Superjet 100 von Red Wings: Es kam zu Zwischenfällen.

Flüssigkeit tritt ausSuperjet von Hydraulik-Problemen geplagt - 15 Vorfälle in nur einem Jahr

Es gibt offenbar ein Problem mit der Hydraulik des Superjet 100. Betreiber des russischen Flugzeugs müssen überprüfen, dass keine Flüssigkeit austritt.

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Aufgrund der westlichen Sanktionen ist es für russische Airlines schwer, Ersatzteile für westliche Flieger zu erhalten. Immer wieder kommt es daher zu Pannen. Doch auch russische Flugzeuge kämpfen gerade mit Problemen, wie das Portal Aviatorshina berichtet. Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsia hat die Fluglinien des Landes aufgefordert, außerplanmäßige Inspektionen der Hydrauliksysteme ihrer Superjets durchzuführen.

Die Betreiber von Superjet 100 sollen eine Sichtprüfung durchführen, um sicherzustellen, dass keine Hydraulikflüssigkeit austritt und die Leitungen in den Kontaktbereichen nicht ausfransen. Während der Untersuchung hatte ein Ermittlungsausschuss festgestellt, dass es bei Superjet-Flugzeugen immer wieder zu Vorfällen kommt, die mit undichten Hydrauliksystemen und dem Verlust von Hydraulikflüssigkeit zusammenhängen.

18 Vorfälle in etwas mehr als einem Jahr

Laut Aviatorshina hat Rosaviatsia im vergangenen Jahr mindestens 15 Superjet-Vorfälle mit diesem Grund als Zwischenfälle eingestuft und Untersuchungen eingeleitet. Allein in diesem Jahr haben sich zudem bereits drei solcher Vorfälle ereignet.

Einer davon löste die jetzige Anweisung aus. Ein Superjet 100 von Red Wings mit dem Kennzeichen RA-89151 musste kurz nach dem Start in Yekaterinburg in Richtung Astana umkehren, weil eines der Hydrauliksysteme ausgefallen war. Der Flüssigkeitsstand lag bei 11 Prozent. Der Crew gelang eine sichere Landung. Zuvor hatten am 2. und 3. Januar bereits zwei Flugzeuge von Aeroflot ähnliche Probleme.

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