Airbus

Airbus, europäischer Flugzeughersteller mit Sitz in Toulouse, Frankreich

Airbus ist einer der größten Luft- und Raumfahrtkonzerne der Welt. Das Unternehmen wurde 1970 als europäisches Gemeinschaftsprojekt gegründet, um dem US-amerikanischen Hersteller Boeing Konkurrenz zu machen. Der Hauptsitz befindet sich in Toulouse, Frankreich, wichtige Produktions- und Entwicklungsstandorte liegen in Hamburg, Bremen, Broughton, Getafe und Sevilla.

Die Zivilluftsparte Airbus Commercial Aircraft produziert die Flugzeugfamilien A220, A320, A330, A350 und A380. Airbus gilt als Pionier bei der Einführung moderner Technologien wie Fly-by-Wire-Steuerung und der breiten Nutzung von Verbundwerkstoffen im Flugzeugbau.

Neben dem zivilen Flugzeugbau ist Airbus auch im Militär- und Raumfahrtbereich aktiv. Unter dem Dach des Konzerns arbeiten die Geschäftsbereiche Airbus Defence and Space sowie Airbus Helicopters, die militärische Flugzeuge, Satelliten und Hubschrauber entwickeln und fertigen.

Alle Artikel zum Thema Airbus:

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Triebwerke für A320-Familie

Airbus ist nicht einverstanden mit den Prioritäten von Pratt & Whitney

Der europäische Flugzeugbauer erhält vom Hersteller nicht ausreichend Triebwerke für die Jets der A320-Neo-Familie. Airbus-Chef Guillaume Faury kritisiert die Prioritäten, die Pratt & Whitney setzt.
Timo Nowack
Timo Nowack
ticker-airbus-konzern-

Airbus mit Rekordaufträgen und höherem Gewinn im Jahr 2025

Der europäische Flugzeugbauer hat im jahr 2025 Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert und eine starke Nachfrage verzeichnet. Die Erlöse wuchsen um sechs Prozent auf 73,4 Milliarden Euro, der Nettogewinn erreichte 5,22 Milliarden Euro. Insgesamt lieferte der Hersteller 793 Verkehrsflugzeuge aus.
Redaktion
Airbus A320 von Afriqiyah Airways: Von ehemals acht Maschinen ist noch ein Airbus einsatzbereit.
Ersatzteillager

Bei Kämpfen beschädigt: Afriqiyah Airways verkauft zwei Airbus A320 und einen A330

Vor bald zwölf Jahren wurden zahlreiche Flugzeuge bei Gefechten am Flughafen Tripolis zerstört oder beschädigt. Afriqiyah Airways will jetzt drei Flugzeuge aus ihren Beständen als Schrott verkaufen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
ticker-airbus-neo-1

Airbus startet 2026 mit 19 Auslieferungen und 49 Bestellungen im Januar

Der europäische Flugzeugbauer hat die Bestell- und Auslieferungszahlen für Januar 2026 veröffentlicht. Er übergab im ersten Monat des Jahres 19 Jets an 15 Kunden. Gleichzeitig verbuchte Airbus im Januar 49 Bruttobestellungen. Annullierungen gab es keine.
Redaktion
ticker-airbus-helicopters

Frankreich bestellt Minidrohnen-System von Airbus für Marine

Die französische Rüstungsbehörde Direction générale de l’armemen hat bei Airbus Helicopters über dessen Tochter Survey Copter eine neue Version des bordeigenen Mini-Drohnensystems SMDM für die Marine bestellt. Die Aliaca wird künftig in einer Konfiguration mit senkrechtem Start und Landung ausgeliefert. Insgesamt hat die DGA seit 2022 34 Aliaca-Systeme für die Marine geordert.
Redaktion
Airbus A220 von Swiss: Die Airline sucht nach der Ursache des Triebwerksversagens.

Airbus will in den nächsten Wochen Verkaufsgespräche für den A220-500 aufnehmen

Der europäische Flugzeugbauer könnte endlich den Schritt zu einer längeren Version des A220 wagen. Airbus will dazu schon in Kürze Gespräche führen - und braucht vorab wohl mindestens zwei, drei große Kunden, um dann den A220-500 vorzustellen.
Timo Nowack
Timo Nowack
ticker-airbus-konzern-

Airbus testet 5G-Funknetz aus dem All

Airbus Up Next hat mit Space RAN einen neuen Technologiedemonstrator gestartet, der 5G-Funknetze über Satelliten weiterentwickeln soll. Ziel ist eine standardisierte, weltweit verfügbare Konnektivität auf Basis von 5G Non-Terrestrial Network. Airbus will damit prüfen, ob sich universelle, interoperable Verbindungen für kommerzielle, staatliche und militärische Anwendungen realisieren lassen.
Redaktion
boeing produktion (3)

Boeing triumphiert bei den Bestellungen, Airbus bei den Auslieferungen

Der amerikanische Flugzeugbauer hat im vergangenen Jahr Aufträge für mehr Flugzeuge eingesammelt als sein Konkurrent aus Europa. Bei der Zahl der Auslieferungen lag dagegen Airbus vor Boeing.
Timo Nowack
Timo Nowack
ticker-airbus-neo-1

Airbus unzufrieden mit Liefertempo von Pratt & Whitney

Airbus ist weiterhin unzufrieden mit der Lieferung von Triebwerken. Besonders bei den Schmalrumpfflugzeugen seien die Motoren im vergangenen Jahr «sehr, sehr spät» eingetroffen, sagte der scheidende Chef der Ziviliflugzeugsparte, Christian Scherer, in einem Pressegespräch am Montagabend (12. Januar). «Dieser Trend setzt sich 2026 fort und das besonders mit Pratt & Whitney, mit denen wir noch in Gesprächen sind.» Er wolle nicht auf Details eingehen, klar sei aber: «Es ist ein Problem, das wir lösen müssen», so Scherer.
Redaktion
qantas airbus a321 xlr

203 Flugzeuge: Das waren die Airbus-Bestellungen im Dezember

Der europäische Flugzeugbauer hat im letzten Monat des Jahres sein Orderbuch nochmal um Aufträge für 203 Flugzeuge aufgestockt. Wir schlüsseln auf, welche Kunden im Dezember wie viele Exemplare welcher Modelle bei Airbus bestellt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
ticker-airbus-konzern-

Airbus lieferte 793 Flugzeuge aus im Jahr 2025 - Bruttobestellungen für 1000 Jets

Der europäische Flugzeugbauer hat 2025 insgesamt 793 Verkehrsflugzeuge an 91 Kunden ausgeliefert. Zudem sammelte Airbus neue Bruttoaufträge für 1000 Jets ein (889 netto). Der Auftragsbestand erreichte Ende 2025 mit 8754 Flugzeugen einen neuen Jahresendrekord. Der Konzern betont auch für den Langstreckenmarkt: «Der Auftragsbestand für Widebody-Flugzeuge erreichte zum Jahresende mit 1124 Maschinen einen Rekordwert.»
Unternehmensmeldung
alaska airlines

Alaska Airlines ist nun anders stolz auf Boeing

Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Boeing 787-8

Was ist 2025 in der Luftfahrt passiert?

Das Jahr 2025 ist vorbei. Wir werfen einen Blick zurück auf die größten Ereignisse der vergangenen zwölf Monate in der zivilen Luftfahrt. Ein Quiz.
Jakob Wert
Jakob Wert
Airbus A320 von Air China: Die Fluglinie odert erneut beim europäischen Hersteller.

Air China bestellt 60 Airbus A320 Neo

Mit «erheblichen Preiszugeständnissen» überzeugt Airbus auch die chinesische Nationalairline. Air China ordert 60 Jets der A320-Neo-Familie. Der Auftrag krönt einen Dezember, der dem europäischen Hersteller Milliardenumsätze bringt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
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Airbus übergibt 800. A320 aus Endmontage in Tianjin

Der europäische Flugzeugbauer hat das 800. Flugzeug der A320-Familie aus seiner Endmontagelinie in China ausgeliefert. Bei dem Jet handelt es sich um einen A321 Neo, der an Air China übergeben wurde. Das Flugzeug ist mit 12 Sitzen in der Business Class und 186 Sitzen in der Economy Class ausgestattet. Die Endmontagelinie von Airbus in Tianjin nahm 2008 den Betrieb auf und war die erste Produktionseinrichtung außerhalb Europas.
Redaktion
ticker-airbus-helicopters

H135, H145M und H175M: Spanien bestellt 100 Airbus-Helikopter für Streitkräfte

Das spanische Verteidigungsministerium hat über seine Rüstungsbehörde DGAM vier Verträge über insgesamt 100 Helikopter bei Airbus Helicopters unterzeichnet. Es handelt sich um die bislang größte Hubschrauberbeschaffung der DGAM und einen zentralen Baustein des im Mai angekündigten Nationalen Helikopterplans zur Modernisierung von Verteidigung und Sicherheit.
Redaktion
ticker-airbus-helicopters

H145M : Deutschland bestellt weitere 20 Hubschrauber bei Airbus

Deutschland bestellt weitere 20 leichte Kampfhubschrauber vom Typ H145M und erhöht damit die Gesamtzahl auf 82 Exemplare. Die Option war Teil eines im Dezember 2023 geschlossenen Vertrags. Die Entscheidung wertet Airbus Helicopters als Vertrauensbeweis in Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit des Musters.
Redaktion
ticker-airbus-konzern-

Airbus, Air France, Delta und Co. übten erstmals, wie sich zwei Jets über dem Atlantik zu einem Formationsflug treffen können

Der europäische Flugzeugbauer und mehrere Partner haben eine neue Testphase des Fellofly-Projekts abgeschlossen. Dabei werden zwei Langstreckenflüge so koordiniert, dass das folgende Flugzeug später vom Auftriebsfeld des vorausfliegenden Jets profitieren kann. Dieses Prinzip der Wake-Energy-Retrieval - so etwas wie das Fahren im Windschatten bei Radrennen - könnte künftig den Treibstoffverbrauch um bis zu fünf Prozent senken, so Airbus.
Redaktion
ticker-airbus-konzern-

China gibt Airbus grünes Licht für Lieferung von 120 bereits bestellten Flugzeugen

Der europäische Flugzeugbauer hat von Peking die Genehmigung erhalten, 120 zuvor bestellte Flugzeuge an chinesische Kunden auszuliefern. Der jetzt unterzeichnete General Terms Agreement ist laut Airbus ein formaler Schritt, um Auslieferungen bereits verbuchter Orders freizugeben – nicht ein neues Großgeschäft, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Damit bleibt der europäische Hersteller weiterhin ohne Fortschritt bei dem seit mehr als einem Jahr verhandelten Paket von 500 zusätzlichen Jets.
Redaktion
Wizz-Air-Chef József Váradi vor dem 250. Flugzeug: Die Airline setzt in Deutschland auf Wachstum.

«Wir sehen in Osteuropa genug Nachfrage, um 500 Flugzeuge auszulasten»

Der ungarische Billigflieger hat sein 250. Flugzeug übernommen. Im Interview spricht Chef Váradi über Wizz Airs Lehren aus dem Flop in Abu Dhabi, den Plänen für Deutschland und warum er überzeugt ist, dass Zentral- und Osteuropa noch viel Potenzial haben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 1000 dubai airshow 2025

Kunde bestellt acht Airbus A350-1000 - aber will sich (noch) nicht zu erkennen geben

Der europäische Flugzeugbauer hat im November Bestellungen für 75 Flugzeuge eingesammelt. Zwei der Kunden wollten anonym bleiben. Bei den Auslieferungen braucht Airbus einen starken Jahresendspurt im Dezember, um das Jahresziel zu erreichen.
Timo Nowack
Timo Nowack

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