Airbus A330 von Turkish Airlines: Wird er durch eine Boeing 787 oder einen Airbus A330 Neo ersetzt?

Milliardenauftrag über 300 FlugzeugeUltimatum: Turkish Airlines droht Boeing mit Großbestellung bei Airbus

Die türkische Nationalairline macht Druck: Nur wenn Boeing bei Lieferterminen, Preisen und vor allem den Triebwerkswartungskosten nachbessert, kommt der Milliardenauftrag zustande. Andernfalls geht die Bestellung von Turkish Airlines an Airbus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Schon vor zwei Jahren hatte Turkish Airlines angekündigt, groß bei Boeing bestellen zu wollen. Damals hatte die Airline gerade bei Airbus groß eingekauft und 230 Flugzeuge geordert. Auch beim amerikanischen Flugzeugbauer wollte sie bis zu 300 Flugzeuge kaufen, wie damals Aufsichtsratschef Ahmet Bolat öffentlich sagte.

Passiert ist bisher nichts. Und ob Turkish wirklich bei Boeing kauft, ist offen. Das entscheide sich schon sehr bald, verriet Bolat beim jährlichen Treffen des Airline-Dachverbands Iata in Delhi aeroTELEGRAPH . Der mögliche Großauftrag bei den Amerikanern hänge insbesondere von wirtschaftlichen Bedingungen ab.

Gewisse Stimmen bei Turkish Airlines raten zum Wechsel zu Airbus

«Für uns sind die Liefertermine entscheidend, aber auch Preis und Wartungskosten der Triebwerke – das muss wirtschaftlich sein.» Nachhaltigkeit im Wachstum sei zentral, so Bolat weiter: «Die Sitzkosten pro Meile müssen im akzeptablen Bereich liegen.» Das habe man Boeing auch deutlich so gesagt, so der Präsident von Turkish Airlines.

Wenn man mit Boeing nicht einig werde, werde man bei Airbus bestellen, so Bolat. Dabei geht es auch um den Ersatz der bestehenden Airbus A330-Flotte. «Wenn wir mit Boeing ins Geschäft kommen, brauchen wir keine A330 Neo. Aber Airbus macht sehr gute Angebote.» Auch intern gebe es bereits Stimmen, die zum Schritt in Richtung Airbus raten.

Entscheidung für oder Boeing innerhalb eines Monats

Problematisch sei beim A330 Neo allerdings die Verfügbarkeit nur eines Triebwerksmodells – das erhöhe das Risiko von Ausfällen. Für den Flieger sind nur Triebwerke von Rolls-Royce vorgesehen. Bei der Boeing 787 gibt es auch die Möglichkeit, Triebwerke von General Electric zu wählen.

Die Entscheidung zwischen Airbus und Boeing sollte nicht mehr lange auf sich warten lassen, so Bolat. Sie kommunizieren werde man «wahrscheinlich innerhalb eines Monats».

Mehr zum Thema

ticker-turkish-airlines

Neben neuen Fracht- und Cateringanlagen: Turkish Airlines baut auch neues Zentrum für Triebwerkswartung und zusätzliche Wartungshangars

turkish cargo smartist istanbul

Turkish Airlines kündigt das größte Frachtterminal der Welt an

ticker-turkish-airlines

Turkish Airlines kehrt auf Strecke Istanbul - Tirana zurück

ticker-turkish-airlines

Turkish Airlines plant Verbindung nach Liberia - mit Zwischenstopp

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack