Superjet 100: Der Name sei zu amerikanisch, finden russischen Patrioten.

Weg von EnglischRussische Patrioten wollen Superjet 100 umbenennen

Eine Gruppe russischer Aktivisten fordert die Umbenennung des Superjet 100. Der Name des Regionaljets erinnere zu sehr an den amerikanischen Superhelden Superman.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Superman gilt als der Urvater aller Superhelden. Erschaffen wurde er 1938 von Jerry Siegel und Joe Shuster. Mit übermenschlichen Kräften, einschließlich Flugfähigkeit, unglaublicher Stärke und Unverwundbarkeit, kämpft er für Wahrheit, Gerechtigkeit und den American Way.

Russland produziert und liefert den Superjet 100 seit 2011. Der Regionaljet für 68 bis 103 Passagiere wurde ursprünglich mit vielen westlichen Komponenten gebaut. Aufgrund der 2022 verhängten Sanktionen wurde er russifiziert, wobei viele westliche Teile durch russische ersetzt wurden.

Name zu wenig russisch

Nun sorgt auch noch der Name des Flugzeugs für Ärger. Die Bewegung Veteranen Russland hat sich an Jelena Jampolskaja, Beraterin von Vladimir Putin, gewandt, um den Namen des Flugzeugs Superjet 100 zu ändern, berichtet der Telegram-Kanal Aviatorshina Sie schlagen vor, das Flugzeug in Yak-100 und Yak-121 umzubenennen, um den russischen Flugzeugkonstrukteur Alexander Yakovlev zu ehren.

Die Aktivisten der Bewegung Veteranen Russlands begründen ihren Vorschlag zur Umbenennung des Superjet 100 damit, dass der Name dem amerikanischen Popkultur-Helden Superman zu ähnlich sei. Sie argumentieren außerdem, dass das lateinische Alphabet nicht dem Geist der Traditionen des russischen Flugzeugbaus entspreche.

Mehr zum Thema

Das Herzstück des PD-8: Superjet 100 sollen das neue russischeTriebwerk bekommen.

Aeroflot-Chef warnt vor Ende des Yakovlev Superjet 100

ticker-yakovlev

Yakovlev rechnet trotz Sanktionen mit langfristigem Betrieb der älteren Superjet 100

ticker-uac-united-aircraft-corportation

UAC plant ab 2030 jährliche Produktion von 36 Yakovlev MS-21 und 20 Superjet 100

ticker-yakovlev

Kreml glaubt, dass russifizierter Yakovlev Superjet 100 schon Ende des Jahres regulär im Einsatz stehen wird

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier