Zweite russifizierte Yakovlev MS-21 absolviert Erstflug
In Irkutsk ist am Dienstag (28. Oktober) eine weitere russifizierte Yakovlev MS-21 erstmals abgehoben. Der Testflug dauerte rund eine Stunde und erreichte Höhen bis 3500 Meter und Geschwindigkeiten bis 500 Kilometer pro Stunde. An Bord wurden die neuen inländischen Systeme sowie die Triebwerke vom Typ Aviadvigatel PD-14 erprobt. Es handelt sich um das zweite Exemplar der MS-21-310, das in das Zertifizierungsprogramm aufgenommen wird.
Russifizierte Yakovlev MS-21 nochmals etwas später
Der Chef der russischen Luftfahrtbehörde hat sich zuversichtlich gezeigt, dass der vollständig mit inländischen Komponenten ausgestattete Mittelstreckenjet bis Ende 2026 zertifiziert wird. Die Entwicklung der Importsubstitutionsversion Yakovlev MS-21-310 läuft seit 2022, nachdem westliche Sanktionen den Einsatz vieler ausländischer Bauteile unmöglich gemacht hatten.
Yakovlev macht Fortschritte auf Weg zur Zulassung der russifizierten MS-21
Der russische Flugzeugbauer hat am Standort Irkutsk die Bodentests der zweiten vollständig mit heimischen Komponenten ausgerüsteten MS-21 abgeschlossen. Dabei wurden Stromversorgung, Hydraulik, Steuerungssysteme, Fahrwerk und Avionik geprüft, die überwiegend von Unternehmen des Staatskonzerns Rostec entwickelt wurden, wie Yakovlev mitteilt.
Vollständig russifizierte Yakovlev MS-21 hat acht Prozent der Zulassungsflüge hinter sich
Die Testmaschine des russischen Mittelstreckenjet mit teilweise importsubstitutierten Teilen (Kennzeichen 73055) bislang 19 Flüge im Rahmen der Zulassungskampagne absolviert. Insgesamt verbrachte die mit Aviadvigatel PD-14-Triebwerken ausgerüstete Yakovlev MS-21 seit dem 26. Juni bereits 74 Stunden in der Luft, wie der russische Staatstechnologiekonzern Rostec mitteilt. Die Tests finden in Moskau-Zhukovsky statt.
UAC verspricht: Serienproduktion russifizierter Yakovlev MS-21, Superjet 100 und Ilyushin Il-114-300 startet 2026
Die ersten serienmäßigen Auslieferungen der russifizierten Versionen russischer Verkehrsflugzeuge sollen im Jahr 2026 beginnen. Das kündigte Sergey Tchemesov, Chef der Staatskorporation Rostec, bei einem Treffen mit dem russischen Premierminister Mikhail Mishustin an. Er erklärte, dass in Irkutsk derzeit bereits 14 Rümpfe der Yakovlev MS-21 nahezu fertiggestellt seien, weitere neun seien in Arbeit. Auch der Yakovlev Superjet-100 sei nun vollständig importsubstituiert und bereit für die Serienfertigung. Für die Ilyushin Il-114-300 gelte ein vergleichbarer Zeitplan. Alle drei Modelle befinden sich derzeit in der Phase der Zulassungsphase.
Yakovlev zeigt russisches Interieur für MS-21
Im Irkutsker Werk des russischen Flugzeugherstellers wurde erstmals eine in Russland gefertigte Kabine eines Modells einer MS-21 eingebaut. Die Ausstattung – darunter Gepäckfächer, Fenster- und Deckenpaneele, Bordküchen, Toilettenmodule, Garderoben, Trennwände, Vorhänge, Türverkleidungen sowie Sitze der Business Class – stammt vom russischen Hersteller Aviatsionnye Interyery und wurde im Rahmen des Importsubstitutionsprogramms entwickelt, wie Yakovlev mitteilt.
Video: Russifizierte Yakovlev MS-21 hat Testflüge für Zulassung begonnen
Der russische Kurz- und Mittelstreckenjet mit nahezu vollständig inländischen Komponenten hat am Flughafen Moskau-Zhukovsky seine Zertifizierungsflüge begonnen. Beim ersten viereinhalbstündigen Testflug wurden unter anderem Kommunikations- und Navigationssysteme geprüft. Die Yakovlev MS-21 ist mit russischen PD-14-Triebwerken, einem heimischen Hilfstriebwerk und heimischen elektronischen Bordsystemen ausgestattet. Bis zur angestrebten Zulassung sind rund 230 Flüge geplant. Nach Angaben des Herstellers befinden sich bereits mehr als 20 Serienflugzeuge im Bau, erste Auslieferungen sollen 2026 erfolgen.
Ural Airlines beschafft sich Yakovlev MS-21 - aber rechnet mit langer Wartezeit
Ural Airlines hat laut dem russischen Narichtenportal EAN einen Vertrag über die Lieferung von Yakovlev MS-21 unterzeichnet. Allerdings erwartet die Fluggesellschaft lange Wartezeiten. «Alle russischen Fluggesellschaften haben großes Interesse an einheimischen Flugzeugen», so eine Sprecherin der Airline. «Unsere Branche hat jedoch noch nicht mit der Massenproduktion begonnen. Alle russischen Airline warten auf russische Flugzeuge.»
Yakovlev MS-21 mit russischen Komponenten absolviert Erstflug
Ein überarbeiteter Prototyp des russischen Mittelstreckenflugzeugs mit neuen inländischen Systemen hat seinen Jungfernflug vom Flugplatz des Irkutsker Flugzeugwerks absolviert. Der Flug markiere den Beginn der werkseitigen Erprobung im Rahmen des russischen Programms zur Importsubstitution, so Flugzeugbauer UAC. An Bord der Yakovlev MS-21 seien zahlreiche russische Komponenten getestet, darunter Avionik, Stromversorgung, Klimaanlage, Druckregelung, Beleuchtungssysteme sowie Bedieneinheiten für die Flugzeugsysteme. Auch die Hilfsturbine, hydraulische Systeme, das Fahrwerk und Kommunikationsausrüstung stammen nun aus russischer Produktion.
Russland investiert weiter in Entwicklung des Triebwerks Aviadvigatel PD-14
Das russische Industrieministerium hat ein Entwicklungsprogramm zur Verbesserung des Aviadvigatel PD-14 ausgeschrieben. Für das Vorhaben sollen bis zu 14,2 Milliarden Rubel (rund 150 Millionen Euro) bereitgestellt werden. Ziel ist es, das Turbofantriebwerk bis Ende 2027 für die Serienproduktion des importsubstituierten Mittelstreckenflugzeugs Yakovlelv MS-21-310 weiterzuentwickeln.
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