Ein Flugzeug von Blackshape Aircraft: Seit dem 20. März dürfen die Flugzeuge nicht mehr abheben.

FlugverbotEuropa groundet Kleinflugzeuge von Hersteller Blackshape

Nach zwei tödlichen Unfällen belegt die Easa alle Blackshape-Kleinflugzeuge mit einem Flugverbot. Auch in Malaysia dürfen die Maschinen nicht mehr abheben.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Blackshape Prime sei Fliegen am Limit, heißt es vom Hersteller. Das Ultraleichtflugzeug des Flugzeugbauers aus dem italienischen Monopoli ist ein besonders leichter, aerodynamischer Tiefdecker für zwei Personen. Es ähnelt durch seine schlanke und sportliche Form einem Düsenjäger.

Erhältlich mit drei unterschiedlich starken Motoren schafft das Flugzeug Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 344 Kilometer pro Stunde. Hergestellt aus Kohlefaser und einem Strukturrahmen aus Aluminium, stellten die Italiener die Blackshape Prime das erste Mal auf der Aero Friedrichshafen im Jahr 2007 vor. Die Serienproduktion läuft seit 2009.

Flugverbot ab 20. März

Die Erfolgsgeschichte ist seit dem 20. März jedoch zu Ende. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit Easa hat in einer dringenden Lufttüchtigkeitsanweisung (Emergency Airworthiness Directive) ein Flugverbot für alle Exemplare erlassen. Dem hat sich zeitgleich auch die Zivilluftfahrtbehörde von Malaysia (CAAM) angeschlossen.

Grund sind zwei Abstürze der Flugzeuge mit tödlichem Ausgang. Derzeit laufen die Untersuchungen zu beiden Unfällen noch. «Es wurde ein strukturelles Versagen des Flügels als möglicher Faktor für den zweiten Unfall ermittelt», heißt es in der Anordnung.

Absturz in  Malaysia

Malaysia hat sich dem angeschlossen, weil sich einer der Abstürze in der Nähe der Hauptstadt Kuala Lumpur ereignete. Am 13. Februar stürzte das Flugzeug in der Nähe von Kapa in eine Palmenplantage. Zuvor wollen Anwohner eine Explosion gehört haben, heißt es in malaysischen Medien.

Die Easa hat beschlossen, bis zum Vorliegen weiterer Informationen den Flugbetrieb von Blackshape-Flugzeugen auszusetzen. Der Hersteller hat sich bislang nicht zum Grounding geäußert.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max 9: Produktion wird gernauer angeschaut.

FAA vermutet «weitere Probleme in der Fertigung» von Boeing

Luftraumkarte über Frankfurt: Es gab Anpassungen, um den Verkehr besser zu schützen.

Das ändert sich 2024 im deutschen Luftraum

Der AE300 oder auch als E4-Motor von Austro Engines: Der Motor muss zur Inspektion.

Knapp 1000 Diamond-Motoren müssen zur Inspektion

ticker-easa

Easa warnt umfassend vor Nutzung des Luftraums über dem Nahen Osten und dem Persischen Golf

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack