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Deutschland beschließt Gesetzesänderung zur besseren Abwehr von Drohnen an Flughäfen

Der deutsche Bundesrat hat am 6. März das Gesetz zur Stärkung der Resilienz kritischer Anlagen - im Jargon Kritis genannt - beschlossen. Das Gesetz verpflichtet Betreiber zentraler Anlagen in zehn wichtigen Sektoren – darunter Energie, Wasser, Gesundheit sowie Transport und Verkehr – zu Maßnahmen zum besseren Schutz ihrer Einrichtungen. Grundlage dafür sind Risikoanalysen und regelmäßige Bewertungen der Gefahrenlage. Betreiber müssen zudem Sicherheitsvorfälle melden und Resilienzpläne entwickeln.
Redaktion
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BDL: Deutschland verliert Anschluss an Europas Luftfahrtboom

Der Luftverkehr in Europa ist 2025 weiter kräftig gewachsen – Deutschland hinkt jedoch deutlich hinterher. Wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL mitteilt, lag das Sitzplatzangebot hierzulande nur bei 89 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019. Europa insgesamt erreichte dagegen 106 Prozent, ohne Deutschland sogar 108 Prozent. Der Abstand zum restlichen Kontinent wuchs damit auf 19 Prozentpunkte.
Redaktion
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Branchenverbände fordern Kurswechsel für Luftfrachtstandort Deutschland

BDI, Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft und DSLV warnen, Deutschland verliere in der Luftfracht international an Boden – mit Folgen für Industrie und Logistik. Sie verlangen weniger Bürokratie, den Abbau überdurchschnittlich hoher staatlicher Standortkosten und keine nationalen Sonderwege bei der Umsetzung von Vorgaben. Eine vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft vorgestellte Studie beziffert den Luftfrachtanteil am Drittstaatenhandel 2024 auf rund ein Viertel beziehungsweise etwa 290 Milliarden Euro. Der durchschnittliche Warenwert pro Tonne lag bei 147.183 Euro. Zugleich sei das Luftfrachtaufkommen im Drittstaatenverkehr auf knapp 2,0 Millionen Tonnen gesunken, nach rund 2,5 Millionen zu Beginn der 2010er-Jahre.
Redaktion
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Plus fünf Prozent: An- und Abfluggebühren in Deutschland steigen 2026 erneut

Die staatlichen Standortkosten im deutschen Luftverkehr steigen weiter. Dies beklagt der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften BDF. Nach dem Rekordanstieg der An- und Abfluggebühren von 271 auf 381 Euro im Jahr 2025 hat das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung für 2026 nun eine weitere Erhöhung auf 401 Euro angekündigt - ein Plus von weiteren rund fünf Prozent. Damit läge Deutschland deutlich über vergleichbaren Standorten: In Paris betragen die Gebühren 207 Euro, in Rom und Mailand 184 Euro. Der BDF warnt vor einer Verschärfung des Wettbewerbsnachteils und fordert die Bundesregierung auf, noch in diesem Jahr den Einstieg in eine Senkung der Standortkosten einzuleiten.
Redaktion
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Deutsche Frachtabfertiger warnen vor Personalknappheit aufgrund langwieriger Sicherheitsüberprüfungen

Die Mitglieder des Verbands der Air Cargo Abfertiger Deutschlands VACAD haben im zweiten Quartal 2025 rund 452.395 Tonnen Fracht umgeschlagen – 3,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig sank die Zahl der Beschäftigten um sieben Prozent auf 3.180. Vorsitzender Claus Wagner warnt, dass der Personalrückgang die zuverlässige Abfertigung wachsender Mengen gefährden könne. Hauptursache seien langwierige Sicherheitsüberprüfungen, die im Vergleich zu anderen Branchen einen Wettbewerbsnachteil darstellten. Der Verband fordert eine stärkere Digitalisierung und Vernetzung der Behörden, um den Personalengpass zu entschärfen.
Redaktion
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Zahl in Deutschland stationierter Flugzeuge sinkt in sechs Jahren von 190 auf 130

Der deutsche Branchenverband warnt vor einer Stagnation des Luftverkehrs in Deutschland infolge überhöhter staatlicher Abgaben und Gebühren. Im ersten Halbjahr 2025 lag das Passagieraufkommen mit 99,4 Millionen noch 15,8 Prozent unter dem Niveau von 2019, das Wachstum fiel mit plus 2,8 Prozent deutlich schwächer aus als im Vorjahr, so der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL.
Redaktion
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Deutsche Regierung senkt Luftverkehrsteuer doch nicht

Die deutsche Regierung plant derzeit keine Senkung der Ticketsteuer im Luftverkehr. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur DPA aus Regierungskreisen. Die Reduzierung der Luftverkehrsteuer gehöre nicht zu den steuerpolitischen Maßnahmen, auf die sich der Koalitionsausschuss Anfang Juli für eine kurzfristige Umsetzung verständigt habe.
Redaktion
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Anteil der Billigairlines sinkt in Deutschland

Der europäische Luftverkehr erholt sich weiter: Im Januar 2025 wurden insgesamt knapp 4 Prozent mehr Flüge angeboten als im Vorjahr. Dennoch bleibt das Angebot noch rund 14 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Dies zeigt der neue DLR Monitor Luftverkehr. Besonders schwach entwickelt sich weiterhin der Lowcost-Sektor, der europaweit um etwa 15 Prozent unter dem Vorkrisenwert liegt. In Deutschland ist die Lage noch deutlicher: Zwar stieg das Gesamtangebot im Vergleich zum Vorjahr um rund 2,6 Prozent, liegt aber mit fast 35 Prozent Rückgang weit unter dem Stand von 2019. Das Lowcost-Angebot ist sogar um etwa 56 Prozent eingebrochen. Auch der Marktanteil der Billigflieger sank in Deutschland seit 2019 von 32 auf nur noch 21,4 Prozent. Hauptgrund ist der Rückzug von Ryanair, das sein Angebot in Europa ausbaute, in Deutschland jedoch um ein Drittel reduzierte.
Redaktion
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BDL: Dezentrale Strecken abseits der Drehkreuze Frankfurt und München stagnieren weiterhin

Trotz eines Kapazitätswachstums von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr bleibt der deutsche Luftverkehr hinter dem Vor-Corona-Niveau zurück. Zwischen Juni und November 2025 werden 143,6 Millionen Sitzplätze angeboten – das entspricht 93 Prozent des 2019er-Niveaus, wie die neuesten Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL zeigen. Besonders schwach zeigt sich der innerdeutsche Verkehr mit nur 53 Prozent Erholung. Auch dezentrale Strecken abseits der Drehkreuze Frankfurt und München stagnieren oder schrumpfen. Dagegen erholen sich touristisch geprägte Routen nach Südeuropa oder Nordafrika deutlich schneller. Kleine Flughäfen wie Dortmund oder Memmingen wachsen zweistellig – getrieben von Lowcost- und Famileinbesuchsverkehr.
Redaktion
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Reform der EU-Fluggastrechte scheitert an Deutschland und Spanien

Ein Vorstoß zur Reform der EU-Fluggastrechte ist erneut gescheitert. Polen, das derzeit den Vorsitz im EU-Verkehrsrat innehat, wollte eine Einigung auf neue Entschädigungsregeln erreichen. Doch Deutschland und Spanien blockierten den Vorschlag, unterstützt von mehreren kleineren Ländern. Dies berichtet das Portal Euractiv.
Redaktion
Der Flugplatz Stölln/Rhinow: Unscheinbar, aber geschichtsträchtig.

Deutscher Flugplatz ist nun offiziell der älteste der Welt

Eine Landung, die es nie hätte geben dürfen. Eine Wiese, auf der die Luftfahrt begann. Stölln/Rhinow ist mehr als ein Flugplatz – und nun offiziell der älteste der Welt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
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Keine Streiks bis März 2027: Verdi nimmt Schlichterempfehlung für Bodenverkehrsdienste an deutschen Flughäfen an

Die Bundestarifkommission Bodenverkehrsdienste der Gewerkschaft Verdi hat ein neues Tarifpaket für rund 30.000 Beschäftigte an deutschen Flughäfen beschlossen. Die Einigung beendet den Tarifkonflikt mit den Arbeitgeberverbänden VKA und ABL und schließt Streiks bis März 2027 aus. Vereinbart wurden unter anderem Lohnerhöhungen von drei Prozent ab April 2025 sowie weitere Steigerungen ab Mai 2026, Zulagen für Schicht- und Wechselschichtarbeit und Sonderzahlungen in den Jahren 2025 und 2026. Zudem erhalten die Beschäftigten ab 2027 einen zusätzlichen Urlaubstag. Das Paket steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Verdi-Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst.
Redaktion
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Das steht im deutschen Koalitionsvertrag zur Luftfahrt

Die deutschen Regierungsparteien haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Im 144 Seiten starken Papier legen CDU, CSU und SPD fest, welchen Prinzipien sie bei allen wichtigen Themen wie Wirtschaft, Finanzen, Migration oder auch Familienpolitik folgen werden. Auch die Luftfahrt wird dabei angetippt.
Redaktion
Flieger von Condor: Kooperation mit Skyteam oder Oneworld?

Gutachten schlägt Condor oder Tuifly Kooperation mit Oneworld oder Skyteam vor

Das deutsche Verkehrsministerium ließ untersuchen, was die Luftfahrt in Deutschland bremst. Die hohen Kosten seien nur ein Grund, so das Resultat. Auch die Dominanz von Lufthansa sei schuld. Und dagegen gebe es ein Gegenmittel.
21.03.25 - 18:52
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Nicht nur hohe Standortkosten: Auch geringer innerdeutscher Wettbewerb bremst Luftfahrt-Erholung

Nicht nur hohe Standortkosten: Auch geringer innerdeutscher Wettbewerb bremst Luftfahrt-Erholung

20.03.25 - 17:58
Unternehmensmeldung
Verbände und Gewerkschaften richten gemeinsamen Luftfahrt-Appell an kommende Bundesregierung

Verbände und Gewerkschaften richten gemeinsamen Luftfahrt-Appell an kommende Bundesregierung

20.03.25 - 11:01
Unternehmensmeldung
Flugzeuge.: Die anderen Staaten fliegen Deutschland davon.

Staatliche Gebühren stiegen in Deutschland in fünf Jahren um 140 Prozent

Die Gebühren für die Sicherheit und Flugsicherung stiegen zum Jahreswechsel in Deutschland erneut an. Die Fluggesellschaften beklagen das und erhöhen den Druck - wohl auch im Hinblick auf den Regierungswechsel.
16.01.25 - 21:54
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Winglet von Swiss: Mehr Rechte in der EU

Schweizer Airlines dürfen auf Inlandsstrecken in der EU fliegen

Auch der Luftverkehr ist Teil des neuen Abkommens zwischen der EU und der Schweiz. Zwei wichtige Errungenschaften wurden erreicht. Doch bis sie in Kraft treten, dauert es noch.
26.12.24 - 11:17
Laura Frommberg
Laura Frommberg

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