Das ist die Apus Mira: Die Reichweite soll bei 900 Kilometern liegen.

Apus MiraDas weltweit erste neue Wasserstoff-Flugzeug kommt aus Brandenburg

Airbus will 2035 mit einem Wasserstoffugzeug aufwarten. Zuvor kommt dem Flugzeugbauriesen ein kleines Start-up aus Brandenburg.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie auf dem Weg zum klimaneutralen Fliegen. Alle großen Hersteller, von Airbus und Boeing bis hin zu neuen Akteuren wie Zero Avia, arbeiten intensiv an der Entwicklung von Wasserstoffflugzeugen, um die Luftfahrt emissionsfrei und nachhaltiger zu gestalten. Airbus plant, bis 2035 das erste emissionsfreie Verkehrsflugzeug auf Wasserstoffbasis auf den Markt zu bringen.

Etwa 50 Kilometer östlich der Berliner Innenstadt, im brandenburgischen Strausberg, ist man schon einen Schritt weiter. Vor zehn Jahren gründete Phillip Scheffel das Luftfahrt-Konstruktionsbüro Apus Zero Emission mit dem Ziel, emissionsfreies Fliegen zu ermöglichen.

Apus i-2 wird zu Mira

Zehn Jahre nimmt die Vision Gestalt an. Nach einer Dekade Forschung und drei Jahren Entwicklung hat Apus Anfang September das emissionsfreie Wasserstoffflugzeug Apus i-2 präsentiert. Das Kleinflugzeug ist ein völlig neues Modell: Es hat ein gerades Mittelstück für die Wasserstofftanks, eine dickere Bauweise für mehr Wasserstoff und eine größere Nase, um alle Systeme unterzubringen.

Bei der Vorstellung wurde auch der neue Name des brandenburgischen Fliegers verkündet: Mira. Er bietet Platz für vier Personen, in der Reisegeschwindigkeit ist das Flugzeug 160 Knoten schnell. Die maximale Startmasse gibt Apus mit 2200 Kilogramm an.

Elektrischer Antrieb

Die Reichweite der Mira liegt bei etwa 500 nautischen Meilen, was rund 926 Kilometern entspricht. Um diese Strecke zurückzulegen, kann das Kleinflugzeug insgesamt 23 Kilogramm Wasserstoff aufnehmen, der mit einem Druck von 350 bar in den Tanksystemen der Tragflächen gespeichert wird.

Der Wasserstoff wird dabei nicht direkt verbrannt, sondern in zwei Brennstoffzellen durch eine chemische Reaktion zwischen Wasserstoff und Sauerstoff in Strom umgewandelt. Dieser Strom treibt zwei Motoren an, wobei als einziges Abgas Wasserdampf entsteht.

Apus i-5 ist der nächste Schritt

In den nächsten drei Monaten sind Tests am Boden und auf der Rollbahn geplant. Anfang 2025 soll der Flieger dann zum ersten Mal abheben. Die Zulassung ist für 2027 anvisiert. Die Markeintführung soll ein Jahr später erfolgen.

Die Mira ist jedoch nicht das einzige Modell, an dem Apus arbeitet. Das Brandenburger Unternehmen entwickelt zudem die größere I-5. Dieses Flugzeug soll mit vier Motoren ausgestattet und für 9 bis 19 Passagiere ausgelegt sein. Es gibt auch Konzepte für den Einsatz als Frachtmaschine.

Mehr zum Thema

Neuer Testflieger für Rolls-Royce-Triebwerke: So soll er aussehen.

Rolls-Royce arbeitet an neuem Hybrid-Testflieger

KLM und Zero Avia planen Wasserstoff-Testflug 2026

KLM und Zero Avia planen Wasserstoff-Testflug 2026

Airbus stellt drei Wasserstoff-Flugzeuge vor

Airbus stellt drei Wasserstoff-Flugzeuge vor

ticker-deutschland

Deutsche Regierung ebnet Weg für digitale Fluggastabfertigung

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg