Boeing 747 von Lufthansa: Die Airline will ihren Kostennachteil ausgeleichen.

Premium-FokusLufthansa soll vom «Problemkind» wieder zum «Aushängeschild» werden

Ausgerechnet die wichtigste Tochter macht Lufthansa Group Sorgen. Bis in zwei Jahren will das Management Lufthansa wieder auf Kurs gebracht haben - mit einem Fokus auf Qualität.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Man habe diesen Sommer eine «enorm starke Nachfrage erleben dürfen», sagt Carsten Spohr. Und das erlaube es, kommerziell gute Resultate zu erzielen. «Wir hatten erstmals in der Geschichte einen August mit 88 Prozent Auslastung», so der Chef von Lufthansa Group am Montag (30. September) bei einem Treffen mit Medienschaffenden. Es zeige sich, dass die Strategie funktioniere, die Drehkreuze miteinander zu verknüpfen und so die Passagierzahlen zu erhöhen und so die eigene Marktposition zu stärken.

Doch das bedeutet nicht, dass Spohr und seine Kolleginnen und Kollegen im Vorstand keine Sorgen haben. Während der gesamte Konzern sich positiv entwickle, bereite die wichtigste Tochter weiterhin Kopfschmerzen, so der Manager. Lufthansa Airlines sei aufgrund «der Größe, der strategischen Bedeutung und der Namensgleichheit nicht irgendeine Tochter». Sie sei für 44 Prozent des Umsatzes verantwortlich.

Nur eine Chance mit qualitativ hochwertigem Produkt

Diesen Trend will die Führung des deutschen Konzerns umkehren. «Wir müssen Lufthansa wieder in den Griff bekommen», so Spohr. Er gibt sich dafür zwei Jahre Zeit. Bis zum 100-jährigen Jubiläum 2026 soll die größte Tochter des Konzerns wieder «unser Aushängeschild und nicht unser Problemkind» sein, wie sie es aktuell noch sei.

Er nennt auch einen klaren Weg, wie das gelingen soll. «Premium, Premium, Premium» so Spohr. Deutschland sei ein Standort mit hohen Kosten. Und da habe man nur eine Chance, wenn man den Kundinnen und Kunden ein qualitativ hochwertiges Produkt biete. «Man muss besser sein, was man teurer ist.»

«Unserem Premiumanspruch gerecht werden»

Deshalb investiere man in die neue Allegris-Kabine, in neue Lounges, in neue Technik und vieles mehr. Doch viel wichtiger sei etwas anderes, so Spohr: «Aber eins ist klar, unsere Mitarbeitenden, ob die am Flughafen oder die in der Kabine, aber auch die, die man nicht sieht, im Cockpit oder in der Technik, werden immer dafür sorgen, dass wir unserem Premiumanspruch gerecht werden».

Mehr zum Thema

Zusammenbau der Rumpfteile der ersten Boeing 777-9 für Lufthansa im Februar 2019 bei Boeing: Geflogen ist das Modell immer noch nicht.

Lufthansa plant mit Boeing 777X erst ab Ende 2026 - und erwägt Airbus A350 in Frankfurt

Airbus A380 D-AIMA: Abflug aus Teruel.

Lufthansa hat ihren letzten Airbus A380 reaktiviert

Kabinenbesatzung von Lufthansa: Zu wenig Flugzeuge für noch mehr P2.

Lufthansa legt Beförderungen von Purserinnen und Pursern auf Eis

ticker-lufthansa

Lufthansa Technik versorgt Uzbekistan Airways bis 2035 mit Ersatzteilen

Video

Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies