FAA und Easa wollen bei Zulassung neuer Luftfahrttechnologien enger zusammenarbeiten
Die US-Luftfahrtbehörde und die europäische Flugsicherheitsagentur haben ihre Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung der Luftfahrtsicherheit bekräftigt. Auf der gemeinsamen Sicherheitskonferenz in Chantilly im US-Bundesstaat Virginia vereinbarten beide Behörden eine engere Kooperation bei der Zulassung neuer Technologien und beim Umgang mit künftigen Sicherheitsrisiken. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Harmonisierung von Zertifizierungsverfahren für neue Luftfahrttechnologien, die sichere Einführung automatisierter Cockpitsysteme sowie der verstärkte Einsatz mobiler elektronischer Geräte im Cockpit. Zudem wollen FAA und Easa den Austausch von Sicherheits- und Betriebsdaten ausbauen, um Vorschriften stärker datenbasiert weiterzuentwickeln.
Krisengipfel
Sitze «fallen einer nach dem anderen im Test durch»: Airlines, Hersteller und Behörden kämpfen gegen schleppende Zulassungen
Die Probleme bei der Zulassung der Allegris-Business-Class von Lufthansa zeigen: Airlines wollen individuellere Premium-Produkte, Hersteller liefern oft unreife Designs und die Prüfenden brauchen mehr Personal. Jetzt arbeiten Behörden, Sitzindustrie und Fluglinien gemeinsam an Maßnahmen, um Verzögerungen künftig zu verhindern.