Crew von T'Way Air: Inzwischen auch nach Frankfurt unterwegs.

Koreanische BilligairlineT‘Way Air wird Airbus A330 Neo nach Frankfurt bringen

Die südkoreanische Billigairline ist mit der Auslastung ihrer neuen Frankfurt-Flüge zufrieden. Deshalb will sie auf der Route künftig mit den Airbus A330-900 größere Flieger einsetzen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

«Wir sind eine Billigairline», sagt Kim Hyung-Yi. Wir haben genauso wie Easyjet oder Ryanair in Europa die Kosten stets im Blick, so der Vorstand von T'Way am Donnerstag (24. Oktober) bei einer Veranstaltung in Frankfurt. Dennoch unterscheide man sich von den europäischen Konkurrenten.

Denn T'Way Air bietet an Bord deutlich mehr – etwa Sitzreservation, zwei Mahlzeiten und 15 Kilogram Aufgabegepäck im billigsten Tarif. Sie fliegt seit 2022 auch auf der Langstrecke. Damals nahm die südkoreanische Fluggesellschaft Flüge nach Sydney auf. «Ein Flug von zehn Stunden», so Hyung-Yi. Inzwischen steuert sie neben Barcelona, Paris, Rom und Zagreb seit Anfang Oktober auch Frankfurt an.

Airbus A330 mit richtigen Betten

Mit der Auslastung der Frankfurt-Strecke ist T'Way sehr zufrieden. «Wir liegen über 85 Prozent», so Hyung-Yi. Ab dem 25. November erhöht die 2010 gegründete Fluggesellschaft deshalb von drei auf vier Flüge pro Woche, ab Mai wird es dann tägliche Flüge geben. Und sie denkt bereits weiter.

Im Frühjahr 2026 übernimmt sie den ersten von fünf geleasten Airbus A330 Neo. «Damit können wir dann noch mehr Sitze anbieten», so Hyung-Yi. Aktuell setzt T'Way Airbus A330-200 mit 228 Sitzen in der Economy Class und 18 in der Business Class, die sich in flache Betten verwandeln lassen.

Langstreckenflotte soll wachsen

Auch wenn am Anfang der neuen Strecke die Vorgabe der EU stand, dass Korean Air und Asiana als Gegenmaßnahme zur Genehmigung ihrer Fusion für Konkurrenz auf der Strecke zu sorgen - es gibt gute Gründe dafür, dass sich T'Way darauf einließ. Rund 600 südkoreanische Unternehmen haben einen Sitz in der Region. Und in ganz Deutschland gib es fast 50.000 Menschen mit koreanischen Wurzeln.

T'Way Air hat aber auch weitere Europaziele im Visier. «Wir schauen uns Budapest, Istanbul und Prag an», sagte  Hyung-Yi. 2025 wird zudem Vancouver als erstes Ziel in Nordamerika hinzukommen. Die Langstreckenflotte von aktuell acht A330 soll darum deutlich wachsen. Man führe Gespräche über bis zu zehn zusätzliche Flieger ab 2027, war in Frankfurt zu vernehmen.

Mehr zum Thema

Airbus A330-900: Zwei hatte Air Asia in der Vergangenheit schon geleast.

Air Asia will nach Europa - und von dort weiter in die USA fliegen

Modell einer Boeing 737 von T'Way Air: Die Fluglinie sucht größere Flugzeuge.

T'Way Air erst nach Kroatien - dann Frankfurt?

T’Way Air erhöht zwei Monate nach Start der Flüge schon Frequenz nach Frankfurt

T’Way Air erhöht zwei Monate nach Start der Flüge schon Frequenz nach Frankfurt

Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

Die Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

Video

Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies