Der russische Flugzeugbauer hat am Standort Irkutsk die Bodentests der zweiten vollständig mit heimischen Komponenten ausgerüsteten MS-21 abgeschlossen. Dabei wurden Stromversorgung, Hydraulik, Steuerungssysteme, Fahrwerk und Avionik geprüft, die überwiegend von Unternehmen des Staatskonzerns Rostec entwickelt wurden, wie Yakovlev mitteilt.
Die sogenannten Frequenztests simulieren Vibrationen in unterschiedlichen Schwingungsbereichen und stellen sicher, dass die Flugzeugstruktur im Betrieb keine gefährlichen Resonanzen entwickelt. Laut Chefkonstrukteur Vitaly Naryshkin ist dies ein zentraler Schritt im Zertifizierungsprozess der Yakovlev MS-21-310.