Flieger von Comair: Franchise für British Airways.

SüdafrikaAuch Comair in Gläubigerschutz

Eine dritte südafrikanische Fluggesellschaft ist finanziell angeschlagen. Kulula-Mutter Comair geht in die Insolvenz.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

South African Airways soll durch eine neue Nationalairline ersetzt werden, South African Express wird liquidiert. Und nun taumelt auch die dritte große Fluggesellschaft in Südafrika. Comair hat sich in Gläubigerschutz gerettet, nach südafrikanischem Recht Business Rescue genannt, wie am Dienstag (5. Mai) bekannt wurde.  Ziel dieser Form der Insolvenz ist, ohne Druck durch Gläubiger eine grundlegende Sanierung durchzuführen.

Comair fliegt einerseits als Franchiseunternehmen von British Airways im südlichen Afrika und betreibt andererseits die Billigiairline Kulula. Beide haben ihren Betrieb Mitte März eingestellt und nehmen ihn nicht vor Oktober wieder auf. Das Unternehmen hatte schon vorher finanzielle Probleme. Durch die Corona-Krise seien alle Verbesserungen zunichtegemacht worden, so das Management.

Regionalflüge und Billigairline

Jetzt will sich Comair neu aufstellen. «Durch diesen Prozess beabsichtigen wir, unsere Größe anzupassen, um effizienter, agiler und kundenorientierter zu sein. Dazu gehören unter anderem die Neukonfiguration unseres Netzwerks und Flottenmixes, die Überprüfung von Portfolios und Joint Ventures, die verstärkte Digitalisierung des Geschäfts sowie die Entwicklung und Bereitstellung neuer Produkte», so Chef Wrenelle Stande in einer Mitteilung.

Mehr zum Thema

Flieger von South African Airways: Eine neue Airline ist geplant.

Südafrika gründet neue Nationalairline

Flieger von South African Express: Seit Mitte März am Boden.

South African Express wird liquidiert

Boeing 737 von Fly Safair: Die Airline expandiert.

Südafrikanische Airlines wollen Comairs Ende ausnutzen

Flieger der Comcair-Tochter Kulula: Bleiben am Boden.

Das dritte Grounding von Comair

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca