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Ukraine-Ticker

Zelenskyy: Flughafen von Vinnytsia von den Russen zerstört

Der russische Angriff auf die Ukraine hat auch Folgen für die Luftfahrt. In unserem Ticker können Sie die wichtigsten Neuigkeiten kompakt verfolgen.

Aktualisiert vor 6 Monaten

Westjet

Westjet-Flieger mit ukrainischen Farben.

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16:01 Uhr: Der ukrainische Präsident Volodomyr Zelenskyy verkündet beim Kurznachrichtendienst Twitter, dass Russland die Stadt Vinnytsia mit acht Raketen angegriffen habe. Dabei sei der Flughafen komplett zerstört worden. «Sie machen weiter mit der kompletten Zerstörung unserer Infrastruktur», so der Präsident.

Er bittet ein weiteres Mal eindringlich darum, den «Himmel über der Ukraine zu schließen».

15:12 Uhr: Eigentlich hatte Aeroflot vor, Rückholflüge für Bürgerinnen und Bürger durchzuführen, die in der EU gestrandet sind. Unter der Flugnummer SU7031 wollte sie am Sonntag (6. März) Russinnen und Russen von Genf nach Moskau zurückfliegen. Und unter SU7323 plante sie einen Flug von München nach Moskau. Auch Paris und Amsterdam stehen auf der Liste. Doch die Rückholflüge scheinen nicht stattzufinden. Zumindest sind sie auf den gängigen Flugverfolgungsdiensten nicht zu finden.

Ab Montag hat Aeroflot ohnehin bereits alle internationalen Flüge abgesagt. Sonntag waren einzig noch vereinzelte Flüge in die Türkei, nach Ägypten, Israel und Azerbaijan sind zu sehen.

10:30 Uhr: Die kanadische Fluggesellschaft Westjet beendet ihren Codeshare mit der russischen Nationalairline Aeroflot. Zudem spendet Westjet Geld an Hilfsorganisationen und verschenkt Fluggutscheine für Menschen, die nach Europa reisen, um in der Ukraine-Krise zu helfen. Auf den Flugzeugen zeigt die Airline Flagge mit einem Herz in ukrainischen Farben. Kanada hat eine große ukrainische Diaspora.

Samstag, 05. Februar:

19:50 Uhr: Die russische Maschine wird bald ins Washington landen. Der Flieger mit der Registrierung RA-96019 ist um 09:42 Uhr Ortszeit in St. Petersburg gestartet und wird voraussichtlich um 13:59 Uhr Ortszeit nach einer Flugzeit von 12 Stunden und 17 Minuten ankommen.

Die Il-96 ist 13 Jahre alt. Das Flugzeug verfügt über 124 Sitze in der Economy Class, 24 Sitze in der Business Class und neun Sitze in der First Class, was einer Gesamtkapazität von 157 Sitzen entspricht. Seit 2010 wird das Flugzeug von Rossiya, einer russischen Regierungsairline, betrieben.

16:20 Uhr: Ein russisches Flugzeug durfte noch in die USA fliegen, wie man bei Flugverfolgungsdiensten sehen kann. Die Ilyushin Il-96 ist ein Regierungsflugzeug und hat offenbar eine Sondergenehmigung erhalten. Es reiste nach Washington, um russische Diplomaten auszufliegen.

13:56 Uhr: Die russische Nationalairline Aeroflot gibt bekannt, alle internationalen Flüge einzustellen. Nur die nach Belarus finden weiterhin statt. Am 8. März trifft die Maßnahme in Kraft. Die Airlines S7 und Smartavia hatten bereits alle Auslandsflüge eingestellt.

Viele Ziele im Ausland können russische Airlines ohnehin nicht mehr anfliegen, weil der Luftraum in der EU, den USA und Kanada für sie gesperrt sind. Der Schritt dürfte aber auch damit zusammenhängen, dass im Ausland die Gefahr besteht, dass Flieger von Aeroflot gepfändet werden.

Die Sanktionen, die gegen Russland in Kraft sind, verbieten auch das Leasing von Flugzeugen an die Fluggesellschaften des Landes. Die Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya hatte zuvor bereits allen Fluggesellschaften des Landes empfohlen, nicht mit westlichen Flugzeugmodellen ins Ausland zu fliegen, da die Gefahr besteht, dass geleaste Jets gepfändet werden.

Russland sucht derweil nach Wegen, den Abzug der geleasten Jets zu verhindern. Auch eine Verstaatlichung von Fliegern steht im Raum. Wie das Land das umsetzen will, ist allerdings unklar.

09:46 Uhr: Der Flughafen Köln will der russischen Airline, deren Jet nach Ausrufung der Luftraumsperre gestrandet ist, die Parkgebühren in Rechnung stellen. Es handelt sich um eine Boeing 737-400 von Atran. Dafür werden pro Tag 150 bis 180 Euro fällig. «Das gilt für alle gleich», so ein Sprecher.

Leserbild: Lukas Thonfeld/Instagram@lima.aviation.photography

08:30 Uhr: Auch Bombardier legt Russlandaktivitäten still. Der kanadische Flugzeugbauer gewährt damit den russischen Kunden ab sofort keine Unterstützung mehr.

Freitag, 4. März

18:39 Uhr: Einen Tag nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, erklärte Skyteam: «Wir verfolgen die aktuellen Ereignisse in der Ukraine aufmerksam und stehen mit allen Mitgliedern in Kontakt, um die Situation zu bewerten». Auch Aeroflot ist Mitglied in der Allianz. Passiert ist bis heute nichts. Das führt zunehmend zu Kritik an Skyteam.

17:27 Uhr: Am Flughafen Stuttgart starteten am Freitag drei Flüge mit Hilfsgütern für die Ukraine. Drei Antonov An-32 P transportierten dringend benötigtes Material für Feuerwehren und Katastrophenschutz in das Krisengebiet. Organisiert wurde die Aktion von der Feuerwehr Fellbach im Landkreis Waiblingen, die Hilfsgüter aus ganz Baden-Württemberg beschafft hatte.

Beladung einer Antonov An-32 in Stuttgart. Bild: Flughafen Stuttgart

15:03 Uhr: Air Baltic gibt bekannt, sich bis auf Weiteres vom russischen Markt zurückzuziehen und alle geplanten Flüge zu streichen. Für die lettische Fluggesellschaft ist es ein Einschnitt, da Lettland einen großen Anteil russischstämmiger Bürger und viele russische Einwohnerinnen und Einwohner hat.

13:44 Uhr: Nach Sabre hat das zweite globale Vertriebssystem ihre Vertriebsbeziehung mit Aeroflot beendet. Auch Amadeus hat die russische Nationalairline abgehängt. Sie muss nun Tickets über andere Systeme verkaufen.

11:26 Uhr: Man sehe sich leider gezwungen, ab dem 5. März alle Flüge zu internationalen Zielen zu streichen. Dies meldet die russische Fluggesellschaft S7 Airlines. Reisende würden auf Partnerfluggesellschaften umgebucht. Oder sie könnten eine vollständige Rückerstattung beantragen. Der Grund für den Flugstopp dürfte sein, dass Leasinggeber Flugzeuge beschlagnahmen könnten.


Bild: aeroTELEGRAPH

10:07 Uhr: «Der Angriff russischer Streitkräfte auf die Ukraine ist durch nichts zu rechtfertigen. Wir verurteilen diesen Krieg als das, was er ist: ein bewaffneter Angriff auf einen souveränen Staat und dessen Volk, ein klarer Bruch des Völkerrechts, der unsägliches Leid über die Menschen in der Ukraine bringt», erklärt Fraport-Vorstandsvorsitzendee Stefan Schulte. Deshalb lasse man die russische Geschäftsaktivität ruhen. Der Flughafenbetreiber ist seit 2009 als Minderheitsgesellschafter mit aktuell 25 Prozent an der Northern Capital Gateway beteiligt, die den Flughafen Pulkovo in St. Petersburg betreibt.

09:55 Uhr: Ryanair will «die erste Fluggesellschaft sein, die in die Ukraine zurückkehrt», sobald dies nach der russischen Invasion sicher möglich ist. Dies erklärte Konzernchef Michael O’Leary in einem Interview. Man habe vor dem Krieg gehofft, weiter im Land expandieren zu können. Konkurrentin Wizz Air hat sich stark in der Ukraine ausgebreitet.

08:36 Uhr: Zerstört, nur beschädigt, zerstört, vielleicht doch noch reparabel? Lange war nicht klar, wie es um die Antonov An-225 steht. Neue Bilder scheinen jetzt aber eine starke Zerstörung zu zeigen. Mehr

07:22 Uhr: Eine Cessna 550 von Tyrol Air Ambulance brachte am Donnerstagabend eine verletzte 35-jährige Ukrainerin von Lublin nach Düsseldorf. Sie war bei einem Bombenangriff der Russen in Kiew schwer verletzt worden und wird jetzt in einem Krankenhaus in Düsseldorf behandelt.

06:47 Uhr: Die USA haben eine neue Runde von Sanktionen gegen Einzelpersonen und Unternehmen in Russland ausgesprochen. Betroffen sind auch mehrere Unternehmen aus der Luftfahrtbranche. So steht die Flugzeugfabrik Aviastar-SP (Antonov An-124 Ruslan, Ilyushin Il-76 und Tupolev Tu-204), Novosibirsk Aircraft Production Association Plant (Kampfjets), Komsomolsk-on-Amur Aircraft Plant (Kampfjets, Teile des Superjet 100) und Irkutsk Aviation Plant (Kampfjets und Tele für Irkut MS-21).

Donnerstag, 3. März

18:44 Uhr: Am Freitag (4. März ) werden am Flughafen Stuttgart drei Antonov An-32 P erwartet. Sie werden dringend benötigte Hilfsgüter in die Ukraine bringen. Dabei handelt es sich um Spenden für den Katastrophenschutz, die die Feuerwehr Fellbach in einer landesweiten Aktion beschafft hat.

17:08 Uhr: Boeing finanziert ein Nothilfepaket in Höhe von 2 Millionen Dollar zur Unterstützung der humanitären Maßnahmen in der Ukraine. Es wird Organisationen zugute kommen, die sich um die Versorgung der ukrainischen Vertriebenen mit Nahrungsmitteln, Wasser, Kleidung, Medikamenten und Unterkünften bemühen – einschließlich derjenigen, die in Nachbarländern Zuflucht suchen. Darüber hinaus wird Boeing alle qualifizierten Mitarbeiterspenden zur Unterstützung der humanitären Hilfe in der Ukraine im Rahmen des unternehmenseigenen Wohltätigkeitsprogramms verdoppeln.

16:35 Uhr: Die Angestellten von Ukraine International Airlines haben einen Hilferuf an die Öffentlichkeit gerichtet. Mehr


Boeing 737 von Ukraine International. Bild: Oleh Yatskiv/planespotter325

15:53 Uhr: Sabre hat bekannt gegeben, dass sie die Vertriebsvereinbarung mit Aeroflot gekündigt hat. Das Softwareunternehmen unternimmt sofort Schritte, um Aeroflot-Fluginhalte aus seinem globalen Vertriebssystem GDS zu entfernen.

134:27 Uhr: Im Internet ist ein neues Video aufgetaucht, das den Hangar zeigen soll, in dem die Antonov An-225 stand, als der Flughafen Hostomel angegriffen wurde. Darauf sieht es nach totaler Zerstörung aus. Allerdings kann nicht verifiziert werden, wo das Video aufgenommen wurde und wann. Zudem zeigt es den wichtigen Ausschnitt nur sehr kurz.

12:34 Uhr: Man beobachte die Entwicklung der Lage genau und befolge die gegen Russland und bestimmte Regionen der Ukraine verhängten internationalen Sanktionen, teilt Embraer mit. Man werde wird dies auch weiterhin tun, indem es Teile, Wartung und technische Unterstützung für die von den Sanktionen betroffenen Kunden aussetzt.

11:07 Uhr: Wegen des Krieges Russlands gegen die Ukraine hat die Farnborough International Airshow beschlossen, russische Aussteller auszuschließen. Die Messe findet im Juli statt und ist die größte Luftfahrtmesse der Welt.

09:22 Uhr: Ab dem 9. März 2022 fliegt Finnair wieder vier Mal wöchentlich von Helsinki zum Flughafen Tokio-Narita. Die Fluglinie umgeht dabei den russischen Luftraum. Die Flugzeit beträgt etwa 13 Stunden, und die Flüge sind über den Heimatflughafen Helsinki nahtlos an das europäische Streckennetz von Finnair angebunden. Zu Beginn dieser Woche hat Finnair ihre Flüge nach China, Japan und Südkorea bis zum 6. März gestrichen.

07:39 Uhr: Die serbische Nationalairline plant, ab kommender Woche sieben zusätzliche Flüge nach Moskau anzubieten. Das entspricht eine Verdoppelung des Angebots. Air Serbia ist neben Belavia aus Belarus die letzte europäische Fluggesellschaft, die nach Russland fliegt.

06:57 Uhr: Lufthansa Group sieht «große Ungewissheiten hinsichtlich der dramatischen Entwicklungen in der Ukraine und der wirtschaftlichen und geopolitischen Folgen des Konflikts». Dies neben «verbleibenden Unsicherheiten bezüglich des Pandemieverlaufs» führt dazu, dass die Gruppe derzeit keine Finanzprognose abgeben kann.

Mittwoch, 2. März

19:05 Uhr:  Der ukrainische Flugzeugbauer Antonov hat eine Grafik online gestellt, auf der zu lesen ist: «Träume verbrennen nicht». Es ist eine Referenz auf die An-225, die bei einem russischen Angriff angeblich verbrannt ist. Inzwischen gibt es jedoch Hinweise, dass die Schäden nicht so schlimm wie befürchtet sind. Mehr.

16:41 Uhr:  Mit einem Airbus A330 von Smart Lynx (Kennzeichen 9H-SMF) hat die Schweiz am Dienstagabend Hilfsgüter für die vom Ukraine-Krieg betroffenen nach Warschau geflogen. Die Lieferung enthielt Medikamente sowie Familienzelte, die mit Matratzen, Schlafsäcken, Wolldecken, Heizungen, Kochutensilien und Wasserkanister. Die Hilfsgüter seien für die ukrainische Bevölkerung in der Ukraine und in den Anrainerstaaten vorgesehen, so die Schweizer Regierung.

15:32 Uhr: Auch der europäische Flugzeughersteller Airbus hat die Unterstützung für russische Fluggesellschaften und die Lieferung von Ersatzteilen nach Russland eingestellt. Wie es mit dem Entwicklungszentrum in Russland weitergehe, werde noch geklärt, so der Konzern.

14:22 Uhr: Die drei weltgrößten Logistiker liefern nicht mehr nach Russland und Belarus. DHL hat sich FedEx und UPS angeschlossen und die Dienstleistungen für die beiden Länder «bis auf Weiteres» eingestellt . Die Annahme von Sendungen in diese Länder wurde gestoppt.

12:16 Uhr: Die neue russische Billigfluggesellschaft Citrus, eine von S7 Airlines gegründet wurde, hat die Einstellung von Mitarbeitenden gestoppt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Interfax.


Bild: Citrus

11:27 Uhr: «Unser Herz ist beim ukrainischen Volk», erklärt József Váradi. «Wir setzen uns dafür ein, möglichst vielen ukrainischen Flüchtlingen zu helfen, an einen sicheren Ort zu gelangen», so der Chef von Wizz Air weiter. Die Billigairline unterstützt deshalb Menschen, die ihr Heimatland Ukraine verlassen wollen. Ihnen bietet sie 100.000 kostenlose Sitzplätze auf allen Flügen innerhalb Kontinentaleuropas ab den ukrainischen Nachbarländern Polen, Slowakei, Ungarn und Rumänien an.

10:09 Uhr: Die russischen Fluggesellschaften mussten wegen der vielen Luftraumsperren ihre Flugrouten bereits anpassen. Dies zeigt eine aktuelle Grafik der europäischen Flugsicherung Eurocontrol. Mit der Sperrung in den USA werden sich die Routenführungen nochmals verändern.

09:38 Uhr: Man sei «zutiefst besorgt über die humanitäre Krise, die sich in der Ukraine abspielt», schreibt Alaska Airlines. Aus diesem Grund setze man die Partnerschaft mit der russischen Fluggesellschaft S7 und Oneworld-Mitglied S7 Airlines vorübergehend aus.

08:01 Uhr: Die drei größten Containerschifffahrtskonzerne der Welt  gaben am Dienstag bekannt, dass sie nicht unbedingt notwendige Lieferungen nach Russland aussetzen. Neben der dänische Maersk und der französischen CMA CGM ist das die schweizerisch-italienische MSC. Sie will zusammen mit Lufthansa ITA Airways übernehmen.

07:11 Uhr: Der amerikanische Präsident Joe Biden kündigte am Dienstagabend in seiner Rede zur Lage der Nation an, dass die USA als Vergeltung für den Einmarsch Russlands in der Ukraine russische Flüge aus ihrem Luftraum verbannen. Der Schritt folgt auf ähnliche Maßnahmen, die Kanada und die Europäische Union ergriffen haben.

06:24 Uhr: Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing kündigte am Dienstagabend an, die Unterstützung für russische Fluggesellschaften als Reaktion auf Russlands Einmarsch in der Ukraine einzustellen. Er liefert keine Teile und gibt auch keine technische Unterstützung mehr.

Dienstag, 1. März

19:37 Uhr: Seit Sonntag steht ein Airbus A321 von Aeroflot in Genf und kann nicht mehr weg. Muss die Airline dafür Parkgebühren bezahlen? «Es ist noch zu früh, um darüber zu diskutieren», erklärt ein Sprecher des Flughafens gegenüber aeroTELEGRAPH. Es sei aber eine «außergewöhnliche Situation, die wahrscheinlich eine außergewöhnliche Lösung erfordern wird».

18:04 Uhr: Boeing hat das Büro in Kiew geschlossen. Der Betrieb im Moskauer Trainingscampus hat Der Flugzeugbauer pausiert. Dies sagte eine Sprecherin zur Nachrichtenagentur Bloomberg.

16:11 Uhr: United Airlines kommt unter Druck. Die amerikanische Fluggesellschaft fliegt weiterhin über Russland – auf dem Weg von den USA nach Indien. Das wird angesichts der Tatsache, dass der russische Staat dadurch Einnahmen in der Form von Überfluggebühren bekommt, vielerorts kritisiert. «Wir stehen in dieser Angelegenheit in ständigem Kontakt mit der Bundesregierung», so eine Sprecherin. United ist wie Lufthansa Mitglied in der Star Alliance.


Bild: United

14:19 Uhr: Die Luftfahrtbehörde Russlands verlängert das Flugverbot in Süd- und Zentralrussland bis zum 8. März. Betroffen sind Voronesh, Gelendzhik, Krasnodar, Anapa, Belgorod, Brjansk, Kursk, Lipetsk, Simferopol, Elista und Rostov am Don. Eigentlich war die Sperre nur bis zum 2. März vorgesehen gewesen.

13:47 Uhr: Nach der Aufnahme in die EU-Sanktionsliste ist Alexander Ponomarenko als Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens Moskau-Sheremetyevo zurückgetreten.

12:04 Uhr: Zu den russischen Entscheidungsträgern, gegen welche die EU Sanktionen verhängt, gehören auch drei Männer mit Luftfahrtbezug: Igor Sechin Vorstandsvorsitzender von Rosneft, wozu auch Rosneft Aero gehört, und Vitaly Savelyev, Verkehrsminister und ehemaliger Chef von Aeroflot. Bei beiden geht es um Verbindungen zum Flughafen Simferopol auf der «rechtswidrig annektierten Krim», was «die territoriale Unversehrtheit, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine weiter untergräbt». Der dritte Mann ist Alexander Ponomarenko, Oligarch und Aufsichtsratschef des Airports Moskau-Sheremetyevo. Auch bei ihm geht es um die Annexion der Krim und die Destabilisierung der Ukraine.

09:45 Uhr: Die russische Luftfahrtbehörde rät russischen Bürgerinnen und Bürgern im Ausland, über «alternative Routen» nach Hause zurückzukehren. Dazu gehörten kommerzieller Flüge über Drittländer, die den Luftverkehr mit Russland nicht eingeschränkt haben. «Zum Beispiel über Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei», so Rosaviatsiya.
Man könne auch nach Lettland, Litauen, Polen und Finnland fliegen und dann auf dem Landweg, auch über Weißrussland, nach Russland zurückkehren.

08:05 Uhr: Ein Airbus A350 von Aeroflot ist am Sonntag in den kanadischen Luftraum eingeflogen, obwohl Kanada ein Einflugverbot für russische Flugzeuge verhängt hat. Die Luftfahrtbehörde Transport Canada untersucht nun das Verhalten von Flug SU111 und wird «nicht zögern, geeignete Maßnahmen zu ergreifen». Das Flugzeug war auf dem Weg von Miami nach Moskau.

07:05 Uhr: Eine Boeing 737-800 der russischen Nationalairline flog gestern trotz Eu-Sperre von Moskau Richtung Italien. Warum? Dabei verletzte der Aeroflot-Jet den griechischen Luftraum. Mehr.

06:55 Uhr: Der staatliche ukrainische Technologiekonzern Ukroboronprom hat die Kosten für die Wiederherstellung der Antonov An-225 am Montag auf drei Milliarden Dollar veranschlagt. Zugleich erklärt er: «Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass diese Kosten von der Russischen Föderation übernommen werden, die der ukrainischen Luftfahrt und dem Luftfrachtsektor vorsätzlich Schaden zugefügt hat.»


Die Antonov An-225 bei ihrem letzten Auslandseinsatz: Bild: Jan-Arwed Richter

Montag, 28. Februar

20:55 Uhr: Die georgische Regierung verhandelt mit den Nachbarländern über die mögliche Schließung des Luftraums für Russland. Dies teilte der stellvertretende Ministerpräsident am Montag mit. Er betonte, dass der Luftraum Georgiens auch von Nachbarländern genutzt wird, die Flüge nach Russland durchführen.

19:30 Uhr: Das größte Frachtflugzeug der Welt wurde definitiv zerstört. Das erklärte am Montag der staatliche ukrainische Technologiekonzern Ukroboronprom. Die einzig je gebaute Antonov An-225 sei bei einem russischen Angriff auf den Flughafen Hostomel verbannt. Sie habe sich in Reparatur befunden und deshalb habe sie die Ukraine nicht mehr rechtzeitig verlassen können. «Die Wiederherstellung des Flugzeugs wird über 3 Milliarden Dollar kosten und viel Zeit in Anspruch nehmen», so der Konzern auf seiner Website.

18:19 Uhr: Auch jetzt bombardiert Russland wiederum strategische Ziele wie Flughäfen besonders heftig. Das zeiget sich bereits im Osten der Ukraine, wo Airports eine zentrale Rolle im Konflikt spielten. Dazu unser Hintergrund-Bericht.

17:37 Uhr: Aeroflot hat noch 22 offene Bestellungen für A350 und für rund 40 über Leasingfirmen bezogene Jets der A320-Neo-Familie. Es sei aber generell noch zu früh, um mögliche Folgen der Sanktionen für die Luftfahrtindustrie im Detail zu kommentieren, sagte ein Sprecher von Airbus der Nachrichtenagentur DPA.

16:11 Uhr: Russlands Außenminister Sergei Lavrov wollte heute eigentlich nach Genf reisen. Doch er musste seine Reise in die Schweiz zur Uno absagen. Grund dafür ist das Verbot von russischen Flugzeugen fast im gesamten europäischen Luftraum.

15:38 Uhr: Die Schweizer Regierung hat entschieden, das Abkommen von 2009 über die Visaerleichterung für Russinnen und Russen teilweise zu suspendieren. Sie hat zudem Einreiseverbote gegen mehrere Personen beschlossen, die einen Bezug zur Schweiz haben und dem russischen Staatspräsidenten nahestehen. Außerdem ist wie von aeroTELEGRAPH bereits am Morgen berichtet der schweizerische Luftraum seit 15.00 Uhr für alle Flüge aus Russland und für alle Flugbewegungen von Luftfahrzeugen mit russischer Kennzeichnung gesperrt, mit Ausnahme von Flügen zu humanitären, medizinischen oder diplomatischen Zwecken.

15:16 Uhr: Aufgrund der «aktuellen Situation» sei man gezwungen, Flüge nach Europa bis einschließlich 26. März zu streichen. Betroffen seien Flüge nach Österreich, Bulgarien, Zypern, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Moldau und Spanien, so S7 Airlines in einer Mitteilung.

14:22 Uhr: Am Flughafen Leipzig/Halle stehen drei Antonov An-124. Sie gehören der russischen Frachtairline Volga-Dnepr und werden am mitteldeutschen Airport gewartet. Wegen des Flugverbots für russische Flugzeuge in der EU dürfen sie den Flughafen nun nicht mehr verlassen.


Bild: Volga-Dnepr

13:42 Uhr: Nun streicht Aeroflot den Flugplan weiter zusammen. Die mehrheitlich staatliche russische Fluggesellschaft hat alle Flüge in die USA, nach Mexiko, in die Dominikanische Republik und nach Kuba bis zum 2. März gestrichen.

12:10 Uhr: Am Sonntag ist sie noch nach Moskau geflogen. Doch jetzt hat auch Swiss ihren Flug von Zürich in die russische Hauptstadt annulliert. Hintergrund ist das Flugverbot für russische Flugzeuge, das die Schweizer Regierung heute beschließen und für eine Gegenreaktion Russlands sorgen wird. Das Flugzeug bliebe dann in Moskau gefangen.

11:30 Uhr: Nach ukrainischen Angaben haben Raketen aus Belarus den Flughafen Zhytomyr getroffen. Erst vor Kurzem hatte die Regierung in Kiew beschlossen, dort eine Grenzstelle aufzubauen, um internationale Flüge abfertigen zu können.

10:47 Uhr: Auch Air Baltic stell sie auf eine längere Krise ein. Die Fluggesellschaft hat die Flüge nach Russland nun bis Ende Mai ausgesetzt.

10:09 Uhr: Seit Ausbruch des Krieges gegen die Ukraine hat die Aeroflot-Aktie rund 40 Prozent ihres Wertes verloren.

09:23 Uhr: Offenbar gibt es immer noch Kämpfe am Antonov Airport oder Hostomel Airport nördlich von Kiew, denn die Russen kontrollieren.

08:07 Uhr:  Finnair schließt sich vielen anderen europäischen Fluggesellschaften an und setzt seine Flüge im russischen Luftraum für eine Woche aus. Mit dieser Maßnahme bereite man auf die regulatorischen Änderungen vor. Man streiche deshalb zwischen dem 28. Februar und dem 6. März ihre Passagier- und/oder Frachtflüge nach Seoul, Osaka, Tokio, Shanghai und Guangzhou in Asien sowie nach Moskau und St. Petersburg in Russland, erklärte die Airline am Sonntag (27. Februar). Die Flüge nach Hongkong seien bereits früher bis Ende März gestrichen worden. Inzwischen erklärte das Management, man stelle sich auf eine längere Situation der Sperrung ein.

08:01 Uhr: Die russische Nationalairline hat ihre Flüge nach Europa eingestellt, nachdem ein umfassende Sperrung des Luftraumes in Kraft getreten ist. «Aeroflot setzt die Flüge im europäischen Streckennetz ab dem 28. Februar 2022 bis auf Weiteres aus», teilte die Fluglinie mit.

07:33 Uhr: Auch die Schweiz wird am Montag (28. Februar) die Schließung ihres Luftraums beschließen. Die Behörden bereiten sich bereits darauf vor. Mehr.

06:22 Uhr: Das russische Außenministerium organisiert Evakuierungsflüge für russische Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund der zunehmenden Luftraumsperrungen und Beschränkungen in Europa festsitzen. «Die russischen Fluggesellschaften sind bereit, ihre Verpflichtungen gegenüber den Fluggästen zu erfüllen und sie nach Hause zu bringen, sofern die Luftfahrtbehörden der europäischen Länder in dieser Frage flexibel vorgehen und konstruktive Entscheidungen treffen», heißt es von der Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya.

Sonntag, 27. Februar

21:11 Uhr: Nun ist der EU-weite Bann da. Russische Flugzeuge dürfen nicht mehr über oder in die EU fliegen. «Sie werden nicht in der Lage sein, im Territorium der EU zu landen, zu starten oder es zu überfliegen. Auch die Privatjets der Oligarchen», kommentierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

20:08 Uhr: Ein Airbus A321 der russischen Nationalairline Aeroflot steckt in Genf fest, weil der EU-Luftraum zu ist. Mehr.

18:24 Uhr: Und auch Italien, Irland und die Niederlande haben den Luftraum gesperrt.

17:33 Uhr: Ist das größte Frachtflugzeug der Welt zerstört worden? Verschiedene Quellen behaupten das. Hersteller Antonov gibt sich noch zurückhaltend in Bezug auf den Zustand der Antonov An-225. Zumindest großen Schaden dürfte sie aber genommen haben. Mehr.

16:28 Uhr: Flug SU2487 von Zürich nach Moskau musste am Sonntagmorgen (27. Februar) bereits einen ziemlichen Umweg fliegen. Die Boeing 737-800 von Aeroflot steuerte von der Schweiz aus über Deutschland Richtung Baltische See, dann über den Finnischen Meerbusen nach Moskau. Da Deutschland inzwischen seinen Luftraum für Russland gesperrt hat, wird dieser Flug am Montag nicht mehr stattfinden können.

15:11 Uhr: Die Besatzung einer Antonov An-124, die sich gerade in Guam beffindet, hat neben einer ukrainischen Flagge eine Botschaft an die russischen Aggressoren auf die Kabinenwand des Frachters gesprayt. «Russisches Kriegsschiff», steht da, «fickt euch». Es ist eine Ehrerbietung an die 13 ukrainischen Soldaten, die mit diesen Worten die kleine Schlangeninsel im Schwarzen Meer nicht einfach aufgegeben haben.


Bild: Antonov.

14:33 Uhr: Frankreich zieht beim Flugverbot für Flugzeuge aus Russland mit. Inkrafttreten ist Mitternacht.

14:11 Uhr: Flug SU2152 von Aeroflot steuerte am Sonntag (27. Februar) auf seinem Weg vom Moskau nach Düsseldorf zuerst Richtung Norden, flog dann der Baltischen See entlang, bevor der Airbus A320 in deutschen Luftraum eindrang. Doch er landete nicht wie geplant in Deutschland, sondern wich nach Amsterdam aus. Zuvor hatte Deutschland bekannt gegeben, ab 15 Uhr ein Flugverbot für russische Flugzeuge einzuführen.

13:35 Uhr: «Finnland bereitet sich darauf vor, den Luftraum für den russischen Flugverkehr zu sperren», teilte der finnische Minister für Verkehr und Kommunikation, Timo Harakka, über Nacht mit.

13:03 Uhr: Mit Belgien und Island folgen die nächsten Länder, die russischen Flugzeugen den Überflug und die Landung verbieten.

12:41 Uhr: Aus der Ukraine kommen Gerüchte, wonach am Flughafen Hostomel, wo Antonov Airlines ihre Basis hat, der Hangar bombardiert worden sei, in dem die An-225 stand. Das größte Frachtflugzeug der Welt sei dabei zerstört worden. Es zirkulieren Bilder einer brennenden Struktur, deren Authentizität nicht bestätigt ist. Bestätigen lässt sich momentan nichts.

11:30 Uhr: Ab 15 Uhr wird der deutsche Luftraum für russische Flugzeuge und Airlines gesperrt sein. Das teilte das Bundesverkehrsministerium in berlin mit. Die Regel gelte zunächst für drei Monate.

09:26 Uhr: Wie Lufthansa meidet auch Austrian Airlines den russischen Luftraum ab sofort. Dies gilt ebenfalls für vorerst sieben Tage. Auch die Flüge nach Russland wurden ausgesetzt.

09:17 Uhr: Auch Qantas meidet den russischen Luftraum, wie die australische Nationalairline am Sonntag (27. Februar) mitteilte. Aufgrund des russischen Angriffs habe man sichfür eine alternative Flugroute zwischen Darwin und London entschieden, die den russischen Luftraum umgeht. «In Anbetracht der aktuellen Umstände und Komplexität entscheiden wir uns für eine unserer alternativen Flugrouten, die Russland nicht überfliegt, während wir die sich entwickelnde Situation weiter beobachten» hieß es.

Flüge, die eigentlich über Nordrussland führen, werden stattdessen über den Nahen Osten und Südeuropa geleitet, wodurch sich die Flugzeiten um etwa eine Stunde verlängern.

09:02 Uhr: Flüge von Lufthansa nach Ostasien kehrten um, die Tochterairline Swiss führte einen Flug nach Tokio am selben Abend durch.

08:11 Uhr: Noch fliegen russische Jets im deutschen Luftraum. Ein offizielles Flugverbot wurde noch nicht ausgesprochen.

Samstag, 26. Februar:

22:05 Uhr: Wie der TV-Sender ARD meldet, hat die EU ein totales Flugverbot für russische Flugzeuge beschlossen. Das erklärt die vielen Flüge europäischer Fluggesellschaften, die über oder vor Russland plötzlich umgedreht sind. Mehr

21:31 Uhr: Zwei Flüge von Lufthansa nach Asien haben plötzlich umgedreht. LH718 von München nach Seoul befand sich bereits bei Perm als der A350 abdrehte und zurück nach München flog. Dasselbe passierte bei Flug LH2463 von Frankfurt nach Tokio-Haneda. Der Airbus A340 drehte über Estland um und kehrte zurück nach Deutschland. Ein Sprecher von Lufthansa erklärte, man fliege vorerst nicht mehr nach oder über Russland. Der Grund seien die «aktuelle und sich abzeichnende gesetzliche Situation». Der Stopp gelte vorerst für sieben Tage. Flüge, die sich im russischen Luftraum befänden, verließen diesen wieder.


Blick aus einem Airbus A350 von Lufthansa: Bild: aeroTELEGRAPH

20:52 Uhr: Auch Rumänien hat inzwischen den Luftraum für russische Flugzeuge gesperrt. Dadurch steht inzwischen im Osten Europas ein regelrechtes Bollwerk.

19:39 Uhr: KLM forderte zwei Flüge auf dem Weg nach Russland auf, wieder umzukehren. KLM erklärt laut dem Portal Airlive, dass aufgrund der Sanktionen keine Flugzeugersatzteile mehr nach Russland geliefert werden dürfen, falls es technische Probleme gibt. «Das bedeutet, dass wir nicht mehr garantieren können, dass Flüge nach Russland sicher zurückkehren können.» Flug KL903 hatte sich bereits im Landeanflug auf Moskau befunden, als der Umkehrbefehl erfolgte. Aus diesem Grund musste er auf dem Rückflug in Kopenhagen landen, um zu tanken. Der zweite betroffene Flug war KL1395 nach St. Petersburg.

16:31 Uhr: Delta Air Lines hat ihr Codeshare-Abkommen mit der russischen Staatsairline Aeroflot beendet. Codeshares erlauben es Partnerairlinies, ihre Fliugnummern auf Flüge der anderen Airline zu setzen, und diese zu vermarkten. Nach Angaben der Flugplandatenbank Cirium setzte Delta ihren Code auf 12 tägliche Aeroflot-Flüge zwischen Moskau und anderen Städten in Russland, während Aeroflot ihren Code auf bis zu 36 tägliche Delta-Flüge von Los Angeles und New York setzte.

16:00 Uhr: Auch Slowenien schließt Russlands Airlines aus seinem Luftraum aus.

14:03 Uhr: Litauen schließt sich den beiden anderen baltischen Staaten an und schließt seinen Luftraum ebenfalls.

13:19 Uhr: Auch Lettland sperrt seinen Luftraum für Russlands Fluggesellschaften, was weitere Umwege für Aeroflot und Co. bedeutet. Estland kündigt ebenfalls, an, russische Airlines nicht mehr in den Luftraum zu lassen. Laut dem estnischen Wirtschaftsministerium soll die Maßnahme bald in Kraft treten. Gleichzeitig gibt die lettische Nationalairline Air Baltic bekannt, alle Flüge nach Russland einzustellen. Die Maßnahme gelte zunächst vom 26. Februar bs 26. März. Man sei aber flexibel, sich jederzeit an aktuelle Entwicklungen anzupassen.

23:25 Uhr: Das größte Frachtflugzeug der Welt steht nördlich von Kiew. Betreiberin Antonov Airlines weiß nicht, wie es um ihre An-225 steht. Mehr


Beladung einer Antonov An-225. Bild: Antonov Airlines

11:15 Uhr: Weil der polnische uns Tschechische Luftraum für russische Airlines gesperrt sind, muss Aeroflot Umwege fliegen. Mehr als eine Stunde länger dauert etwa der Flug von Moskau nach Budapest. 

09:01 Uhr: Die Ukraine hat laut eigenen Angaben 20 Kilometer von Kiew entfernt ein russisches Transportflugzeug vom Typ IIlyushin Il-76 abgeschossen. An Bord sollen Fallschirmjäger gewesen sein.

01:25 Uhr: Nun hat auch Bulgarien seinen Luftraum für russische Flugzeuge gesperrt. Das macht es für russische Fluggesellschaften immer schwieriger, nach Westeuropa zu fliegen.

Freitag, 25. Februar

19:12 Uhr: Der Flugverfolgungsdienst Flightradar 24 zeigt, welche Umwege britische Flugzeuge auf dem nach Osten in Kauf nehmen müssen, da sie den russischen Luftraum nicht mehr nutzen dürfen:

18:24 Uhr: Die russische S7 Airlines annulliert vorerst alle Europa-Flüge: «Aufgrund der Sperrung des Luftraums durch europäische Staaten hat S7 Airlines beschlossen, alle Flüge nach Europa vom 26. Februar bis 13. März zu streichen.» Betroffen sind davon Flüge nach Burgas, Varna, München, Wien, Düsseldorf, Berlin, Verona, Bologna, Mailand, Alicante, Barcelona, Larnaca, Paphos, Thessaloniki, Nizza und Paris. Der Ticketverkauf für diese Ziele ist auch für Flüge nach dem 13. März vorerst ausgesetzt. Auch der geplante Ausbau in Deutschland dürfte nun gehörig wackeln.

17:51 Uhr: Auf dem Vorfeld des Flughafens Linz in Österreich standen am Freitagmorgen zwei Antonov An-124. «Getrübt ist dieses Ereignis allerdings durch die Lage in der Ukraine, der Heimat dieser Riesenvögel», schreibt der Airport. «Die Crew hat auch ein entsprechendes Zeichen gesetzt.» An einem der Fahrwerke stehen Schilder mit den Worten: «Stop War!», «#Save Ukraine!», «Today Ukraine, tomorrow Europe» und «Stop Putin!».

17:15 Uhr: Mit der Sperrung des ukrainischen Luftraumes musste Ukraine International Airlines am 24. Februar den Betrieb einstellen. Nun teilt die Fluggesellschaft mit, dass dies bis mindestens einschließlich 27. Februar so bleiben wird. Ukraine International weist weiterhin daraufhin, dass Bürger der Ukraine, die sich im Ausland befinden und in die Heimat zurückkehren wollen, sich auf einer staatlichen Website registrieren müssen. Informationen über kommende Flüge würden dann folgen.

16:44 Uhr: Petr Fiala, Ministerpräsident der Tschechischen Republik, erklärt bei Twitter, sein Land werde «den Betrieb russischer Fluggesellschaften einschränken». Laut tschechischen Medien soll es russischen Airlines ab Mitternacht verboten sein, tschechische Flughäfen anzusteuern.

15:12 Uhr: Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki kündigt an, den Luftraum seines Landes für russische Fluggesellschaften zu sperren. Er habe die Vorbereitung einer entsprechenden Resolution des Ministerrates angeordnet.

13:36 Uhr: Der Konflikt mit Russland könnte für die westlichen Luft- und Raumfahrtindustrie einen Titanmangel zur Folge haben, schreibt das Magazin Flight Global in einer Analyse. Viele der Unternehmen würde «einen großen Teil des Titans für den Bau von Verkehrsflugzeugen aus Russland beziehen».

10:07 Uhr: Lufthansa fliegt weiterhin nach Russland. «Aus operativen Gründen aufgrund der aktuellen Lage passt Lufthansa die Abflugzeiten vereinzelter Flüge von und nach Russland an», erklärt ein Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH. «Dies ist die einzige Änderung.»

St. Petersburg: Russisches Zeil von Lufthansa. Bild: Depositphotos

09:35 Uhr: Russland verbannt britische Flugzeuge aus seinem Luftraum. Die russische Luftfahrtbehörde teilt mit, dies betreffe Flugzeuge in britischem Besitz, mit britischer Registrierung und aus britischem Leasing. Das Verbot gelte nicht nur nur für Flüge nach Russland, sondern alle Flüge durch den russischen Luftraum.

09:17 Uhr: British-Airways-Eigentümerin IAG meidet den russischen Luftraum für Überflüge und hat ihren Flug nach Moskau am Freitag gestrichen. Das erklärt IAG-Chef Luis Gallego. «Wir meiden den russischen Luftraum bis auf Weiteres», so Gallego.

08:32 Uhr: Die EU hat sich als Teil ihrer Sanktionen gegen Russland darauf verständigt, den Export von Flugzeuge, Ersatzteilen und Equipment an russische Airlines zu untersagen.

07:04 Uhr: Die europäischen Luftfahrtbehörde Easa hat ihre Fluginformationen für die Ukraine sowie für Teile von Südrussland, Moldau und Belarus mehrmals aktualisiert. Sie finden sie hier.

04:53 Uhr: Die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija antwortet auf die Verbannung von Aeroflot aus dem britischen Luftraum. Ändere Großbritannien seine Entscheidung nicht, behalte man sich vor, auch selber entsprechende Maßnahmen zu ergreifen – also britischen Fluggesellschaften wie British Airways den Zugang zum russischen Luftraum zu verwehren.

Donnerstag, 24. Februar:

19:47 Uhr: Großbritannien verbannt die staatliche russische Airline Aeroflot aus dem britischen Luftraum.

17:12 Uhr: An-225-Kapitän Dmytro Antonov erklärt in einem Facebook-Post, dass es ihm selber gut geht und dass auch die Antonov An-225 nicht beschädigt sei.

15:00 Uhr: Russische Helikopter greifen den Flughafen Hostomel bei Kiew an. Er ist die Basis von Antonov und der weltweit einzigen An-225.

Die Antonov An-225: Seit dem 5. Februar in Hostomel. Bild: Antonov

11:53 Uhr: Wichtig für den Kerosinpreis: Der Ölpreis der Nordsee-Sorte Brent hat als Reaktion auf den russischen Angriff am Donnerstagmorgen erstmals seit siebeneinhalb Jahren die Marke von 100 Dollar übersprungen

09:15 Uhr: Die russische Luftfahrtbehörde hat elf Flughäfen bis zum 2. März geschlossen: Gelendzhik, Simferopol, Elista, Anapa (Vityazevo), Krasnodar (Pashkovsky), Bryansk, Belgorod, Kursk (Vostochny), Lipetsk, Voronezh (Chertovitskoye), Rostov-na – Don (Platov).

09:11 Uhr: Der ukrainische Generalstab berichtet, das russische Militär habe mehrere Flugplätze bombardiert, daunter auch den Flughafen Kiew-Boryspil.

08:09 Uhr: Russland greift die Ukraine an. Der Luftraum über der Ukraine ist gesperrt.