Deutsches Gericht verhängt Geldstrafe gegen Edreams wegen irreführender Preise
Ein Hamburger Gericht hatDas Onlinereisebüro wegen Verstößen gegen mehrere gerichtliche Anordnungen aus Januar 2023 mit einer Geldstrafe belegt. Anlass waren erneut als irreführend eingestufte Preisangaben auf der von Edreams betriebenen Plattform Opodo. Beanstandet wurden unter anderem beworbene Rabatte, die für Kundinnen und Kunden nicht realisierbar waren, sowie die fehlende Darstellung der tatsächlichen Preise für Sitzplatzreservierungen der Fluggesellschaften.
Belgisches Gericht verurteilt Ryanair wegen irreführender Praxis im Buchungsprozess
Ein Brüsseler Unternehmensgericht hat mehrere Geschäftspraktiken der Billigairline als irreführend eingestuft. Geklagt hatte die belgische Konsumentenschutzorganisation Test Achats. Ryanair muss die beanstandeten Punkte innerhalb von drei Monaten korrigieren, andernfalls droht eine Strafzahlung von 5000 Euro pro Tag, wie das Portal Virgule berichtet. Beanstandet wurde vor allem die Darstellung der Tarifpakete im Online-Buchungsprozess: Kundinnen und Kunden würden dazu gedrängt, teurere Pakete zu wählen, obwohl einzelne Leistungen wie Handgepäckmitnahme, Sitzplatzreservierung oder Priority Boarding auch separat und günstiger erhältlich seien. Diese Möglichkeit werde nicht transparent aufgezeigt. Zudem kritisierte das Gericht künstliche Verknappungshinweise wie angeblich nur noch wenige verfügbare Sitze zu einem bestimmten Preis sowie unklare Angaben zu Gepäckpreisen für Hin- und Rückflug.