Boeing 747 von Lufthansa: Die Airline will ihren Kostennachteil ausgeleichen.

Premium-FokusLufthansa soll vom «Problemkind» wieder zum «Aushängeschild» werden

Ausgerechnet die wichtigste Tochter macht Lufthansa Group Sorgen. Bis in zwei Jahren will das Management Lufthansa wieder auf Kurs gebracht haben - mit einem Fokus auf Qualität.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Man habe diesen Sommer eine «enorm starke Nachfrage erleben dürfen», sagt Carsten Spohr. Und das erlaube es, kommerziell gute Resultate zu erzielen. «Wir hatten erstmals in der Geschichte einen August mit 88 Prozent Auslastung», so der Chef von Lufthansa Group am Montag (30. September) bei einem Treffen mit Medienschaffenden. Es zeige sich, dass die Strategie funktioniere, die Drehkreuze miteinander zu verknüpfen und so die Passagierzahlen zu erhöhen und so die eigene Marktposition zu stärken.

Doch das bedeutet nicht, dass Spohr und seine Kolleginnen und Kollegen im Vorstand keine Sorgen haben. Während der gesamte Konzern sich positiv entwickle, bereite die wichtigste Tochter weiterhin Kopfschmerzen, so der Manager. Lufthansa Airlines sei aufgrund «der Größe, der strategischen Bedeutung und der Namensgleichheit nicht irgendeine Tochter». Sie sei für 44 Prozent des Umsatzes verantwortlich.

Nur eine Chance mit qualitativ hochwertigem Produkt

Diesen Trend will die Führung des deutschen Konzerns umkehren. «Wir müssen Lufthansa wieder in den Griff bekommen», so Spohr. Er gibt sich dafür zwei Jahre Zeit. Bis zum 100-jährigen Jubiläum 2026 soll die größte Tochter des Konzerns wieder «unser Aushängeschild und nicht unser Problemkind» sein, wie sie es aktuell noch sei.

Er nennt auch einen klaren Weg, wie das gelingen soll. «Premium, Premium, Premium» so Spohr. Deutschland sei ein Standort mit hohen Kosten. Und da habe man nur eine Chance, wenn man den Kundinnen und Kunden ein qualitativ hochwertiges Produkt biete. «Man muss besser sein, was man teurer ist.»

«Unserem Premiumanspruch gerecht werden»

Deshalb investiere man in die neue Allegris-Kabine, in neue Lounges, in neue Technik und vieles mehr. Doch viel wichtiger sei etwas anderes, so Spohr: «Aber eins ist klar, unsere Mitarbeitenden, ob die am Flughafen oder die in der Kabine, aber auch die, die man nicht sieht, im Cockpit oder in der Technik, werden immer dafür sorgen, dass wir unserem Premiumanspruch gerecht werden».

Mehr zum Thema

Zusammenbau der Rumpfteile der ersten Boeing 777-9 für Lufthansa im Februar 2019 bei Boeing: Geflogen ist das Modell immer noch nicht.

Lufthansa plant mit Boeing 777X erst ab Ende 2026 - und erwägt Airbus A350 in Frankfurt

Airbus A380 D-AIMA: Abflug aus Teruel.

Lufthansa hat ihren letzten Airbus A380 reaktiviert

Kabinenbesatzung von Lufthansa: Zu wenig Flugzeuge für noch mehr P2.

Lufthansa legt Beförderungen von Purserinnen und Pursern auf Eis

ticker-lufthansa

Wachstum bei Lufthansa City Airlines geht trotz Schlichtung weiter

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack