Laut Rostec-Chef Sergey Tshemesov könnte die Serienfertigung der weitgehend importersetzten Version des russischen Kurz- und Mittelstreckenfliegers noch 2026 anlaufen. Voraussetzung ist die Zertifizierung des russifizierten Superjet 100 durch den Hersteller Yakovlev sowie des neuen russischen Triebwerks Aviadvigatel PD-8 durch den Triebwerksbauer UDK – ebenfalls für dieses Jahr vorgesehen.
Die Produktion des russifizierten Superjet 100 soll in Komsomolsk-am-Amur erfolgen. Dort werden zusätzliche Fertigungs- und Logistikstrukturen aufgebaut, darunter Einrichtungen für Türen, Klappen und künftig auch die Triebwerksmontage. Beim SJ-100 wurden rund 40 zuvor ausländische Systeme ersetzt, darunter Triebwerke, Avionik, Fahrwerk und Hilfssysteme.