Alle unsere GIFs finden Sie hier.

18:34 Uhr: Air Canada baut jede zweite Stelle ab. Die kanadische Fluggesellschaft glaubt nicht an eine schnelle Erholung. Deshalb plant Air Canada, 50 bis 60 Prozent der Arbeitsplätze zu streichen. Mehr dazu hier.

15:44 Uhr: Minus 97 Prozent bei Cathay. Die Gruppe aus Hongkong hat die Verkehrszahlen für April veröffentlicht. Sie widerspiegeln den erheblichen Kapazitätsabbau von Cathay Pacific und Cathay Drago um 97 Prozent als Reaktion auf die erheblich gesunkene Nachfrage sowie die Reisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen in Hongkong und anderen Märkten.

09:45 Uhr: Japan Airlines kommt auch im Juni nicht nach Frankfurt. Die Fluglinie kündigte am Donnerstag (14. Mai) Anpassungen ihrer Flugpläne für den Monat Juni an. Bis zum 30. Juni 2020 wird das Internationale Angebot von Japan Airlines gegenüber dem Normalprogramm etwa 96 Prozent verringert sein. Weiterhin wird auch Franfkurt nicht bedient. In Europa steuert JAL aktuell nur London an.

Freitag, 15. Mai

21:44 Uhr: Miles and More verlängert den Vielflieger-Status. Nun zieht auch das Treueprogramm der Lufthansa-Gruppe nach: Miles and More verlängert den Status ihrer Mitglieder um ein Jahr. Mehr dazu hier.

20:23 Uhr: Emirates Sky Cargo baut Netz aus. Die Frachtdivision von Emirates hat ihren Linien-Frachtflugbetrieb auf 75 Ziele auf sechs Kontinenten ausgeweitet. So kann sie lebenswichtige Fracht weltweit noch schneller befördern. Zu den Destinationen, die zuletzt von Emirates Sky Cargo, in das Streckennetz aufgenommen wurden, gehören Colombo, Conakry, Dakar, Dhaka, Dublin, Khartum, Kuala Lumpur, Perth und Quito.

17:55 Uhr: Bangkok Airways fliegt wieder. Die Fluglinie hat am Freitag ihre ihre Inlandsflüge wieder aufgenommen. Die Strecke wird zwei Mal täglich bedient. In Übereinstimmung mit dem Gesundheitsministerium und der thailändischen Zivilluftfahrtbehörde werden dabei Vorsichtsmaßnahmen zur sozialen Distanzierung umgesetzt. Die Passagiere des Erstfluges erhielten spezielle, von einer Boutique entworfene Gesichtsmasken.

16:04 Uhr: Flughafenverband ADV fordert Hilfe von Bund und Ländern. Nach dem fast vollständigen Erliegen des Passagierverkehrs an den deutschen Flughäfen sind der Flughafenverband ADV und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in großer Sorge um die Zukunftsfähigkeit von mehr als 180.000 Arbeitsplätzen, davon ca. 40.000 direkt bei den Flughafengesellschaften. Verband und Gewerkschaft ersuchen die Unterstützung durch Bund und Länder. «Es herrscht Alarmstufe Rot – ganz gleich, ob Beschäftigte bei den Flughafengesellschaften, bei den Bodenverkehrsdiensten oder in den Catering-Unternehmen, ob in der Flugzeugwartung, in der Logistik oder in Dienstleistungs­unternehmen auf dem Vorfeld rund ums Flugzeug oder im Flughafenterminal – sie alle sind nachhaltig von der Corona-Krise betroffen»“, fasst ADV-Präsident Stefan Schulte die prekäre Situation zusammen. Bereits heute befinden sich ca. 80 Prozent der Beschäftigen an den Flughäfen in Kurzarbeit.

15:12 Uhr: Auch München führt Maskenpflicht ein. Mit Hilfe von regelmäßigen Durchsagen, Plakaten, Videoscreens und verstärkter Personalpräsenz in den Terminals werden Reisende am Flughafen München künftig über Verhaltensregeln informiert. In allen Bereichen, in denen sich Fluggäste aufhalten, werden die Reinigungsintervalle erhöht und Oberflächen desinfiziert. Darüber hinaus werden für die Fluggäste Spender mit Handdesinfektionsmitteln bereitgestellt. Passagiere und Mitarbeiter müssen ab kommenden Montag (18. Mai), eine Mund-Nase-Bedeckung am Münchner Flughafen tragen. Die behördlich angeordnete Masken-Tragepflicht gilt in allen Abfertigungsgebäuden des Flughafens, also in den Bereichen A bis E von Terminal 1, dem Zentralbereich Z, dem Bereich F sowie dem gesamten Terminal 2 und dem dazugehörigen Satellitengebäude. Am Check-in, an der Sicherheitskontrolle und in anderen Bereichen, in denen sich Passagiere stauen könnten, sorgen Wegeführungen durch Linings sowie Bodenmarkierungen dafür, dass der Mindestabstand zwischen den Fluggästen eingehalten wird. Dort, wo Passagiere und Mitarbeiter in direktem Kontakt stehen, wurden zusätzlich Plexiglasscheiben installiert. Um Schlangenbildungen zu vermeiden, wird allen Passagieren nahegelegt, nach Möglichkeit online einzuchecken. Einen neuen Service für Passagiere gibt es im Terminal 2: Dort können an sechs Automaten – vier davon vor der Sicherheitskontrolle und zwei im Gate-Bereich – Schutzmasken, Desinfektionstücher und andere Hygieneartikel erworben werden.

14:22 Uhr: People’s will im Juni Altenrhein – Wien fliegen. Die Geschäftsleitung der Fluglinie People’s ist zuversichtlich, den Flugbetrieb auf der Strecke Altenrhein – Wien ab 15. Juni 2020 schrittweise und unter Einhalten der Schutzmaßnahmen wieder aufnehmen zu dürfen. Mitteilungen des Schweizer Bundesrats sowie des Österreichischen Bundesministeriums zufolge sollten die verordneten Einreisebeschränkungen zwischen der Schweiz und Österreich voraussichtlich ab 15. Juni 2020 aufgehoben werden, so People’s. Zunächst ist werktags zwischen Altenrhein und Wien eine Rotation pro Tag geplant. Eine Erhöhung auf zwei Rotationen pro Tag soll in einem zweiten Schritt erfolgen, dessen Zeitpunkt abhängig von der weiteren Entwicklung ist.

13:15 Uhr: Pilot wegen Quarantäne-Bruch zu Gefängnis verurteilt. Ein amerikanischer Verkehrspilot wurde am Mittwoch (13. Mai) in Singapore zu vier Wochen Gefängnis verurteilt.Der 44-Jährige machte sich eines Verstoßes gegen die Verordnung über Infektionskrankheiten für schuldig. Trotz Quarantäne war er Anfang April beim Shopping entdeckt worden, berichtet die Zeitung South China Morning Post.

11:52 Uhr: Delta fliegt wieder von Frankfurt in die USA. Delta Air Lines plant die Wiederaufnahme einer Verbindung von Frankfurt in die USA ab dem 23. Mai. Die Fluggesellschaft wird dreimal wöchentlich den Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport anfliegen. Die Abflüge finden mittwochs, freitags und sonntags statt. Deltas Flüge werden aufgrund der Konsolidierung des Betriebes am Flughafen Frankfurt vorübergehend im Terminal 1 abgefertigt. Die Wiederaufnahme wurde durch einen Anstieg der Frachtnachfrage zwischen Deutschland und den USA während der Covid-19-Pandemie vorangetrieben. Der Flug wird mit einem Airbus A330-300 mit 31 Tonnen Frachtkapazität durchgeführt. Zudem befördert Delta Güter zwischen Frankfurt und Los Angeles über den Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport. «Wir erhalten täglich Anfragen für den Transport von medizinischen Hilfsgütern sowie von Gütern, die den Geschäftsbetrieb in verschiedenen Branchen aufrecht erhalten», so Shawn Cole, Vizepräsident von Delta Cargo. «Indem wir diese Verbindungen auch für Passagiere öffnen, können wir wichtige Reisen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten ermöglichen.»

10:34 Uhr: Organisationen fordern von EU Ausnahmeregelungen. ETF, ASA und ACI Europe bekräftigen erneut die Notwendigkeit, dass das Europäische Parlament eine Verlängerung der befristeten Ausnahmeregelungen zur EU-Richtlinie über Bodenabfertigungsdienste über den Vorschlag der Europäischen Kommission hinaus unterstützt. Konkret fordern sie: Die Gültigkeit von Bodenabfertigungslizenzen, die am 31. Dezember 2022 auslaufen, soll für einen Zeitraum von maximal 3 Jahren verlängert werden. Die Möglichkeit, befristete Lizenzen bis zum 31. Dezember 2022 für einen Zeitraum von maximal 3 Jahren oder bis zum 31. Dezember 2025 – je nachdem, welcher Zeitraum länger ist – zu erteilen.

09:23 Uhr: Aegean fährt Inlandangebot hoch. Aufgrund der schrittweisen Lockerung der Beschränkungen in Griechenland und der Einreisebestimmungen anderer europäische Länder wird die Fluglinie im Inland ausbauen. Ab dem 18. Mai wird Aegean die Kapazität nach Heraklion, Chania, Thessaloniki und Alexandroupolis schrittweise erhöhen, während ab dem 25. Mai zusätzliche Frequenzen nach Rhodos, Korfu, Mytilene, Chios, Samos und anderen inländischen Zielen hinzukommen werden.

07:24 Uhr: München: Masken statt Cola und Riegel am Automaten. Einen neuen Service für Passagiere und Besucher gibt es ab sofort im Terminal 2 des Münchner Flughafens: Insgesamt wurden dort sechs Automaten mit Hygieneartikeln aufgestellt, an denen Kunden rund um die Uhr Schutzmasken, Feuchttücher, Einweghandschuhe und andere Produkte erwerben können. Vier der Automaten befinden sich im öffentlichen Bereich vor der Sicherheitskontrolle.

Donnerstag, 14. Mai

21:56 Uhr: Qatar Airways fliegt wieder nach Brisbane. Die Golfairline startet ab dem 20. Mai wieder drei Mal wöchentlich nach Brisbane. Die Flüge führt Qatar Airways mit einem Airbus A350-1000 mit 46 Sitzen in der Business Class und 281 Sitzen in der Economy Class durch.

20:12 Uhr: Wieder Flüge in Hannover. Ab dem 18. Mai wird Lufthansa eine tägliche Verbindung (bis auf samstags) von Hannover nach München wieder aufnehmen. Ab dem 1. Juni werden dann auch zwei tägliche Flüge nach Frankfurt wieder in den Flugplan aufgenommen.

18:20 Uhr: Auch in den USA wird Druck auf Airlines wegen Rückzahlungen gemacht.

   

 

17:09 Uhr: Es geht aufwärts – vor allem in China. Weltweit haben Airlines ihre Kapazitäten diese Woche unterm Strich um insgesamt 600.000 Sitze auf nun fast 30 Millionen aufgestockt, wie der Datendienst OAG berichtet. Ein großer Teil des Anstiegs fand durch ein Plus bei Inlandsflügen in China statt. Auch Hongkongs Cathay Pacific stockte um 40.000 Plätze auf. Bei den Inlandsrouten steht China nun bei 75 Prozent der Werte aus dem Januar, die USA bei 27 Prozent, Russland bei 49 Prozent.

16:36 Uhr: Maskenpflicht in Düsseldorf.Auch am Airport Düsseldorf gelten die von der Regierung Nordrhein-Westfalens erlassenen Hygiene- und Abstandsregeln. Passagiere müssen deshalb mindestens 1,5 m Abstand halten. Im Skytrain, dem gesamten Terminal und den Geschäften am Flughafen Düsseldorf muss eine Mund-Nasen-Bedeckung, zum Beispiel eine Stoffmaske oder ein Schal, getragen werden.

16:08 Uhr: Eurowings, Lufthansa und Swiss veröffentlichen Flugplan. Die Airlines der Lufthansa Group fahren den Betrieb im Juni wieder hoch. Mit über 106 Deutschland- und Europadestinationen sowie über 20 interkontinentalen Zielen erweitern sie das Flugangebot bis Ende Juni stark. Sie bieten dann wieder rund 1800 wöchentlich Verbindungen zu mehr als 130 Zielen weltweit an. Die Details lesen Sie hier.

15:37 Uhr: Brussels Airlines fliegt ab 15. Juni wieder. Am 21. März musste Brussels Airlines als Folge der Corona-Krise ihren kommerziellen Flugbetrieb einstellen. Die Fluggesellschaft plant, ihn ab dem 15. Juni wieder aufzunehmen. Das vollständige Destinationsportfolio und Flugangebot wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben. Zu den Strecken werden solche nach Deutschland, in die Schweiz, Griechenland, Portugal und Spanien gehören.

14:05 Uhr: Austrian Airlines verlängert Flugstopp. Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen ist die Nachfrage nach Flugreisen weiterhin gering. Die österreichische Bundesregierung hatte gestern angekündigt, die Grenzen mit Deutschland und eventuell anderen Ländern ab 15. Juni wieder zu öffnen. Austrian Airlines hat sich daher entschieden, die Einstellung des regulären Flugbetriebs um zumindest eine weitere Woche bis zum 7. Juni zu verlängern. Ein Neustart im Verlauf des Monat Juni wird geprüft. Eurowings, Lufthansa und Swiss starten bereits Anfang Juni wieder mit einem größeren Flugprogramm.

12:17 Uhr: Maskenpflicht bei KLM. Seit dem 11. Mai ist das Tragen von Gesichtsschutz beim Einsteigen und an Bord für KLM-Passagiere Pflicht. Die Reisenden müssen sicherstellen, dass sie den erforderlichen Gesichtsschutz mit sich führen. Das Kabinenpersonal trägt selbstverständlich auch einen Gesichtsschutz.

11:45 Uhr: Wieder Verkehr in Münster/Osnabrück bei KLM. Lufthansa wird ab den 2. Juni den Flugverkehr auf der Verbindung von Münster/Osnabrück nach München wieder aufnehmen.

10:17 Uhr: Air Serbia verschiebt Neustart. Die nationale Fluggesellschaft der Republik Serbien wird den Start ihrer Linienflüge vom 1. Juni auf den 15. Juni verschieben. Da viele der betroffenen Länder durch das Netzwerk von Air Serbia bedient werden, sieht sich die Fluggesellschaft zur Maßnahme gezwungen. Ausgenommen sind die Flüge nach London-Heathrow, Frankfurt, Zürich und Wie, die am 18. Mai starten.

08:34 Uhr: Weniger als 190.000 Reisende in Frankfurt.Der größte deutsche Flughafen zählte im April 2020 nur 188.078 Passagiere, 96,9 Prozent weniger als im entsprechenden Monat des Vorjahres. In den ersten vier Monaten des Jahres 2020 sank die Gesamtzahl der Reisenden in Frankfurt um 45,7 Prozent. Dieser starke Rückgang ist auf die anhaltenden Reisebeschränkungen und den durch die CovidD-19-Pandemie ausgelösten Nachfrageeinbruch zurückzuführen.

07:12 Uhr: Gehen bei Airbus 10.000 Arbeitsplätze verloren? Airbus könnte in den kommenden Tagen den Abbau von mehr als 10.000 Stellen bekannt geben. Dies meldet die Zeitung The Telegraph.

06:52 Uhr: Maskenpflicht bei Cathay. Als Reaktion auf Covid-19 hat die Fluglinie eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um das Wohlergehen unserer Passagiere und Besatzung zu gewährleisten. Während das Risiko der Übertragung von einem Passagier auf einen anderen an Bord nach wie vor sehr gering ist, führen wir eine zusätzliche vorübergehende Anforderung für zusätzlichen Schutz ein: dass alle Passagiere in Situationen, in denen der physische Abstand nicht aufrechterhalten werden kann, Gesichtsmasken tragen müssen – also vom Check-in bis zum Aussteigen.

Mittwoch, 13. Mai

21:50 Uhr: Iata macht sich Sorgen wegen Gutscheinlösung. Airlines for Europe A4E, die Internationale Vertretung der Fluggesellschaften in Europa Aire, die European Regions Airline Association ERA und die International Air Transport Association Iata, die die kollektiven Interessen der europäischen Fluggesellschaften vertreten, haben unklare und unverbindliche Richtlinien der Europäischen Kommission zur Verwendung von Reisegutscheinen durch die Fluggesellschaften als Alternative zur sofortigen Barrückerstattung für Flüge, die aufgrund der Covid-19-Pandemie gestrichen wurden, angeprangert. Mehr dazu hier.

19:34 Uhr: Maskenpflicht bei SAS. Die Fluggesellschaft hat mehrere Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus zu begrenzen. Vom 18. Mai bis zum 31. August ist es für alle Reisenden ab sechs Jahren obligatorisch, vom Einsteigen bis zum Aussteigen auf allen SAS-Flügen Gesichtsmasken zu tragen. Alle Flugzeuge werden nach neuen, an die außergewöhnliche Situation angepassten Verfahren gereinigt und desinfiziert. Neue Einstiegsverfahren stellen sicher, dass der bestmögliche Abstand an Bord eingehalten wird. Passagiere mit Sitzen im hinteren Teil des Flugzeugs steigen zuerst ein, um zu vermeiden, dass sie andere Passagiere passieren müssen. Alle unwesentlichen losen Gegenstände wurden entfernt – wie Zeitschriften in den Sitztaschen, Kissen, Decken und Tabletts. Es gibt keine Verpflegung an Bord, um den Kontakt zwischen Passagieren und Besatzung zu reduzieren. Das Handgepäck ist auf einen Gegenstand pro Passagier beschränkt.

18:03 Uhr: Airlines unzufrieden mit Gutschein-Lösung der EU. Die Europäische Kommission hat Empfehlungen erlassen, wie Airlines Gutscheine für verfallene Flüge vergeben sollen. Die Branche ist unzufrieden. Mehr dazu hier.

17:40 Uhr: Zürich zählt genau so viele Passagiere wie 1952. Im April sind 26.913 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Minus von 99 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Das letzte Mal so wenig Passagiere sind durchschnittlich pro Monat 1952 über den Airport gereist, vier Jahre nach Aufnahme des Flugbetriebs. Die Anzahl Lokalpassagiere sank im April 2020 um 98,9 Prozent auf 20.866. Die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 99.6 Prozent auf 2812.

16:22 Uhr: Air New Zealand verbindet Nord- und Südinsel mit Dreamliner. Air New Zealand setzt drei mal pro Woche eine Boeing 787-9 zwischen Christchurch und Auckland ein, um den Frachttransport von der Südinsel via die Nordinsel in den Rest der Welt zu unterstützen. Rick Nelson, General Manager Cargo von Air New Zealand, sagt, dass diese Dienste als Reaktion auf die beträchtliche Nachfrage aus den Fracht- und Exportgemeinschaften der Südinsel eingeführt werden.

15:11 Uhr: Luxair startet im Juni wieder. Die schrittweise Wiederaufnahme der Aktivitäten sei für Juni 2020 geplant, teilt die Fluglinie mit.

14:33 Uhr: Viejet Air spürt hohe Nachfrage. Die Billigairline erreicht zwischen Hanoi und Ho Chi Minh City seit der Aufhebung der sozialen Distanzierungsmaßnahmen an Bord wieder 90 Prozent der Kapazität. Auch auf anderen Strecken nähert sich Vietjet sich aufgrund der gestiegenen Nachfrage der maximalen Kapazität.

13:05 Uhr: DAT fliegt im Juni wieder Saarbrücken – Berlin. Am 2. Juni wird DAT Danish Air Transport wieder den Flugbetrieb auf der Verbindung Saarbrücken-Berlin aufnehmen. Zunächst erfolgt ein Hin- und Rückflug täglich, und zwar montags bis freitags sowie sonntags. Start von Saarbrücken ist montags bis donnerstags um 7:30 Uhr, freitags und sonntags um 13:40 Uhr. Sowohl DAT als auch der Flughafen reagieren damit kurzfristig auf die steigende Nachfrage nach Berlin-Flügen.

11:45 Uhr: Emirates nimmt Flüge nach Frankfurt wieder auf. Die Golfairline hat bekannt gegeben, ab 21. Mai wieder Linienflüge zu neun Zielen durchzuführen: London-Heathrow Frankfurt, Paris, Mailand, Madrid, Chicago, Toronto, Sydney und Melbourne. Reisende werden auf diesen Flügen aber nur dann akzeptiert, wenn sie die Voraussetzungen und Einreisekriterien ihrer Zielländer erfüllen.

10:34 Uhr: Europäischer Flughafenverband warnt vor Pleiten. Der europäische Flughafenverband erklärt, dass seine Airports im April einen Rückgang des Passagieraufkommens um -98,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichneten, was zu einem Verlust von 202 Millionen Passagieren führte. Das europäische Netzwerk von über 500 Flughäfen empfing im April nur 2,8 Millionen Passagiere, ein Volumen, das im gleichen Monat des Vorjahres allein vom Flughafen Dublin abgefertigt wurde. Die Einnahmequellen der europäischen Flughäfen sind im Wesentlichen versiegt, die meisten ihrer Mitarbeiter wurden entlassen und Investitionen gestoppt – dennoch fließen noch immer Gelder in Form von laufenden Kosten ab, da die meisten zumindest teilweise offen geblieben sind. Es dauert nicht mehr lange, bis nicht nur dem Personal, den lokalen Subunternehmern und Geschäftspartnern, sondern auch den Flugverbindungen, dem Tourismus und der regionalen Wirtschaft große und irreversible Schäden zugefügt werden. Wenn einige Kapazitäten für den Luftverkehr und die Generierung von Einnahmen nicht rechtzeitig für die Spitzenmonate des Sommers wiederhergestellt werden, werden wir erleben, wie Flughäfen in ganz Europa pleite gehen», kommentiert Olivier Jankovec, Generaldirektor von ACI Europe.

09:21 Uhr: Tui bereit für Gäste. Der Reisekonzern erklärt sich ist startklar für eine baldige Wiederaufnahme der Reiseaktivitäten in Deutschland und Europa. Knapp zwei Monate nachdem nahezu alle Geschäftsbereiche aufgrund der weltweiten Reiseverbote stillgelegt werden mussten,sei man auf eine Wiederaufnahme der operativen Tätigkeiten vorbereitet. Die ersten Hotels auf Sylt und in Mecklenburg-Vorpommern öffneten in den kommenden Tagen ihre Türen. Auch in den europäischen Destinationen sind die Hotels und Clubs von Tui bereit, Urlauber zu empfangen.

07:00 Uhr: All Nippon Airways weiterhin nicht nach Düsseldorf, München und Wien. Von den heute angekündigten Änderungen bei ANA All Nippon Airways sind insgesamt 67 Flüge betroffen, die vier Strecken in Südostasien betreffen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der betroffenen Flüge im Mai auf 4.987. Es geht um 71 verschiedene Strecken. Weiterhin fliegt die japanische Fluggesellschaft bis zum 31. Mai nicht nach Brüssel, Düsseldorf, München und Wien. Nach Frankfurt fliegt sie fünf Mal pro Woche.

Dienstag, 12. Mai

21:25 Uhr: Staatshilfe für Garuda. Der stellvertretende indonesische Minister für staatseigene Unternehmen Kartika Wirjoatmodjo erklärte, dass die Regierung Garuda Indonesia mit rund einer Milliarde Dollar finanziell unterstützen will.

19:04 Uhr: Etihad verschenkt Gesichtsschutz an Medizinpersonal. In dem Bestreben, zusätzliche Sicherheit für medizinisches Personal im Umgang mit Patienten zu schaffen, hat das Etihad Airways Medical Centre in Zusammenarbeit mit Etihad Engineering eine persönliche Schutzausrüstung entwickelt. Die 1000 Gesichtsschutzschilde wurden an lokale Krankenhäuser abgegeben.

16:35 Uhr: Auch Finnair mit Maskenpflicht. Die Fluglinie hat bereits im Frühjahr mehrere Änderungen zum Schutz der Gesundheit von Kunden und Mitarbeitern vorgenommen. Der Serviceprozess und der Bordservice wurden geändert, die Kunden sitzen an Bord so weit wie möglich voneinander entfernt, an den Servicepunkten gibt es Plastikschilde und die Flugzeugreinigung wurde weiter intensiviert. Das Kundenservicepersonal befolgt eine“No-Touch-Policy mit den Reisedokumenten und dem Gepäck der Kunden. Die sichtbarste Änderung für die Kunden ist nun die Vorschrift, während der gesamten Flugdauer eine Maske zu tragen. Diese Maßnahme gilt vom 18. Mai bis mindestens bis Ende August.

15:31 Uhr: Null Besucher in Sri Lanka. Das Land zählte aufgrund der Aussetzung aller Passagierflüge und Schiffsankünfte seit dem 18. März im April keine Ankünfte von Touristen. In den ersten vier Monaten des Jahres sank die Zahl der Touristen im Jahresvergleich um 44 Prozent auf 507.311.

14:12 Uhr: Flydubai bis Anfang Juni am Boden. In Übereinstimmung mit den aktualisierten Vorschriften der General Civil Aviation Authority, bleibt der Passagierbetrieb der Airline als Teil der Vorsichtsmaßnahmen im kampf gegen Covid-19 bis am Donnerstag, 4. Juni ausgesetzt. Flydubai konzentriert ihre Bemühungen weiterhin auf die Unterstützung von Regierungsanfragen mit Repatriierungsflügen und die Ermöglichung des Transports lebenswichtiger Güter innerhalb ihres Netzwerks und darüber hinaus.

12:45 Uhr: Turkish Airlines fährt Betrieb im Juni langsam hoch. Die Fluggesellschaft plant eine schrittweise Wiederaufnahme der Flüge ab Juni. Sie wird vier Monate brauchen, bis sie wieder nahezu den vollen Flugplan anbietet. Turkish Airlines, die vor dem Ausbruch des Coronavirus in 126 Länder flog und gezwungen war, alle internationalen Passagierflüge einzustellen, wird im nächsten Monat nur noch in 19 Länder fliegen, so der im April vorgelegte Plan, über den die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

10:03 Uhr: Finnland empfiehlt Masken im Flughafen. Künftig wird von allen Flughafenmitarbeitern in Finnland, die an der Kundenschnittstelle arbeiten, die Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes verlangt. Darüber hinaus empfiehlt Airportbetreiberin Finavia den Passagieren dringend, eine Maske zu tragen, wenn sie sich auf dem Flughafen bewegen. Zudem sind Desinfektionsmittel an den Kundenservicepunkten und bei der Sicherheitskontrolle erhältlich. Informationen zur Handhygiene werden über interne Kanäle an die Passagiere in den Terminals und an die Mitarbeiter verteilt. Die Passagiere werden zusätzlich mit Klebebandmarkierungen und Anweisungen der Behörden daran erinnert, einen Sicherheitsabstand einzuhalten. Flughafenbusse befördern darüber hinaus nur 50 Prozent der normalen Passagierzahl. Auf dem Flughafen Helsinki haben inländische und internationale Passagiere bis auf weiteres getrennte Routen. Transparente Schutzbarrieren aus Kunststoff werden zudem überall dort verwendet, wo Kundenkontakt besteht.

08:45 Uhr: Ryanair startet im Juli wieder. Die Billigairline kündigte am Dienstag (12. Mai) an, ab dem 1. Juli zu 40 Prozent der normalen Kapazität zurückzukehren, vorbehaltlich der Aufhebung der Regierungsbeschränkungen. Ryanair wird einen täglichen Flugplan mit fast 1000 Flügen durchführen und damit 90 Prozent des Streckennetzes wieder bedienen. Mehr dazu hier.

07:08 Uhr: Dreamlifter-Konvoi holt Schutzausrüstung aus China. Der Flugzeugbauer schloss am Montag (11. Mai) eine weitere Reihe von Covid-19-Lufttransportmissionen ab und setzte drei Dreamlifter-Flugzeuge ein, um mehr als 150.000 Augenschutzbrillen und Gesichtsschutzschilde von China in die Vereinigten Staaten zu transportieren. Boeing arbeitete mit der Medical University of South Carolina zusammen, um die Persönliche Schutzausrüstung für das medizinische Personal bereitzustellen.

Montag, 11. Mai

20:31 Uhr: Maskenpflicht am Flughafen Basel. Der binationale Euro Airport hält sich an die behördlichen Verhaltensvorgaben sowohl der Agence régionale de santé ARS als auch des Bundesamts für Gesundheit BAG. Zusammen mit den Partnern für den Flughafenbetrieb werden zurzeit die detaillierte Organisation der Passagierflüsse und die konkreten Verhaltensmassnahmen für das Wiederhochfahren des Betriebs vorbereitet. Durch eine Abstimmung der Verfahren soll die Ansteckungsgefahr am Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg möglichst ausgeschlossen werden- Zurzeit ist einer von drei Bereichen für die Sicherheitskontrollen der Passagiere im Terminal geöffnet. Die weiteren werden entsprechend der Entwicklung des Verkehrsaufkommens in Betrieb genommen. Check-in-Schalter, Gates, Lounges und Verkaufspunkte werden im Rahmen der behördlichen Freigaben und in Absprache mit den verschiedenen Partnern geöffnet. Auf dem Areal des Flughafens gilt für alle Passagiere und Besucher: Das Tragen von Schutzmasken ist obligatorisch; Mindestabstand und geltende Hygieneregeln sind strikt einzuhalten; die Airlines können für ihre Passagiere weitere Massnahmen treffen.

18:18 Uhr: Heathrow mit Passagierminus von 97 Prozent. Die Passagierzahlen gingen im April am größten FLughafen Europas um 97 Prozent zurück. Mit 200.000 Fluggästen zählte London-Heathrow die gleiche Zahl, die er normalerweise an nur einem Tag zählte. Viele dieser Passagiere befanden sich an Bord der 218 Rückführungsflüge. Es wird erwartet, dass die Nachfrage schwach bleiben wird, bis die Regierungen die Sperren aufheben. Im April wurden von Heathrow aus insgesamt 1.788 Nur-Fracht-Flüge durchgeführt, die dazu beitrugen, wichtige Lieferungen von persönlicher Schutzausrüstung an Bord zu bringen.

16:37 Uhr: Qatar Airways verschenkt 100.000 Tickets. Die Golfairline verschenkt 100.000 Freitickets an medizinisches Fachpersonal an vorderster Front, um sich für ihre heldenhafte Arbeit zu bedanken, mit der sie sich während der aktuellen Covid-19-Pandemie um die Menschen gekümmert haben.

15:03 Uhr: Nur 63.000 Passagiere in Schweden. Im April flogen 63.000 Passagiere über die zehn schwedischen Flughäfen, ein Rückgang von 98 Prozent gegenüber dem April des Vorjahres, als der Flughafenbetreiber Swedavia mehr als 3,2 Millionen Passagiere hatte. Die Auswirkungen der Covid-19-Coronavirus-Pandemie zeigten sich im Laufe des Monats in vollem Umfang, und eine Reihe von Flughäfen hatten keinen Liniendienst. Es wird erwartet, dass das Verkehrsaufkommen auch in naher Zukunft auf sehr niedrigem Niveau bleiben wird. Die Situation von Swedavia ist daher nach wie vor äußerst schwierig, und das Unternehmen verliert monatlich etwa 500 Millionen schwedische Kronen an Einnahmen.

14:34 Uhr: Fiji Airways verlängert Flugstopp. Die nationale Fluggesellschaft des Inselstaates hat aufgrund der anhaltenden Auswirkungen der CovidD-19-Pandemie den internationalen Flugstopp bis Ende Juni verlängert. Fiji Airways geht außerdem davon aus, dass sie ihre Linienflüge im Juli reduzieren wird, da dieKrise die Nachfrage nach Reisen weiter dezimiert. Im März hatte sie die Aussetzung der internationalen Flüge bis zum 31. Mai angekündigt.

13:53 Uhr: Neue Frachtverbindung in Karlsruhe/Baden-Baden. Um trotzdem die entsprechenden Lieferketten aufrecht erhalten zu können, hat das Logistikunternehmen Timematters in Kooperation mit dem Unternehmen CB Logistik ein Frachtflugnetzwerk von Karlsruhe/Baden-Baden nach Spanien aufgebaut. Seit Anfang Mai wird ab dem Flughafen jeweils von Montag bis Freitag Madrid angeflogen. Diese neue In-Night Express Frachtcharterverbindung bietet den Kunden einen schnellen Service für Ersatz- und Produktionsteile.

12:22 Uhr: Die Übersicht über die aktuellen Einreisebestimmungen weltweit. In welches Land darf wer noch reisen? Das ändert sich momentan schnell. Eine aktuelle Übersicht gibt es von der Iata hier.

10:14 Uhr: Air France misst Temperatur der Passagiere. Am Montag (11. Mai) nimmt die Flüge zu touristischen Zielen wieder auf. Dabei wird Air France die Temperatur ihrer Passagiere vor dem Abflug überprüfen. Wenn sie über 38 Grad liegt, dürften die Betroffenen nicht an Bord, teilte die Fluggesellschaft mit. «Diese systematische Überprüfung wird mit berührungslosen Infrarot-Thermometern durchgeführt», so die Airline.

08:33 Uhr: Erster Jahresverlust der Geschichte bei Singapore Airlines. Die Gruppe erwartet zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Jahres-Reinverlust – wegen der Covid-19-Pandemie. Die SIA-Gruppe, zu der Singapore Airlines, der Regionalarm Silk Air und die Billigairline Scoot gehören, sagte am Freitag (8. Mai), dass ein Verlust trotz starker Ergebnisse in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres, das im März 2020 endete, resultiere.

07:10 Uhr: Avianca rettet sich in Gläubigerschutz. Die kolumbianische Fluggesellschaft kann ihre Schulden nicht mehr begleichen. Deshalb rettet sie sich in den Gläubigerschutz. Es ist ein Déjà-vu für Avianca. Mehr dazu hier.

06:55 Uhr: Miami Air International fällt Corona-Krise zum Opfer. Die amerikanische Fluggesellschaft transportierte vor allem Sportteams. Das Geschäft kam in der Corona-Krsie zum Erliegen. Darum gibt Miami Air nach 29 Jahren auf. Mehr dazu hier.

Sonntag, 10. Mai

19:55 Uhr: Air Sénégal verschiebt Aufnahme neuer Europa-Strecken. Angesichts der Entwicklung der Covid-19-Pandemie verschiebt die Fluggesellschaft die Aufnahme ihrer neuen Strecken nach Europa bis Ende Oktober. Air Sénégal wollte ab Juni neu nach London und Genf fliegen.

12:42 Uhr: CSA kommt wieder nach Frankfurt. Am Montag, 18. Mai, plant die tschechische Nationalairline den Betrieb auf ausgewählten Strecken nach mehr als anderthalb Monaten Unterbrechung wieder aufzunehmen. Amsterdam, Frankfurt, Paris und Stockholm gehören zu den ersten Zielen, die in diesem Monat von CSA Czech Airlines angeflogen werden. Mit Wirkung vom 24. Mai 2020 plant die Fluggesellschaft die Wiederaufnahme der Flüge nach Kiew, wobei Flüge nach Odessa am nächsten Tag folgen soll. Am 25. Mai 2020 sollen auch die Flüge nach Bukarest wieder aufgenommen werden.

10:17 Uhr: Erster Passagierflug von Vietnam in die USA. Historischer Tag in San Francisco: zum ersten Mal landete am Freitag (8. Mai) ein Passagierflug aus Vietnam in den Vereinigten Staaten. Der Rückholflug für gestrandete Vietnamesen wurde von Vietnam Airlines mit einer der Boeing 787-10 durchgeführt.

Samstag, 9. Mai

18:09 Uhr: Korean Air fährt Betrieb wieder hoch. Die Fluglinie reagiert mit der Wiederaufnahme der internationalen Flüge auf die Lockerungen der Covid-19-Beschränkungen von Ländern weltweit. Korean Air bietet ab Juni wieder mehr internationale Verbindungen an und wird 32 seiner 110 internationalen Strecken bedienen. Das Kapazitätsvolumen der internationalen Flüge entspricht etwa 20 Prozent des ursprünglich geplanten Flugbetriebs.

12:24 Uhr: Flieger von Jetblue grüßen New Yorker Gesundheitsmitarbeiter.

 

07:39 Uhr: Air Serbia wieder nach Frankfurt, Zürich und Wien. Die nationale Fluggesellschaft der Republik Serbien wird am 18. Mai den begrenzten Personenlinienflugverkehr wieder aufnehmen und ihm am 1. Juni 2020 dann richtig hochfahren. Der endgültige Flugplan wird von den Entscheidungen und Richtlinien der nationalen, ausländischen und internationalen Zivilluftfahrtbehörden sowie von der Aufhebung der Flugverbote, der Entwicklung der Reisebeschränkungen und der Gesundheitsmessungen in die von Air Serbia bedienten Länder abhängen. Ab 18. Mai werden auch begrenzte Flüge nach London Heathrow, Frankfurt, Zürich und Wien aufgenommen.

Freitag, 8. Mai

21:48 Uhr: Die Übersicht über die aktuellen Einreisebestimmungen weltweit. In welches Land darf wer noch reisen? Das ändert sich momentan schnell. Eine aktuelle Übersicht gibt es von der Iata hier.

20:23 Uhr: Autokino am Flughafen Nürnberg. In Nürnberg steht ein neues Autokino in den Startlöchern! Der Open-Air-Kinosaal feiert am Samstag, den 16. Mai, am Albrecht Dürer Airport seine Premiere – und soll damit in Zeiten der Corona-Krise den Kinosommer in Nürnberg retten. Mit Online-Ticketverkauf, kontaktloser Einfahrt mit Barcode-System und Hygieneregelungen können dabei alle Vorgaben der Politik eingehalten werden. Das Kinoticket gilt pro Pkw, zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder unter 18 Jahren sind im Preis inbegriffen. Voraussetzung ist die Einhaltung der aktuell geltenden Infektionsschutzvorschriften. Auch Konzerte und Gottesdienste sind am Airport in Planung.

18:09 Uhr: Maskenpflicht bei Latam. Die Gruppe haben die obligatorische Verwendung von Masken sowohl für Passagiere als auch für das Cockpit und Kabinenpersonal ab dem 11. Mai angekündigt. Damit folgen sie den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Internationalen Luftverkehrsvereinigung Iata. Diese Maßnahme ergänzt die bereits seit Mitte April für Flüge in Chile vorgeschriebene Maskenpflicht. In diesem Zusammenhang kündigt Latam an, die Maskenpflicht nun auf allen Inlands- und Auslandsflügen verbindlich umzusetzen. Der Erwerb der Schutzmaske obliegt dabei der Verantwortung jedes einzelnen Passagiers. Latam achtet bei der Abfertigung der Passagiere beim Check-in auf die Einhaltung der Abstandsregel von 1,5 Metern zwischen den einzelnen Kunden.

17:34 Uhr: Wizz Air verkauft sechs A321 Neo an Leasingfirma. BOC Aviation hat mit Wizz Air einen Kauf- und Rückmietvertrag über sechs neue Airbus A321 Neo unterzeichnet. Alle sechs Flugzeuge sollen in den Jahren 2020 und 2021 ausgeliefert werden.

16:07 Uhr: Minus 95 Prozent bei SAS. Die planmäßige Kapazität der skandinavischen Airline sank im April als Folge der andauernden Covid-19-Pandemie im Vergleich zum Vorjahr um fast 95 Prozent. Im April wurde nur ein begrenztes Netzwerk in Norwegen und Schweden aufrechterhalten.

15:39 Uhr: Wieder Inlandsflüge von Air New Zealand. Die Regierung Neuseeland hat das Gefahrenniveau auf Alarmstufe 2 heruntergesetzt. Reisen im Inland sind abe kommender Woche wieder möglich. Air New Zealand wird deshalb wieder Flüge zu Orten wie Queenstown, Invercargill und Blenheim auf der Südinsel und Rotorua, Gisborne, Palmerston North, New Plymouth, Hamilton, Whangarei und Kerikeri im Norden durchführen. Diese Flüge werden zusätzlich zu den derzeitigen Flügen angeboten, um grundlegende Dienste zwischen Auckland und Christchurch, Wellington, Tauranga und Napier sowie zwischen Wellington-Christchurch, Wellington-Nelson und Christchurch-Dunedin zu ergänzen.

14:30 Uhr: American mit Frachtflügen Philadelphia – Zürich. Zu den neuen Flügen ab Mai gehören reine Frachtflüge von Chicago O’Hare (ORD) nach London-Heathrow und Paris Charles De Gaulle. Von Philadelphia aus wird American einen reinen Frachtdienst nach Zürich und Rom Fiumicino aufnehmen.

13:09 Uhr:F-15 Überflug zur Ehre von Mitarbeitern im Gesundheitswesen.

12:23 Uhr: Boeing 777 in Paderborn. In der Nacht zum Freitag (8. Mai) landete eine Boeing 777-200 von Nordwind Airlines mit 2,5 Millionen Schutzmasken an Bord am Paderborn-Lippstadt Airport. Der Flug fand im Auftrag der Bundesregierung statt. Die Ausrüstung stammt aus China und wurde von Guangzhou mit einer Zwischenlandung in Moskau- nach Paderborn geflogen.

12:08 Uhr: Air Baltic bekommt 250 Millionen Euro vom Staat. Am Donnerstag (7. Mai) genehmigte die lettische Regierung eine Investition von 250 Millionen Euro in das Eigenkapital der Fluggesellschaft, um die Corona-Krisee zu bewältigen.

11:51 Uhr: Frau bekommt Kind in Emirates-Flieger. Eine Boeing 777 von Emirates sollte am Mittwoch (6. Mai) Nigerianer nach hause bringen, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestrandet waren. Rund 30 Minuten nach dem Start musste der Flieger aber zurückkehren nach Dubai – und das aus einem ganz besonderen Grund: Eine der Passagierinnen hatte an Bord ein Kind zur Welt gebracht. Die Mutter und das Neugeborene wurden in Dubai in ein Krankenhaus transportiert, die anderen Reisenden starten rund vier Stunden später erneut Richtung Lagos und kamen diesmal auch an.

10:42 Uhr Teilöffnung in Altenrhein. Ab Montag 11. Mai 2020 wird der Betrieb am Flughafen St.Gallen-Altenrhein auch für Flugzeuge und Helikopter mit einem maximalen Abfluggewicht unter 3 Tonnen teilweise und unter Einhaltung der behördlichen Auflagen wieder aufgenommen.

09:13 Uhr: Masken für niederländische Flughäfen. Gesichtsmasken sind für die Flughäfen Amsterdam Schiphol, Eindhoven, Rotterdam/Den Haag und Lelystad bestellt. Ziel des Erwerbs ist die Vorbereitung auf eine Phase des zunehmenden Flugverkehrs. Die Anschaffung von Gesichtsmasken schließt sich an frühere Schritte an, die Schiphol unternommen hat, darunter Bodenmarkierungen und öffentliche Durchsagen, um die Fluggäste an soziale Distanzierungsregeln zu erinnern, Niesschutz, separate Gepäckförderbänder für jeden Flug und zusätzliche Reinigung innerhalb des Terminalgebäudes.

08:34 Uhr: Vietnam Airlines bedient im Juni wieder ganzes Inlandsnetz. Nach der positiven Eindämmung der COVID-19-Pandemie in Vietnam wollen die Fluggesellschaften der Vietnam Airlines Group, darunter Vietnam Airlines, Jetstar Pacific und Vasco, unter der Aufsicht des Verkehrsministeriums und der Zivilluftfahrtbehörde Vietnams die Frequenz der Inlandsflüge erhöhen und sich bald auf die Erholung ihres gesamten Inlandsnetzes ab Juni 2020 einstellen.

07:03 Uhr: Wieder leicht mehr Flüge in Deutschland. Die europäische Flugsicherung hat ihren jüngsten umfassenden Überblick über die Lage des Luftverkehrs in Europa veröffentlicht. Er zeigt eine sehr leichte Aufwärtsbewegung bei der Zahl der Flüge – auch in Deutschland.

Donnerstag, 7. Mai

21:27 Uhr: Air France rechnet mit um ein Fünftel reduzierter Flotte. Die Fluggesellschaft erwartet eine anhaltende negative Auswirkung auf die Passagiernachfrage, wobei erwartet wird, dass das Vorkrisenniveau erst in einigen Jahren wieder erreicht wird. Die schrittweise Aufhebung der Grenzbeschränkungen im Jahr 2020 erlaube eine langsame Wiederaufnahme der Kapazitäten im Sommer 2020, wobei diese für das zweite und dritte Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr immer noch 95 und 80 Prozent kleiner sein werden als vor einem Jahr. Die Flotte werde 2021 ein Fünftel kleiner sein.

20:09 Uhr: IAG sieht erst 2023 wieder höhere Nachfrage. Der Konzern plant eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs im Juli mit einem Planungsszenario, das eine Gesamtreduzierung der Passagierkapazität um zirka 50 Prozent im Jahr 2020 vorsieht. Aber diese Pläne sind höchst unsicher und unterliegen der Lockerung von Sperren und Reisebeschränkungen. Die Mutter von British Airways und Iberia erwartet keine Erholung der Passagiernachfrage vor 2023.

18:13 Uhr: United mit reinem Frachtflug Chicago – Zürich. Ab sofort verbindet die Fluglinie Zürich mit Chicago drei Mal pro Woche mit einem reinen Frachtflug. Die Verbindung wird ab Zürich immer mittwochs, freitags und sonntags mit einer Boeing 787-10 durchgeführt. Die Frachtflüge sind bis einschließlich 3. Juni geplant.

17:02 Uhr: Air Canada führt Temperaturmessungen ein. Das neue Programm der Fluglinie zielt darauf ab, das Risiko der Exposition gegenüber Covid-19 zu verringern, und zwar durch Maßnahmen wie obligatorische Temperaturkontrollen vor dem Flug, die zusätzlich zu den erforderlichen Gesundheitsfragebögen durchgeführt werden müssen, durch Richtlinien für die Sitzzuweisung, um auf allen Flügen bis zum 30. Juni 2020 mehr persönlichen Freiraum in der Economy Class zu schaffen, und durch die Bereitstellung von Pflegesets für Handreinigung und Hygiene für alle Kunden. Ergänzend zu diesen Einzelmaßnahmen wird Air Canada mit der Einführung des elektrostatischen Sprühens von Kabineninnenräumen die branchenweit führenden Standards der Fluggesellschaft bei der Kabinenpflege stärken.

16:45 Uhr: Maskenpflicht bei KLM und Air France. In Übereinstimmung mit den französischen Richtlinien, die in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht vorschreiben, wird Air France ihre Kundinnen und Kunden ab dem 11. Mai 2020 auffordern, während ihrer gesamten Reise eine Maske zu tragen. Auch auf dem gesamten KLM-Netz wird ab diesem Datum das Tragen von Gesichtsmasken Pflicht sein. Zudem wird versucht, Social Distancing an Bord umzusetzen.

15:47 Uhr: Emirates Sky Cargo baut wieder aus. Die Frachtairline wird ab der ersten Mai-Woche 2020 wöchentliche Frachtflüge im Linienverkehr zu 67 weltweiten Zielen auf sechs Kontinenten durchführen. Dazu gehören elf Flughäfen im Nahen und Mittleren Osten, sieben in Afrika, 22 in Asien, sechs in Australasien, 15 in Europa und sechs Ziele in Nord- und Südamerika. Von den 67 Strecken werden 58 mit Passagierflugzeugen des Typs Boeing 777-300 ER mit einer Frachtkapazität von rund 40 Tonnen bedient, 24 Städte werden mit Vollfrachtern des Typs Boeing 777 F mit einer Kapazität von 100 Tonnen Fracht pro Flug angeflogen.

14:34 Uhr: Korean Air beendet Corona-Pause auf Frankfurt-Strecke. Ab dem 1. Juni wird die koreanische Airline wieder dreimal pro Woche – montags, donnerstags und samstags – die Strecke Seoul Incheon – Frankfurt bedienen. Einsetzen wird Korean Air eine Boeing B787-9 mit einer Kapazität von 269 Sitzen – 245 davon in der Economy Class und 24 in der Prestige (Business) Class.

13:16 Uhr: Angeblich kein Social Distancing bei Rückholflug. Eine Passagierin spricht von einem Schock. bei einem Rückführungsflug aus der Türkei habe es keine soziale Distanzierung gegeben, behauptet sie. Die Frau, die das Video aufnahm, hatte ihre Tochter in der Türkei besucht, wurde aber Ende letzten Monats nach Großbritannien zurückgeschickt. Sie sagt, auf den Videos sei der Flug der Pegasus Airlines zu sehen, der am 28. April um 15.25 Uhr vom Flughafen Dalaman abflog.

 

11:29 Uhr: Miles and More brütet noch über Status-Lösung. Viele Airlines kommen Kunden ihrer Vielfliegerprogramme bereits entgegen. Sie verlängern beispielsweise den Status der Kunden automatisch. Bei Miles and More zögert man noch. Eine Sprecherin: «Wir wissen, dass sich viele unserer Vielflieger aufgrund des stark reduzierten Flugprogramms im Zuge der Corona-Krise um den Erhalt ihres Vielfliegerlevels sorgen. Wir beobachten die Situation auch mit Blick auf die Auswirkungen auf unsere Vielflieger selbstverständlich genau und werden zu gegebener Zeit eine Lösung im Sinne unserer Kunden finden.»

10:14 Uhr: Flughafenverband fordert Hilfe. Mittlerweile sind den Flughäfen 95 Prozent ihrer Einnahmen weggebrochen, 80 Prozent der Beschäftigten befinden sich in Kurzarbeit. Gleichzeitig fallen jeden Monat Vorhaltekosten von 170 Millionen Euro zur Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft an. «Die Unterstützung der Bundesregierung für die deutschen Airlines ist wichtig und richtig. Aber es kann nicht sein, dass darüber die Flughäfen in Vergessenheit geraten und keine Hilfen erhalten. Luftverkehr findet ohne die Infrastruktur am Boden nicht statt», erklärt ADV-Präsident Stefan Schulte in seiner Stellungnahme. In einem Hilferuf an die Bundesregierung weisen die Flughäfen auf ihre schwierige Lage hin. Konkret fordert der Flughafenverband ADV, dass den Flughäfen zumindest die Vorhaltekosten für ihre Betriebsbereitschaft erstattet werden. Zur Deckung der Vorhaltekosten sind die Flughäfen auf kompensatorische Zuwendungen angewiesen. Für eine gesicherte Liquidität müssen die Flughäfen Zugang zu den Sonderkreditprogrammen der KfW und der Länder erhalten.

09:27 Uhr: KLM hat noch Liquidität bis Mitte Juni. Die niederländische Fluggesellschaft verfügt über ausreichend Liquidität, um ihren finanziellen Verpflichtungen bis Mitte Juni nachzukommen, sagte der niederländische Finanzminister Wopke Hoekstra am Mittwoch (6. April). Die Regierung arbeitet an einem Hilfspaket für KLM im Umfang von zwei bis vier Milliarden Euro.

08:53 Uhr: Bamboo Airways fliegt nach London. Eigentlich hätte die vietnamesische Fluggesellschaft bereits ihre ersten Flüge von Vietnam nach Europa aufnehmen sollen. Als erste Ziele waren München und Prag geplant. Die aktuelle Krise kam dazwischen. Doch nun führt die Airline immerhin Rückführungsflüge durch. Am 10 Mai fliegt ein Dreamliner auf einer einmaligen Mission nach London Heathrow. Die Tickets kosten für Erwachsene umgerechnet etwa 900 Euro. Die Crew wird mit speziellen Schutzanzügen unterwegs sein.

07:05 Uhr: Tim Clark: Ohne Staatshlife wären 85 Prozent der Airlines weg. Emirates-Präsident Tim Clark geht davon aus, dass ein Großteil aller Airlines ohne Staatshilfe von der Bildfläche verschwunden wäre. «Hätten die Naturgesetze des Überlebens von Angebot und Nachfrage des Stärkeren funktioniert, hätten wir die Schließung vieler Fluggesellschaften erlebt. Ich glaube, etwa 85 Prozent wären ohne staatliche Intervention pleite gegangen», zitiert ihn die Zeitung The National. Er geht auch davon aus, dass die Nachfrage nach großen Langstreckenjets abnimmt. «Wir wissen, dass es mit dem A380 vorbei ist, dass es mit der 747 vorbei ist, aber der A350 und die 787 werden immer ihren Platz haben», sagt er. Auch wenn derzeit Bestellungen verschoben werden und sicher nicht viele Neubestellungen anstehen – «Aber irgendwann werden sie zurückkommen, und sie werden wahrscheinlich besser für die globale Nachfrage in den Jahren nach der Pandemie geeignet sein.» Die Boeing 777 erwähnte der Manager nicht.

06:57 Uhr: Garuda Indonesia fährt Betrieb wieder hoch. Die Fluggesellschaft plant die Wiederaufnahme des Inlandsbetriebs am 7. Mai «auf der Grundlage intensiver Kommunikation mit der Regierung und den Behörden».

Mittwoch, 6. Mai

22:43 Uhr: Sky Alps startet später. Die Fluglinie des Flughafens Bozen verschiebt ihren Start – auf Dezember. Das berichtet der Luftfahrtdatenanbieter CH Aviation.

20:33 Uhr: Billigairline verlangt Geld für freien Mittelsitz.

 

17:55 Uhr: Iata gegen Social Distancing an Bord. Die Internationale Luftverkehrsvereinigung unterstützt das vorübergehende Tragen von Gesichtsschutz für Passagiere und Besatzung an Bord von Flugzeugen, wenn die Menschen wieder auf Flugreisen gehen. Die Iata befürwortet aber nicht die Anordnung von Maßnahmen zur sozialen Distanzierung, die Mittelsitze leer lassen würden. Es gibt Anzeichen dafür, dass das Risiko einer Übertragung an Bord von Flugzeugen gering ist. Das Tragen von Masken durch Passagiere und Besatzung wird das ohnehin geringe Risiko verringern und gleichzeitig die dramatischen Kostenerhöhungen für Flugreisen vermeiden, die soziale Distanzierungsmaßnahmen an Bord mit sich bringen würden.

16:39 Uhr: Fokker Techniek schafft zusätzliche Flugzeug-Standplätze. Die Wartungstochter von GKN Aerospace hat Fokker Techniek in Woensdrecht in den Niederlanden mehr als 20 zusätzliche Standplätze für Flugzeuge geschaffen, die während der Corona-Krise genutzt werden können. Woensdrecht ist ein Militärflugplatz in der Provinz Noord-Brabant.

15:05 Uhr: Qatar Airways fährt Betrieb wieder hoch. Bis Ende Juni sollen wieder 80 Reiseziele im Programm stehen, darunter 23 in Europa, vier in Nord- und Südamerika, 20 im Nahen Osten/Afrika und 33 im asiatisch-pazifischen Raum. Mehr dazu hier.

15:00 Uhr: United Airlines beschafft sich Geld am Kapitalmarkt. Die Fluggesellschaft beabsichtigt, vorbehaltlich der Markt- und sonstigen Bedingungen, zwei Serien von Schuldverschreibungen im Gesamtumfang von 2,25 Milliarden Dollar für herauszugeben. DSie werden von der Muttergesellschaft von United, United Airlines Holdings garantiert.

14:17 Uhr: Salzburg weitet Öffnungszeiten aus. Ab sofort ist der Flughafen der Mozartstadt für alle Kunden von Montag bis Samstag von 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr und 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Diese angepassten Betriebszeiten werden vom Flughafen Salzburg je nach Verkehrsaufkommen der aktuellen Lage angepasst und verlautbart.

13:16 Uhr: Minus 99 Prozent in Berlin. Im April starteten und landeten auf den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel 27.593 Passagiere. Das sind nur noch 1 Prozent des Verkehrs im Vergleich zum April 2019. Ab Tegel flogen 22.079 Passagiere, in Schönefeld waren es 5541 Passagiere.

12:12 Uhr: Qatar Airways baut Stellen ab. Die Golfairline plant den Abbau einer beträchtlichen Anzahl von Arbeitsplätzen, weil der Reiseverkehr durch die Covid-19-Pandemie zusammengebrochen ist, und fordert das Kabinenpersonal auf, sich auf Entlassungen vorzubereiten, so eine Mitteilung von Qatar Airways, über welche die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

11:45 Uhr: Virgin flottet Boeing 747 schon jetzt aus. Die britische Fluggesellschaft setzt alle ihre sieben 747-400-Flugzeuge ab sofort nicht mehr ein. Geplant war die Ausflottung eigentlich bis 2021. Dies meldete Virgin Atlantic am Dienstag (5. Mai). Bis 2022 wird die vereinfachte, umweltfreundlichere Flotte aus 36 zweimotorigen Flugzeugen bestehen.

11:23 Uhr: Auch Comair in Gläubigerschutz. Die Fluggesellschaft und ihre Tochter Kulula haben ihren Betrieb Mitte März eingestellt und nehmen ihn nicht vor Oktober wieder auf. Nun hat Comair hat sich in Gläubigerschutz gerettet, nach südafrikanischem Recht Business Rescue genannt, wie am Dienstag (5. Mai) bekannt wurde. Mehr dazu hier.

10:44 Uhr: Alaska Airlines mit Quartalsverlust. Der ausgewiesene Nettoverlust der Fluggesellschaft für das erste Quartal 2020 belief sich auf 232 Millionen Dollar im Vergleich zu einem Nettogewinn von 4 Millionen Dollar im ersten Quartal 2019.

09:09 Uhr: Swiss fliegt Helfer zur Weinbauern ein. Im Auftrag von Agri Genève hat Swiss einen Charterflug zwischen Porto und Genf durchgeführt. Die Maschine landete am Montag, 4. Mai um 17.31 Uhr in Genf. An Bord des A220-300 befanden sich 141 Hilfsarbeiterinnen und -arbeiter, die als Verstärkung gekommen sind, um wertvolle Hilfe bei den zu dieser Jahreszeit fälligen Arbeiten in den Weinbergen zu leisten. Zwischen Juni und Juli sind drei weitere Flüge geplant, diese jedoch als reguläre Linienflüge von Lissabon und Porto. Seit April wird Swiss dann insgesamt vier Linienflüge und einen Charterflug durchgeführt und 363 Hilfsarbeiterinnen und -arbeiter befördert haben.

08:49 Uhr: Montenegro Airlines verlängert Flugstopp erneut. Die Fluglinie hat die Wiederaufnahme des Flugbetriebs um eine weitere Woche verschoben – auf den 16. Mai. Die Entscheidung sei aufgrund des Verbots des kommerziellen Flugverkehrs in Montenegro sowie aufgrund von Beschränkungen in anderen Ländern getroffen worden, so Montenegro Airlines.

07:09 Uhr: United kommt Vielfliegern entgegen. Die Fluggesellschaft nimmt eine Reihe an Änderungen bei ihrem Vielfliegerprogramm Mileage Plus vor. Dazu zählt, dass alle Premier Mitglieder ihren Status, den sie für 2020 erworben haben, bis mindestens Januar 2022 behalten. Darüber hinaus erleichtert United das Erreichen der Statusstufen für 2021, indem die Fluggesellschaft die Schwellenwerte für die Premier-Qualifikation um 50 Prozent bei jeder Statusstufe verringert.

Dienstag, 5. Mai

19:22 Uhr: Kahlschlag in Verwaltung von United.

 

17:38 Uhr: Alitalia fliegt nicht mehr nach New York. Die Fluggesellschaft setzt die Verbindung zwischen Rom-Fiumicino und New York JFK bis zum 31. Mai aus. Alitalia betreibt damit aktuell nur noch Kurzstrecken.

15:58 Uhr: Chair fliegt mit Airbus A319 nach China. Letzte Woche führte der Schweizer Ferienflieger für die Firma Swiss Phyto Labs einen Flug nach China durch. Chair Airlines holte zwei Millionen Schutzmasken in Guangzhou ab. Der Airbus A319 stoppte auf seiner Reise in Novosibirsk und Nursultran (Kasachstan).

12:07 Uhr: Dortmund auch in Mai und Juni ohne Betriebspflicht. Den Flughafen nutzten im April 2020 nur 3.576 Fluggäste. Die Anzahl der Passagiere sank damit auf 1,5 Prozent des Vorjahresniveaus. Die Flugbewegungen gingen im selben Zeitraum im Vergleich zum Vorjahresmonat um 76 Prozent auf 653 Bewegungen zurück. Besonders stark betroffen ist der Linienflugverkehr mit einem Rückgang von 96,8 Prozent. Einzig die Städte Budapest und Sofia wurden im regulären Linienflugverkehr im April noch vom Dortmund Airport aus angeflogen. Die Bezirksregierung Münster hat den Dortmund Airport nach vorheriger Antragsstellung auch im Mai und Juni von seiner Betriebspflicht befreit. Damit dürfen Flugzeuge weiterhin nur noch nach vorheriger Anmeldung und Genehmigung starten und landen. Diese Maßnahme ermöglicht es, Vorhaltekosten zu reduzieren.

11:25 Uhr: GE streicht ein Viertel der Luftfahrt-Stellen. Der Konzern baut rund 13.000 Arbeitsplätze im Bereich Düsentriebwerke ab und weitet seine geplanten Kostensenkungsmaßnahmen aus, da die Covid-19-Pandemie die Luftfahrtindustrie lahm legt. GE sagte am Montag in einem Memo an die Belegschaft, dass man plant, in den kommenden Monaten 25 Prozent seiner weltweiten Luftfahrt-Belegschaft abzubauen.

10:43 Uhr: SAS beschafft sich Geld. Die Fluggesellschaft hat eine Vereinbarung über eine dreijährige revolvierende Kreditfazilität in Höhe von 3,3 Milliarden schwedische Kronen unterzeichnet, die zu 90 Prozent von den schwedischen und dänischen Staaten garantiert wird. Der Kredit wird von den Banken Danske Bank, Nordea, SEB and Swedbank gewährt.

09:25 Uhr: Maskenpflicht auch bei Croatia Airlines. Die Fluglinie hat hat am Montag (4. Mai)das Tragen von Gesichtsmaske für alle Passagiere für obligatorisch erklärt. Croatia Airlines will am 11. Mai den Betrieb wieder aufnehmen, zuerst mit Flügen zwischen Zagreb und Dubrovnik sowie Split.

08:55 Uhr: Qantas bis Ende Juli mit Minimalprogramm. Die Gruppe gab am Dienstag (5. April) bekannt, dass sie sich weitere 550 Millionen australische Dollar an Finanzmitteln beschafft hat, als Garantie wurden drei ihrer Boeing 787-9 gegeben. Dies folgt auf die 1,05 Milliarden Dollar. Sie verfügt nach eigenen Angaben über genügend Liquidität, um auf eine Reihe von Erholungsszenarien reagieren zu können, einschließlich eines Szenarios, bei dem die gegenwärtigen Bedingungen bis mindestens Dezember 2021 anhalten. Qantas hat auch die Annullierung von Flügen von Ende Mai bis Ende Juli verlängert. Aber einige Kapazitäten können wieder hinzugefügt werden, wenn die Beschränkungen in den kommenden Wochen nachlassen.

07:00 Uhr: Lübeck Air startet später. Der Flughafen Lübeck hatte sich darauf eingestellt zum 1. Juni dieses Jahres das neue Terminal zu eröffnen, den Flugbetrieb mit der eigenen Airline zu starten und Lübeck mit den süddeutschen Metropolen Stuttgart und München zu verbinden. Die weitreichenden Einschränkungen im Luftverkehr, aufgrund der Pandemie, führen nun dazu, dass die Geschäftsführung der Fluglinie den Starttermin für die ersten Linienflüge zwei Monate verlegt. Ab dem 17. August 2020 wird es tägliche Verbindungen nach München und Stuttgart geben.

06:47 Uhr: Rolls-Royce streicht Stellen. Der britische Konzern kündigte am Wochenende an, dass es plant, bis zu 8.000 seiner 52.000 Arbeitsplätze abzubauen. Schuld ist der Einbruch der Nachfrage nach zivilen Flugzeugen.

Montag, 4. Mai

20:45 Uhr: Steigt der Staat bei Icelandair ein? Die Regierung in Reykjavik könnte im Rahmen der staatlichen Hilfe eine Beteiligung an der Icelandair-Gruppe eingehen. Sie sagte Premierministerin Katrin Jakobsdottir dem nationalen Rundfunk. Der Staat hatte im vergangenen Monat erklärt, sie sei bereit, über ein Darlehen oder Garantien zu diskutieren, die von der finanziellen Umstrukturierung der Fluggesellschaft abhängig sind.

18:53 Uhr: Airline-Aktien stürzen nach Buffett-Verkauf.

 

17:09 Uhr: Air Canada verbrennt 857 Millionen in drei Monaten. Zum 31. März 2020 belief sich die unbeschränkte Liquidität auf 6,523 Milliarden kanadische Dollar (4,2 Milliarden Euro) gegenüber 7,380 Milliarden Dollar zum 31. Dezember 2019. Das bedeutet ein Rückgang um 857 Millionen Dollar in drei Monaten.

14:53 Uhr: Gol erweitert Inlandsangebot. Die größte Fluggesellschaft Brasiliens, kündigt für Mai Aktualisierungen ihres aktuellen Minimalangebots an, das in den meisten brasilianischen Bundesstaaten vom 4. bis 31. Mai neue Flüge erhält, und noch mehr ab dem 24. Mai.

13:25 Uhr: EU-Kommission winkt Staatshilfen für Air France durch. «Die Kommission kam zu dem Schluss, dass Air France ohne öffentliche Hilfe wegen des plötzlichen Einbruchs des Geschäfts wahrscheinlich das Risiko einer Insolvenz zu gewärtigen hätte», teilt die EU-Behörde mit. Da das dem Land hohen wirtschaftlichen Schaden zufügen würde, genehmige man die Staatshilfen für die angeschlagene Airline. Das umfasst einerseits eine staatliche Garantie von bis zu 90 Prozent für Darlehen von bis zu vier Milliarden Euro. Andererseits wurde auch ein nachrangiger Kredit des Staats als Anteilseigner nach den Regeln des EU-Vertrags genehmigt. Frankreich hält 14,3 Prozent an der Airline.

11:14 Uhr: Großer Gast in Bremen. Eine Boeing 777 ist am Samstag (2. Mai) am Flughafen Bremen gelandet. Solch große Flugzeuge steuern den Airport normalerweise nicht an. Die Maschine von Qatar Airways hatte 700.000 Schutzmasken und 250.000 Schutzanzüge geladen.

09:24 Uhr: Hilfe für Thai Airways International. Die Airline bekommt einen Kredit von 50 Milliarden Baht oder umgerechnet 1,4 Milliarden Euro, der vom Staat garantiert wird. Eigentlich hatte das Unternehmen 20 Milliarden Baht mehr gewünscht.

07:09 Uhr: Flughafen Wien testet ankommende Passagiere. Reisende, die am Flughafen Wien ankommen, müssen gemäß behördlichen Regelungen entweder ein Gesundheitszeugnis mit einem negativen Covid-19-Befund (nicht älter als vier Tage) vorweisen oder eine 14-tägige Quarantäne antreten. Ab Montag (4. Mai) können Passagiere den Befund über einen sogenannten PCR-Test direkt am Flughafen Wien erhalten. Das Ergebnis liegt innerhalb von zwei bis drei Stunden vor. Bei negativem Befund ist keine Quarantäne im Inland notwendig. Der Test steht auch abreisenden Passagieren und sonstigen Personen offen und kostet 190 Euro.

Sonntag, 3. Mai

18:23 Uhr: Flughäfen und Airlines fordern dringend Unterstützung. Die Weltvereinigung der Flughäfen und die Internationale Luftverkehrsvereinigung sind am Donnerstag (30. April) zusammengekommen, um die Regierungen aufzufordern, den Flughafenbetreibern und Fluggesellschaften während der beispiellosen Covid-19-Krise rasch finanzielle Unterstützung zu gewähren und die für die wirtschaftliche Erholung unerlässliche Konnektivität der Branche zu unterstützen. Die Branche ist mit Regierungen auf der ganzen Welt in ihren Bemühungen vereint, die Ausbreitung des Virus zu stoppen, und angesichts massiver, von der Regierung auferlegter Reisebeschränkungen unternimmt die Branche alles in ihrer Macht Stehende, um den Luftfrachtbetrieb aufrechtzuerhalten, der für die Unterstützung globaler Lieferketten unerlässlich ist, einschließlich medizinischer Transporte, die für die Bekämpfung von COVID-19 von entscheidender Bedeutung sind. Im gegenzug brauche es aber auch Hilfe. «Einige Regierungen haben die Dringlichkeit des Handelns erkannt, aber für andere Regierungen läuft die Zeit ab, die notwendigen finanziellen Entlastungen bereitzustellen, um die gesamte Branche lebensfähig und bereit zu halten», schreiben der Airports Council International und die Iata.

12:17 Uhr: Brüssel verlangt Garantien von Lufthansa. Als Gegenleistung für staatliche Beihilfen an Brussels Airlines fordert die belgische Regierung von der deutschen Muttergesellschaft Wachstumsperspektiven für die Zukunft der Fluggesellschaft. Es geht um ein Rettungspaket von 290 Millionen Euro.

09:54 Uhr: Iberia und Vueling sichern sich staatlich garantierte Kredite. Iberia und Vueling haben mit spanischen Banken Kredite über 750 Millionen Euro beziehungsweise 260 Millionen Euro unterzeichnet. Die Kredite sollen von der Staatsbank Instituto de Crédito Oficial garantiert werden.

Samstag, 2. Mai

16:41 Uhr: Nachfrageeinbruch in Heathrow. Die Passagierzahlen gingen am größten britischen Flughafen im ersten Quartal um 18,3 Prozent auf 14,6 Millionen zurück und werden im April voraussichtlich um etwa 97 Prozent minus betragen. Wir gehen davon aus, dass die Passagiernachfrage schwach bleiben wird, bis die Regierungen in aller Welt es für sicher halten, die Reisebeschränkungen aufzuheben. Die Gesamteinnahmen von London-Heathrow fielen im ersten Quartal um 12,7 Prozent auf 593 Millionen und das bereinigte Betriebsergebnis fiel um 22,4 Prozent auf £315 Millionen Pfund.

12:44 Uhr: Überflug für medizinisches Personal. Flugzeuge der Kunstflugstaffel der Armee der USA ehrten vergangenen Dienstag (28. April) mit einem Überflug von New York, New Jersey und Pennsylvania medizinisches Personal.

 

09:09 Uhr: Airbus-Lösung erlaubt Frachtpaletten statt Passagiersitze. Der Flugzeughersteller entwickelt eine Lösung für A330 und A350, die es Fluggesellschaften ermöglichen wird, Frachtpaletten direkt auf den Sitzschienen des Kabinenbodens zu installieren, nachdem die Sitze der Economy Class entfernt wurden. Verglichen mit dem Verladen von Fracht auf Sitze erleichtert diese neue Lösung von Airbus einfachere und schnellere Be- und Entladevorgänge sowie einen geringeren Verschleiß der Sitze selbst. Zu den weiteren wichtigen Vorteilen zählen die zusätzliche Sicherheit durch einen robusten Brandschutz und die Möglichkeit, die Ladung mit 9 g zu sichern, um zu verhindern, dass sich während des Fluges etwas verschiebt. Beladen werden müssen die Paletten im Flieger jedoch von Hand.

Freitag, 1. Mai

20:37 Uhr: 1,5 Milliarden weniger Passagiere. Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation hat ihre erste vollständige Fluggastprognose für das Jahr 2020 veröffentlicht. Sie zeigt auf, dass die Fluggesellschaften in diesem Jahr mit 1,5 Milliarden weniger internationalen Flugreisenden konfrontiert sein könnten.

16:04 Uhr: Innsbruck öffnet für kleine Flugzeuge. Nach dem Ende der Ausgangsbeschränkungen dürfen nun auch am Flughafen Innsbruck wieder die Segelflieger und Flugsporttreibenden den Flugbetrieb unter Einhaltung der gesundheitsrechtlichen Vorgaben aufnehmen. «Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden», so Flughafengeschäftsführer DI Marco Pernetta, «ab morgen den Flughafen mit eingeschränkten Betriebszeiten wieder zu öffnen. In einem ersten Schritt wird der Flughafen täglich von 08:00 bis 11:00 Uhr sowie von 16:00 bis 19:00 Uhr für alle Nutzer geöffnet sein. Der Terminal bleibt aber weiterhin geschlossen.»

14:23 Uhr: Ryanair will 3000 Piloten und Flugbegleiter entlassen. Die irische Billigairline präsentiert düstere Aussichten für die Zeit nach der Krise. Deshalb plant Ryanair eine Reduzierung des Personalbestandes, der Basen und der Flotte. Mehr dazu hier.

12:11 Uhr: Lufthansa: «Sommer findet gewissermaßen am Boden statt». In seiner bereits veröffentlichten Rede zur Hauptversammlung vom 5. Mai erklärt Lufthansa-Chef Carsten Spohr: «Wir richten uns darauf ein, dass dieser Sommer gewissermaßen am Boden stattfindet. Frühestens ab Herbst hoffen wir auf einen spürbaren Neustart. Aber es wird eine sehr langsame Anlaufphase sein».

10:37 Uhr: Wizz Air meldet überraschend hohe Auslastung. Am Freitagmorgen (1. Mai) ist der erste Flug der Billigairline seit Beginn der Corona-Krise in Wien abgehoben. Um 7:30 Uhr startete der Flug nach Dortmund, am Nachmittag folgt Lissabon. «Die Auslastung der Flieger übertrifft die Erwartungen», so Wizz Air in einer Stellungnahme.

08:55 Uhr: American und United mit hohen Verlusten. Die beiden amerikanischen Fluggesellschaften sind im ersten Quartal tief in die roten Zahlen gefallen. Mehr zu American hier. Mehr zu United hier.



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