Das MS-21-Seitenleitwerk im Tsagi-Test: In Russland produziert.

ErsatzRussland testet heimisches Leitwerk für MS-21

Beim Kurz- und Mittelstreckenjet Yakovlev MS-21 muss Russland westliche Teile ersetzen. Nun wurde das Seitenleitwerk aus russischer Produktion auf den Prüfstand gestellt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Aufgrund westlicher Sanktion muss Russland viele ausländische Teile an seinen Flugzeug durch heimische ersetzen. «Eine der arbeitsintensivsten Aufgaben war die Herstellung eigener Verbundwerkstoffe für Flügel und Heck des Flugzeugs», erklärt zur Yakovlev MS-21 das Zentrale Aerohydrodynamischen Institut Tsagi, an dem geforscht und getestet wird.

Nun habe man im Auftrag von Yakovlev das in Russland hergestellte Seitenleitwerk für die MS-21 gestetet. Zuerst seien durch Dauertests auf einem speziell entworfenen Teststand 10.000 Flüge simuliert worden, schreiben die Forschenden des Tsagi.

Schon nächste Teile-Tests geplant

Es seien Tests zur statischen Festigkeit gefolgt, einmal bis zur Belastungsgrenze im Betrieb, dann mit einer 1,5 Mal höheren Belastung. Alle Tests hätten die in der Planung festgelegten Parameter bestätigt, schreibt das Tsagi. Als Nächstes werde man das Höhenleitwerk, Böden, Türen und Scheiben der MS-21 aus russischer Herstellung testen.

Mehr zum Thema

MS-21 verspätet sich weiter - vielleicht bis 2026

MS-21 verspätet sich weiter - vielleicht bis 2026

Izhavia will acht Yakovlev MS-21

Izhavia will acht Yakovlev MS-21

Superjet im Flug: Wird russischer.

Russische Sitze des Superjets versagen auch im zweiten Test

Der ukrainische Präsident und seine Frau bei der Ankunft tin Norwegen: Es ging glimpflich aus.

Zelenskyys Airbus A319 entgeht offenbar nur knapp einer Drohne

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack