Boeing 777 von PIA in Manchester: Bald wieder dort zu sehen?

Paris und ManchesterPakistan International will schon in wenigen Wochen wieder nach Europa fliegen

Die pakistanische Nationalairline darf wieder nach Europa fliegen. Das erste Ziel steht bereits fest. Und PIA hofft, dass dies auch den Privatisierungsprozess beschleunigt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Rund 140 Millionen Euro Umsatz machte Pakistan International Airlines (PIA) jährlich mit Flügen zwischen der Heimat und Europa. Doch damit war es im Juni 2020 vorbei. Europas Luftfahrtbehörde Easa entzog der Nationalairline die Erlaubnis, die EU anzufliegen.

Dabei wurde nicht nur PIA kritisiert. Man war auch besorgt, dass die pakistanischen Behörden den internationalen Anforderungen an Luftfahrtsicherheit nicht genügen. Auslöser war ein der Skandal um massenweise ungültige Lizenzen von Piloten bei Pakistan International. Die britische Luftfahrtbehörde CAA schloss sich der EU-Entscheidung an.

Schon bald nach Paris und Manchester

Jetzt hat die Easa unter Verweis auf erhebliche Anstrengungen der pakistanischen Behörde das Verbot aber wieder aufgehoben. Und Pakistan International will sofort wieder loslegen. Wie ein Sprecher der Fluggesellschaft der Nachrichtenagentur Reuters verrät, möchte PIA schon in den kommenden drei bis vier Wochen wieder nach Europa fliegen.

Das erste Ziel soll Paris sein. Auch Destinationen im Vereinigten Königreich, wo viele pakistanischstämmige Menschen leben, stehen hoch oben auf der Liste. Dafür habe man bereits Kontakt mit den britischen Behörden aufgenommen, so der PIA-Sprecher zu Reuters. Der pakistanische Sender Aaj berichtet unter Berufung auf interne Quellen, dass Manchester zu den ersten Zielen gehören soll.

Mögliche Ziele und Flotte

Vor dem Verbot hatte PIA neben Paris und Manchester auch weitere Städte in Europa bedient, etwa Amsterdam, Frankfurt, Barcelona, Birmingham und London. Laut Aaj plant die Fluggesellschaft nun auch wieder Flüge nach Kopenhagen, Oslo und Amsterdam.

In den USA besteht weiter ein Flugverbot. Auch dort sei man aber im Gespräch mit den Behörden, so PIA zu pakistanischen Medien. Sollte das Verbot aufgehoben werden, stünde zuerst New York wieder auf dem Flugplan.

Attraktiver für Investoren?

Die Langstreckenflotte der Fluggesellschaft besteht ausschließlich aus Boeing 777. Sie sind im Durchschnitt knapp 19 Jahre alt. Es handelt sich dabei um acht Boeing 777-200 und vier Boeing 777-300 ER. Etliche der Jets sind aktuell geparkt.

PIA steckt in einem Privatisierungsprozess. Die Regierung hofft, dass die wieder erlaubten Flüge nach Europa die Attraktivität der Airline für potenzielle Investoren steigern.

Mehr zum Thema

Air Asia will Jets von PIA seit zwei Jahren nicht zurücknehmen

Air Asia will Jets von PIA seit zwei Jahren nicht zurücknehmen

Auch die USA erteilen Pakistan International Landeverbot

Auch die USA erteilen Pakistan International Landeverbot

Pakistanischer Pass: Ab sofort beim Stationsleiter abzugeben.

Das Rätsel der verschwundenen Flugbegleiter

riyadh air business class suite safran aix demonstrator 03

Sitze «fallen einer nach dem anderen im Test durch»: Airlines, Hersteller und Behörden kämpfen gegen schleppende Zulassungen

Video

air canada boeing 777 (1)
Vor 15 Jahren wurde er zum Kapitän befördert - offenbar mithilfe gefälschter Dokumente. So flog der Mann für Air Canada als Kommandant, ohne die Berechtigung dafür zu besitzen. Jetzt wurde er festgenommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
air india schaden
Am Indira Gandhi International Airport in Delhi hat ein Sturm Bodenabfertigungsgeräte über das Vorfeld getrieben. Drei geparkte Airbus A320 von Air India wurden getroffen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack