Falcon 7X der belgischen Luftwaffe: Der Jet muss bald zurück an den Leasinggeber.

Dassault Falcon 7XBelgien muss seine zwei Regierungsflieger abgeben

Belgien hat bald keine Regierungsflugzeuge mehr. Der Leasingvertrag für die beiden Dassault Falcon 7X wurde vom obersten Verwaltungsgericht des Landes kassiert.

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Belgiens Außenminister Maxime Prévot bezeichnete es als «schweren Rückschlag für das Image Belgiens» und betonte, dass die Glaubwürdigkeit des Landes leide, wenn es nicht uneingeschränkt an wichtigen internationalen Treffen teilnehmen könne. Der Auslöser waren gleich zwei technische Defekte an seinem Flugzeug. Das führte dazu, dass er nur mit eintägiger Verspätung am Gipfel zwischen der EU und der Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten in Kolumbien eintraf.

Prévot erneuerte im Anschluss seine Forderung nach zwei neuen Regierungsflugzeugen für Belgien. Die Dringlichkeit ist seit Anfang Dezember 2025 gestiegen, da Belgien derzeit über keine Regierungsflieger mehr verfügt. Die beiden Dassault Falcon 7X mit den Kennzeichen OO-FAE, das Flugzeug, das den Außenminister im Stich ließ, und OO-LUM müssen demnächst an den Leasinggeber Luxaviation zurückgegeben werden.

Flugzeuge wurden 2020 geleast

Ursache ist, dass das oberste Verwaltungsgericht die öffentliche Ausschreibung für die beiden Jets in einem Urteil für ungültig erklärte. Mehrere konkurrierende Unternehmen hatten gegen die Vergabe Berufung eingelegt, welcher das Gericht nun stattgab, wie die Zeitung La Libre berichtet. Der Vertrag war 2020 abgeschlossen worden und sollte ursprünglich über zwölf Jahre laufen. Nun muss er neu ausgeschrieben werden.

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