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So entwickelt sich der Luftverkehr in Deutschland in den nächsten sechs Monaten

Der Luftverkehr in Deutschland legt im Zeitraum von März bis August 2026 nur moderat zu. Insgesamt werden rund 141 Millionen Sitzplätze auf Flügen von, nach und innerhalb Deutschlands angeboten. Das entspricht einem Wachstum von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr und etwa 93 Prozent des Niveaus von 2019, so Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL.
Redaktion
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Deutschland beschließt Gesetzesänderung zur besseren Abwehr von Drohnen an Flughäfen

Der deutsche Bundesrat hat am 6. März das Gesetz zur Stärkung der Resilienz kritischer Anlagen - im Jargon Kritis genannt - beschlossen. Das Gesetz verpflichtet Betreiber zentraler Anlagen in zehn wichtigen Sektoren – darunter Energie, Wasser, Gesundheit sowie Transport und Verkehr – zu Maßnahmen zum besseren Schutz ihrer Einrichtungen. Grundlage dafür sind Risikoanalysen und regelmäßige Bewertungen der Gefahrenlage. Betreiber müssen zudem Sicherheitsvorfälle melden und Resilienzpläne entwickeln.
Redaktion
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Sommerangebot in Deutschland wächst - vor allem in die Türkei, auf den Balkan und nach Nordafrika

Für Juli 2026 erwartet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR rund 74.100 Starts ab Deutschland. Das sind 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr, aber weiterhin 16,8 Prozent weniger als 2019. Wachstumstreiber bleibt der touristische Verkehr, der das Vorkrisenniveau um 9,4 Prozent übertrifft.
Redaktion
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BDL: Deutschland verliert Anschluss an Europas Luftfahrtboom

Der Luftverkehr in Europa ist 2025 weiter kräftig gewachsen – Deutschland hinkt jedoch deutlich hinterher. Wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL mitteilt, lag das Sitzplatzangebot hierzulande nur bei 89 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019. Europa insgesamt erreichte dagegen 106 Prozent, ohne Deutschland sogar 108 Prozent. Der Abstand zum restlichen Kontinent wuchs damit auf 19 Prozentpunkte.
Redaktion
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Branchenverbände fordern Kurswechsel für Luftfrachtstandort Deutschland

BDI, Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft und DSLV warnen, Deutschland verliere in der Luftfracht international an Boden – mit Folgen für Industrie und Logistik. Sie verlangen weniger Bürokratie, den Abbau überdurchschnittlich hoher staatlicher Standortkosten und keine nationalen Sonderwege bei der Umsetzung von Vorgaben. Eine vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft vorgestellte Studie beziffert den Luftfrachtanteil am Drittstaatenhandel 2024 auf rund ein Viertel beziehungsweise etwa 290 Milliarden Euro. Der durchschnittliche Warenwert pro Tonne lag bei 147.183 Euro. Zugleich sei das Luftfrachtaufkommen im Drittstaatenverkehr auf knapp 2,0 Millionen Tonnen gesunken, nach rund 2,5 Millionen zu Beginn der 2010er-Jahre.
Redaktion
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BDF-Prognose: Deutschland hinkt beim Flugangebot Europa immer weiter hinterher

Das Sitzplatzangebot im Luftverkehr am Standort Deutschland dürfte im ersten Halbjahr 2026 leicht steigen: von 87 auf 89 Prozent im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019. Damit wächst Deutschland erneut schwächer als der europäische Durchschnitt. Für Europa insgesamt erwartet der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften BDF im selben Zeitraum einen Anstieg von 107 auf 113 Prozent. Der Rückstand Deutschlands gegenüber Europa vergrößert sich damit im vierten Jahr in Folge auf 24 Prozentpunkte – so viel wie seit der Pandemie nicht.
Redaktion
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Deutsche Charterairline: Air Taxi Europe stellt Betrieb ein und ist insolvent

Die deutsche Charterairline hat zum 1. Dezember 2025 Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht Braunschweig eröffnete das Verfahren, wie das Portal Airlines berichtet. Der Flugbetrieb wurde vollständig eingestellt. Zuletzt betrieb Air Taxi Europe vier Frachtflugzeuge vom Typ Cessna F406 und war auf Ad-hoc-Transporte für Industriekunden spezialisiert. Von der Insolvenz sind neun Mitarbeitende betroffen.
Redaktion
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BDL-Prognose: Flugangebot in Deutschland bleibt auch 2026 unter Vorkrisenniveau

Von Dezember 2025 bis Mai 2026 werden auf Flügen von, nach und innerhalb Deutschlands insgesamt 116,3 Millionen Sitzplätze angeboten. Das entspricht einem Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, liegt aber weiterhin nur bei 87 Prozent des Angebots aus den Jahren 2018/19, so die Prognose des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL. Im übrigen Europa wächst der Luftverkehr deutlich stärker: Dort steigt das Angebot um sechs Prozent und erreicht 114 Prozent des Vorkrisenniveaus. Europäische Punkt-zu-Punkt-Airlines kommen sogar auf 138 Prozent.
Redaktion
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BDL begrüßt Abschaffung der nationalen PtL-Quote ab 2026

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL begrüßt die Entscheidung des Bundesrates, die nationale Power-to-Liquid-Quote im Bundes-Immissionsschutzgesetz zum 1. Januar 2026 abzuschaffen. Zuvor hatte bereits der Bundestag Anfang Dezember den Weg dafür freigemacht. Nach Ansicht des BDL beendet der Beschluss eine energie- und klimapolitische Fehlsteuerung, die deutschen Airlines und Flughäfen erhebliche Wettbewerbsnachteile gebracht hätte.
Redaktion
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Erstmals Vergütungstarifvertrag für Cockpitpersonal der GFD vereinbart

Bei der Gesellschaft für Flugzieldarstellung GFD wurde erstmals ein Vergütungstarifvertrag abgeschlossen. Nach Warnstreik und Urabstimmung einigten sich Vereinigung Cockpit und Arbeitgeber auf ein neues, transparentes Vergütungssystem für die Piloten des Airbus-Defence-and-Space-Tochterunternehmens, das überwiegend für die Bundeswehr fliegt.
Redaktion
Luftverkehrssteuer: Belastet, aber vor allem ein Teil der Branche.

Senkung der Luftverkehrsteuer: Warum der große Effekt wohl ausbleibt

Ab 2026 sinkt die Luftverkehrsteuer in Deutschland. Empirische Analysen zeigen allerdings, dass die Wirkung gering bleiben dürfte - besonders im Geschäftsreise- und Premiumsegment. Sinnvoller wäre eine reformierte Steuer, die effiziente Flugzeugmodelle gezielt bevorteilt.
max buerlein
Max Bürlein
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Deutschland kippt nationale Power-to-Liquid-Quote

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft begrüßt die Entscheidung des Bundestags, die nationale Power-to-Liquid-Quote für den Luftverkehr zu streichen. Die Pflicht, ab 1. Januar 2026 E-Kerosin zu 0,5 Prozent beizumischen, hätte laut Verband mangels verfügbarer -Mengen lediglich Strafzahlungen ausgelöst – ohne erkennbaren Klimanutzen. Der BDL verweist auf die EU-Refuel-Aviation-Verordnung, die bereits eine Zwei-Prozent-Quote für nachhaltige Flugkraftstoffe vorschreibt und damit mehr Treibhausgase einspart als die nationale Vorgabe.
Redaktion
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Bundestag kippt Sparregel: Deutsche Abgeordnete dürfen wieder früher Business Class fliegen

Das deutsche Parlament hat eine unter der Vorgängerregierung eingeführte Sparregel aufgehoben: Abgeordnete dürfen auf Dienstreisen ab zwei Stunden Flugzeit wieder in der Business Class reisen. Der Ältestenrat des Bundestages beschloss die Änderung bereits im September, wie ein Sprecher der Zeitung Bild bestätigte. Zur Begründung wird auf die Arbeitsfähigkeit bei längeren Auslandsflügen verwiesen, bei denen Unterlagen vorbereitet und vertrauliche Inhalte studiert würden.
Redaktion
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BDF: «So schlecht war der Ausblick auf das kommende Jahr seit dem Ende der Pandemie noch nie»

Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften BDF beklagt die Lage am Luftverkehrsstandort Deutschland. «2025 wird die Erholungsquote gegenüber 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie, erneut unter 90 Prozent bleiben und sich damit gegenüber 2024 nur noch geringfügig verbessern», so der Verband. «Noch erschreckender ist der Ausblick auf das kommende Jahr.»
Unternehmensmeldung
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Keine Entlastung bei Luftverkehrssteuer vor 2027 - aber allenfalls bei Flugsicherungsgebühren

Die von der deutschen Regierung angekündigte Senkung der Luftverkehrssteuer verzögert sich. Laut einem Bericht der Zeitung Rheinische Post gibt es gemäß dem Bundesverkehrsministerium im Haushalt 2026 keine finanziellen Spielräume, um die seit Mai 2024 erhöhte Steuer wieder zu senken. Eine Entlastung soll frühestens im Etat 2027 geprüft werden.
Redaktion
Verlassener deutscher Flughafen: Noch ist es glücklicherweise nicht so weit.

Diese Inlandsstrecken strichen Lufthansa und Eurowings in Deutschland

Ob Billigflieger oder Premium-Airline – alle klagen über steigende Standortkosten. Besonders dramatisch schrumpft das innerdeutsche Angebot. Doch welche Inlandsstrecken Lufthansa und Eurowings konkret gestrichen? Die Liste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
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Luftsicherheitsgebühren steigen in Deutschland 2026 weiter

Das Bundesministerium des Innern hat die Luftsicherheitsgebühren für 2026 an den von ihm verantworteten Flughäfen festgelegt - darunter Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Hannover, Bremen, Leipzig/Halle, Dresden, Saarbrücken und Erfurt. Ergebnis: Die Gebühren steigen erneut deutlich. Besonders betroffen sind Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Bremen und Leipzig/Halle, wo die Kosten auf ein neues Rekordniveau klettern. In Leipzig/Halle überschreitet die Gebühr erstmals die Marke von 13 Euro pro Passagier.
Redaktion
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Sitzplatzangebot: Europa 113 - Deutschland 88

Das Sitzplatzangebot im europäischen Luftverkehr liegt im Winter 2025/26 über dem Vorkrisenniveau, in Deutschland jedoch deutlich darunter. Laut aktuellen Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL wächst die Kapazität in der Bundesrepublik um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr, erreicht aber erst 88 Prozent des Niveaus von 2019. Besonders schwach entwickelt sich der innerdeutsche Verkehr, der nur 47 Prozent des früheren Angebots erreicht.
Redaktion
Boeing 737 von Ryanair: Seltener an deutschen Flughäfen zu Gast.

Ryanair kürzt Angebot an neun deutschen Flughäfen

Der irische Billigflieger streicht im Winter 800.000 Sitzplätze und 24 Strecken ab Deutschland. Das trifft neun Flughäfen. Erneut appelliert Ryanair an die Bundesregierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
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Deutsche Luftfahrtbranche begrüßt Ankündigung von Gebührenentlastung durch den Bundeskanzler

Bei der Debatte zum Bundeshaushalt 2026 in der vergangenen Woche stellte der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz die Entlastung des Luftverkehrs von den hohen Standortkosten in Aussicht. Wörtlich sagte er: «Wir müssen auch den deutschen Luftverkehr von übermäßigen Belastungen entlasten, sodass auch der gewerbliche Luftverkehr in Deutschland eine gute Chance hat, sich im internationalen Wettbewerb zu bewähren».
Redaktion

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