Airbus signalisiert Gesprächsbereitschaft nach anhaltenden Streiks in Spanien
Nach mehr als einer Woche Streiks in Spanien hat der Flugzeugbauer seine Bereitschaft zu Gesprächen mit den Beschäftigten erklärt. In einer Stellungnahme betonte er, man wolle die laufenden Verhandlungen konstruktiv fortsetzen und habe die Bedenken der Belegschaft zur Kenntnis genommen. Zugleich räumte Airbus ein, dass die Arbeitsniederlegungen inzwischen Auswirkungen auf Mitarbeitende, Betriebsabläufe und Kunden hätten. Ziel sei es, möglichst rasch wieder zum Normalbetrieb zurückzukehren und die Folgen der Streiks zu begrenzen, so Airbus.
Airbus bekommt 71 neue Bestellungen, kassiert aber auch zwölf Stornos im Juni
Airbus hat im Juni 2026 insgesamt 71 Bruttobestellungen erhalten - aus acht Aufträgen. Es ist ein eher ruhiger Monat auf der Order-Seite, geprägt von zwei großen Abschlüssen ganz am Monatsende. Den Anfang machten am 1. Juni zwei kleine Langstrecken-Orders: Air Algérie bestellte einen weiteren A330-900, und Airbus selbst verbuchte ebenfalls einen A330-900. Am 10. Juni orderte Scoot sechs Flugzeuge, aufgeteilt in zwei A320 Neo und vier A321 Neo. Am 16. Juni folgte eine A330-800 für Airbus Defence and Space. Ein ungenannter Kunde bestellte am 18. Juni vier Kurzstreckenjets (zwei A320 Neo, zwei A321 Neo), und am 24. Juni kam ein einzelner A320 Neo für einen Privatkunden hinzu.