Yakovlev Superjet 100 von Rossiya: Nicht zufrieden mit der Ersatzteilversorgung.

Millionenklage in RusslandRossiya zankt sich mit staatlichem Unternehmen wegen Ersatzteilen für Yakovlev Superjet 100

Nach einer gescheiterten ersten Klage legt die Aeroflot-Tochter nach. Rossiya verlangt nun fast doppelt so viel Geld wie zuvor – und rückt damit die Ersatzteilversorgung des Yakovlev Superjet 100 erneut ins Rampenlicht.

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Es ist ein langwährender Streit. Im April 2015 verklagte Rossiya Airlines die Firma Rapart Services. 474,2 Millionen Rubel wollte die Aeroflot-Tochter von dem Unternehmen, das auf Lagerung, Reparatur und Lieferung von Ersatzteilen für Superjet 100 spezialisiert ist und dem staatlich kontrollierten Flugzeugbauer Yakovlev gehört. Rapart Services reagierte prompt und reichte Gegenklage gegen Rossiya ein über 184 Millionen Rubel. Das Gericht wies beide Klagen ab.

Nun versucht es Rossiya erneut. Die Fluggesellschaft hat Ende des abgelaufenen Jahres eine neue Klage über 875 Millionen Rubel (umgerechnet rund 10 Millionen Euro) eingereicht. Der konkrete Grund für die Auseinandersetzung wird nirgends aufgeführt. Doch in der russischen Presse werden Probleme mit der Ersatzteilverfügbarkeit genannt. Dies habe dazu geführt, dass Rossiya Mühe bei Flotten- und Wartungsplanung hatte. Die Fluggesellschaft ist mit 78 Superjet 100 die größte Betreiberin des russischen Regionalflugzeuges. Rapart Services ist von der EU, den USA sowie weiteren Staaten sanktioniert.

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