Yakovlev Superjet 100

Yakovlev Superjet, Regionaljet des russischen Herstellers Yakovlev (ehemals Sukhoi Superjet)

Der Yakovlev Superjet ist ein zweistrahliges Regionalflugzeug, das ursprünglich von Sukhoi Civil Aircraft entwickelt wurde und heute unter dem Namen Yakovlev Superjet vermarktet wird. Der Erstflug fand 2008 statt, die erste Auslieferung 2011. Nach der Eingliederung in die United Aircraft Corporation (UAC) wurde das Programm 2023 in Yakovlev Superjet umbenannt.

Das Flugzeug bietet Platz für 87 bis 108 Passagiere und wird von zwei PowerJet-SaM146-Triebwerken angetrieben, die in Zusammenarbeit zwischen Safran und NPO Saturn entwickelt wurden. Es wurde für Kurz- und Mittelstrecken konzipiert und war Russlands erstes ziviles Verkehrsflugzeugprojekt mit umfangreicher internationaler Beteiligung.

Aktuell wird der Typ zur weitgehend russifizierten Variante Superjet New (SSJ-New) weiterentwickelt, die mit inländischen Systemen und Triebwerken ausgestattet ist.

Alle Artikel zum Thema Yakovlev Superjet:

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UAC plant ab 2030 jährliche Produktion von 36 Yakovlev MS-21 und 20 Superjet 100

Der staatlich russische Technologiekonzern will die Produktion neuer Zivilflugzeuge in den kommenden Jahren deutlich hochfahren. Konzernchef Sergey Tshemesov kündigte bei einem Treffen mit Präsident Vladimir Putin an, dass ab 2030 von der Rostec-Tochter UAC jährlich Yakovlev 36 MS-21, 20 Yakovlev Superjet 100 und zwölf Ilyushin Il-114-300 gebaut werden sollen.
Redaktion
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Kreml glaubt, dass russifizierter Yakovlev Superjet 100 schon Ende des Jahres regulär im Einsatz stehen wird

Russlands Industrieminister Anton Alikhanov hat erklärt, dass die vollständig russifizierte Version des Yakovlev Superjet 100 bereit für Serienauslieferungen sei. Laut dem Regierungsvertreter habe die russische Luftfahrtindustrie das Flugzeug innerhalb von weniger als fünf Jahren vollständig von westlichen Komponenten unabhängig gemacht. Er sprach von einer «einzigartigen» Leistung. Die neue Version des Regionaljets soll schon Ende 2026 im regulären Linienbetrieb eingesetzt werden.
Redaktion
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Yakovlev Superjet 100 startet Vereisungstests am Weißen Meer

Der russifizierte Regionaljet hat seine sogenannten Eis-Tests aufgenommen. Der Yakovlev Superjet 100 flog dafür vom Testzentrum in Moskau-Shukovsky zum Talagi Airport in Archangelsk. Die Strecke von rund 1200 Kilometern legte er in etwa einer Stunde und vierzig Minuten zurück. In der Region sollen Zertifizierungsflüge über der Küste des Weißes Meer stattfinden. Dabei wird der Yakovlev Superjet 100 unter natürlichen Vereisungsbedingungen getestet. Ziel ist es, die Wirksamkeit des Enteisungssystems zu überprüfen und die sichere Nutzung des Flugzeugs bei Vereisung zu bestätigen.
Redaktion
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Serienproduktion des russifizierten Superjet 100 soll 2026 starten

Laut Rostec-Chef Sergey Tshemesov könnte die Serienfertigung der weitgehend importersetzten Version des russischen Kurz- und Mittelstreckenfliegers noch 2026 anlaufen. Voraussetzung ist die Zertifizierung des russifizierten Superjet 100 durch den Hersteller Yakovlev sowie des neuen russischen Triebwerks Aviadvigatel PD-8 durch den Triebwerksbauer UDK – ebenfalls für dieses Jahr vorgesehen.
Redaktion
ilyushin il 114 300

So sollen russische Flugzeuge künftig in Indien gebaut werden

Ein indisches Unternehmen bestellt sechs Ilyushin Il-114-300 und will gleich selber in die Montage einsteigen. Zudem bereiten Indien und Russland die Details für den Aufbau einer Superjet-Produktion auf dem Subkontient vor.
Timo Nowack
Timo Nowack
Yakovlev Superjet 100 von Rossiya: Nicht zufrieden mit der Ersatzteilversorgung.

Rossiya zankt sich mit staatlichem Unternehmen wegen Ersatzteilen für Yakovlev Superjet 100

Nach einer gescheiterten ersten Klage legt die Aeroflot-Tochter nach. Rossiya verlangt nun fast doppelt so viel Geld wie zuvor – und rückt damit die Ersatzteilversorgung des Yakovlev Superjet 100 erneut ins Rampenlicht.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
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Yakovlev Superjet 100 überschreiten Zwei-Millionen-Stunden-Marke

Der russische Regionaljet hat seit seiner Einführung mehr als zwei Millionen Flugstunden absolviert. Dies meldet der staatliche Flugzeugbaukonzern UAC. Trotz des Rückzugs westlicher Zulieferer erreiche der Yakovlev Superjet 100 eine hohe Zuverlässigkeit.
Redaktion
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Hindustan Aeronautics wird Superjet 100 in Indien bauen

Indien und Russland vertiefen ihre strategische Zusammenarbeit im Flugzeugbau. Der staatliche indische Luftfahrtkonzern Hindustan Aeronautics und die russische United Aircraft Corporation UAC haben in Moskau eine Vereinbarung zur Fertigung der Yakovlev Superjet 100 in Indien unterzeichnet.
Redaktion
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Russland: Cockpitcrews müssen manuelles Fliegen des Yakovlev Superjet 100 intensiver üben

Nach der Veröffentlichung des Abschlussbericht zur Aeroflot-Katastrophe vom Mai 2019 in Moskau hat die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya neue Vorgaben erlassen. Pilotinnen und Piloten des Yakovlev Superjet 100 sollen künftig intensiver im manuellen Fliegen geschult werden, insbesondere im Direct-Mode der Fly-by-Wire-Steuerung. Geplant sind zusätzliche Simulatorstunden für Starts, Landungen und Durchstartmanöver sowie statistische Auswertungen der Pilotenleistung bei der Landung.Dies berichtet der Kanal Aviatorshina.
Redaktion
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Erstes Serienexemplar des russifizierten Yakovlev Superjet 100 absolviert Erstflug

In Komsomolsk am Amur ist am Freitag (5. September) erstmals ein komplett mit russischen Komponenten ausgerüsteter Yakovlev Superjet 100 geflogen. Die Maschine mit der Kennung 97024 absolvierte einen rund einstündigen Testflug und war dabei mit den neuen PD-8-Triebwerken von Aviadvigatel ausgestattet.
Redaktion
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Prüfung angeordnet: Wiederholte Ausfälle der Hydraulik bei Yakovlev Superjet 100

Die russische Luftfahrtbehörde hat Ende August eine neue Lufttüchtigkeitsanweisung für Yakovlev Superjet 100 veröffentlicht. Grund sind wiederholte Ausfälle der Hydrauliksysteme während des Flugbetriebs, verursacht durch Undichtigkeiten in den Leitungen. Alle Betreiber müssen bei der nächsten Wartung nach jeweils 750 Flugstunden eine Sonderprüfung durchführen, so Rosaviatsiya. Dabei sollen Leitungen per zerstörungsfreiem Verfahren auf Risse, Verformungen und Abnutzung untersucht werden, insbesondere an Befestigungspunkten. Defekte Rohre und verschlissene Dichtungen sind auszutauschen, wie der Kanal Aviatorshina berichtet.
Redaktion
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Montagefehler bei 14 Yakovlev Superjet 100 entdeckt

Bei 14 Exemplaren des russischen Kurz- und Mittelstreckenflugzeuges wurde ein potenzieller Montagefehler entdeckt: In der Struktur um die vordere Tür könnten Befestigungselemente fehlen. Dies berichtet der Kanal Aviatorshina. Betroffen sind Superjet 100 mit den Seriennummern 95104 95117 aus dem Jahr 2016. Hersteller Yakovlev meldete den Mangel bereits Mitte Mai an die Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya, die Lufttüchtigkeitsdirektive folgte jedoch erst im Juli.
Redaktion
ticker accident crash absturz

Falsche Montage bei Anstellwinkelsensoren schuld am Absturz des Superjet 100 von Gazprom Avia

Der Absturz des Superjet 100 von Gazprom Avia vom 12. Juli 2024 bei Kolomna, ist nach einem Jahr offiziell untersucht. Der Abschlussbericht des Zwischenstaatlichen Luftfahrtkomitees MAK bestätigt: Technisches Versagen durch fehlerhaft installierte Anstellwinkelsensoren war die Hauptursache. Demnach leitete das Flugzeug mit dem Kennzeichen RA-89049 den Sinkflug ein, nachdem gleichzeitig Schutzfunktionen gegen überhöhte Geschwindigkeit und kritischen Anstellwinkel ausgelöst wurden. Grund waren falsche, zu hohe Werte, die auf eine Verwechslung der Sensorverkleidungen zwischen linker und rechter Rumpfseite bei der Wartung zurückzuführen sind. Die Arbeiten wurden bei der UAC-Tochter Luftfahrtwerk Lukhovitsy durchgeführt.
Redaktion
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Weiterer Superjet mit russischen Triebwerken beginnt Testflüge für Zulassung

Ein weiterer Superjet mit den neuen inländischen Aviadvigatel PD-8-Triebwerken hat am 8. Juli den Überführungsflug von Komsomolsk am Amur nach Zhukovsky absolviert. Das Flugzeug mit der Seriennummer 95157 wird dort in die Zertifizierungsphase im Rahmen des Importsubstitutionsprogramms der UAC-Tochter Yakovlev überführt. Der rund 6000 Kilometer lange Flug mit Zwischenstopp in Novosibirsk dauerte etwa acht Stunden. Der Jet trägt den Namen von Viktor Subbotin, dem ersten Präsidenten der einstigen Superjet-Entwicklungsgesellschaft Sukhoi.
Redaktion
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Russifizierter Superjet für Zulassungsflüge in Moskau eingetroffen

Der vollständig russisch produzierte Regionaljet mit der Seriennummer 97003 ist auf dem Flugplatz Zhukovsky bei Moskau eingetroffen. Er ist ausgestattet mit neuen PD-8-Triebwerken von Aviadvigatel. Der Superjet 100 kam gemäß dem staatlichen Flugzeugbaukonzern UAC aus Komsomolsk am Amur mit Zwischenstopps in Irkutsk und Nowosibirsk.
Redaktion
Superjet 100: Der Name sei zu amerikanisch, finden russischen Patrioten.

Russische Patrioten wollen Superjet 100 umbenennen

Eine Gruppe russischer Aktivisten fordert die Umbenennung des Superjet 100. Der Name des Regionaljets erinnere zu sehr an den amerikanischen Superhelden Superman.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
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Video: Vollständig russischer Superjet 100 absolviert Erstflug

Erstmals hat in Russland ein vollständig inländisches Passagierflugzeug seinen Jungfernflug absolviert: Der Yakovlev Superjet 100 in komplett russischer Konfiguration hob am Mittwoch (23. April) im ostsibirischen Komsomolsk am Amur ab. Der Flug dauerte 40 Minuten, in denen unter anderem das Steuerungssystem, die Hydraulik, die Klimaanlage sowie das Navigationssystem in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen getestet wurden, wie der Flugzeugbaukonzern UAC mitteilt.
Redaktion
ticker accident crash absturz

Untersuchungsbericht gibt Piloten die Schuld am Superjet-Unglück von 2019 in Moskau

Knapp sechs Jahre nach dem Unglück eines Superjet 100 von Aeroflot in Moskau mit 41 Todesopfern hat das Zwischenstaatliche Luftfahrtkomitee MAK die Ursache benannt: Der Pilot habe das Flugzeug von Aeroflot bei der Landung unkoordiniert gesteuert, mit heftigen Ausschlägen des Steuerknüppels, was zu mehreren harten Aufsetzern geführt habe. Dabei seien strukturelle Grenzen überschritten worden, es kam zu einem Bruch des Rumpfes, Kerosinaustritt und Feuer. Der Pilot bestreitet die Vorwürfe der Behörde. Er wurde bereits früher zu sechs Jahre Strafkolonie verurteilt.
Redaktion
Superjet 100 mit neuen russischen Triebwerken absolvierte Erstflug

Superjet 100 mit neuen russischen Triebwerken absolvierte Erstflug

18.03.25 - 04:57
Redaktion
Superjet 100 von Red Wings: Es kam zu Zwischenfällen.

Superjet von Hydraulik-Problemen geplagt - 15 Vorfälle in nur einem Jahr

Es gibt offenbar ein Problem mit der Hydraulik des Superjet 100. Betreiber des russischen Flugzeugs müssen überprüfen, dass keine Flüssigkeit austritt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Superjet 100 von Azimuth Airlines: Viel mehr Vorfälle als gedacht.

Azimuth Airlines verheimlichte Serie von harten Landungen

Nachdem der harten Landung eines Superjet 100 in Antalya nahmen die russischen Behörden Azimuth Airlines unter die Lupe. Und sie kamen zu erschreckenden Ergebnissen.
23.12.24 - 12:40
Laura Frommberg
Laura Frommberg

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