Dieses Flugzeug kann seinen Antrieb innerhalb eines Tages wechseln
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Deutschland eröffnet neues Zentrum für Drohnensicherheit
Deutschland baut seine Fähigkeiten zur Erkennung und Abwehr von Drohnen aus. Am 18. August haben Bundesinnenministerium, Bundesforschungsministerium und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR am Flughafen Magdeburg-Cochstedt das neue Technologiezentrum Drohnensicherheit eröffnet. Es ist an den DLR-Standorten Cochstedt und Braunschweig angesiedelt.
Ryanair ätzt gegen Deutschland und das DLR, um in Österreich Druck zu machen
Der Billigflieger fordert Österreichs Bundesregierung in einer Pressemitteilung auf, «nicht der gescheiterten deutschen Luftfahrtpolitik zu folgen, nachdem das Bundesministerium für Verkehr das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit der Überarbeitung von Österreichs gescheiterter Luftverkehrsstrategie 2040 beauftragt hat». Es sei «unverständlich und bizarr», dafür zu bezahlen, «dass Europas seit Covid erfolglosester Luftfahrtstaat die Luftverkehrsstrategie des zweiterfolglosesten europäischen Landes überarbeitet».
DLR erforscht sichere Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI im Cockpit und Tower
Wie können Pilotinnen, Piloten und Fluglotsen künftig sicher mit Künstlicher Intelligenz zusammenarbeiten? Dieser Frage widmete sich in den vergangenen vier Jahren das Forschungsprojekt LOKI des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR. Gemeinsam mit Industriepartnern, Forschungseinrichtungen und Behörden entwickelten die Forschenden KI-Demonstratoren für Cockpit und Flugsicherung sowie Empfehlungen für die Einführung vertrauenswürdiger KI-Systeme in der Luftfahrt.
DLR: Drohnen verursachten an deutschen Flughäfen Schäden in Millionenhöhe
Unautorisierte Drohnenflüge haben den Luftverkehr in Deutschland im Jahr 2025 erheblich beeinträchtigt und nach einer Analyse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wirtschaftliche Schäden von mindestens 60 Millionen Euro verursacht. Grundlage der Untersuchung sind 226 gemeldete Drohnenereignisse, von denen 116 als relevante Störfälle an 25 Verkehrsflughäfen eingestuft wurden.
DLR präsentiert Kabinenkonzept mit aufgehängten Sitzen
Auf der Messe Aircraft Interiors Expo AIX vom 14. bis 16. April 2026 in Hamburg präsentiert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR an aktuelle Forschungsarbeiten für das Fliegen der Zukunft:
DLR testet Warnsystem gegen gefährliche Wirbelschleppen
Die Forschungsinstitution hat erstmals Flugversuche mit einem neuen Warnsystem für Wirbelschleppen unter realen Bedingungen durchgeführt. Dabei nutzten die Forschenden des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR Live-Daten aus dem Linienflugverkehr. Ziel ist es, Pilotinnen und Piloten künftig frühzeitig vor gefährlichen Nachlauf-Turbulenzen anderer Flugzeuge zu warnen.
Forschungsflugzeug Halo: Gulfstream G550 des DLR erforscht Winterstürme
Eine internationale Messkampagne soll Winterstürme in Europa besser vorhersagbar machen: NAWDIC ist am 13. Januar 2026 gestartet und läuft sechs Wochen. Im Fokus stehen Prozesse über dem Nordatlantik, die in Modellen bislang lückenhaft sind – vor allem sogenannte Dry Intrusions, trockene Kaltluft aus der Stratosphäre, die Starkwind, Turbulenzen und heftigen Niederschlag begünstigen kann. Geleitet wird NAWDIC vom Karlsruher Institut für Technologie, unterstützt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Zentral ist das DLR-Forschungsflugzeug Halo, eine Gulfstream G550 stationiert in Shannon in Irland.
Weniger Flüge, mehr Passagiere -weltweiter Luftverkehr über dem Vorpandemieniveau
Der weltweite Luftverkehr lag im Sommer 2025 wieder über dem Vorkrisenniveau. Besonders Asien entwickelte sich zur größten Marktregion. Weltweit entfallen rund 31 Prozent des Passagierflugangebots auf Lowcost-Anbieter, in Europa sind es etwa 36 Prozent. Dies zeigt eine neue Untersuchung des DLR. Deutschland liegt mit rund 26 Prozent deutlich darunter, im rein innerdeutschen Verkehr sogar nur noch bei etwa acht Prozent. Das geht aus der zweiten Ausgabe des Monitor Luftverkehr und Low-Cost des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt hervor.
DLR baut Drohnentestzentrum Cochstedt weiter aus
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR hat seinen Standort Cochstedt in Sachsen-Anhalt zu einem europaweit einzigartigen Testfeld für unbemannte Luftfahrzeuge entwickelt. Rund zwanzig Millionen Euro flossen bislang in Infrastruktur, Flugbetrieb und den Ausbau des ehemaligen Terminals zum Hauptgebäude. Neu ist eine dauerhafte GeoZone, die komplexe Drohnenflüge auch außerhalb der Sichtweite und mit großem Gerät ohne Einzelgenehmigung erlaubt.
DLR bereitet Erstflug des Solarflugzeuges für Höhen von bis zu 20 Kilometer vor
Die hochfliegende Solarbetriebsplattform HAP-Alpha des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR hat alle Bodentests bis Herbst 2025 erfolgreich abgeschlossen. Damit rückt die für 2026 geplante erste Flugerprobung in niedriger Höhe näher. Die Tests dienten dazu, Systeme und Abläufe unter flugähnlichen Bedingungen zu überprüfen und weitere Erkenntnisse für den operativen Betrieb zu gewinnen.
DLR warnt: Sonnenflecken von historischer Größe könnten starke Stürme auslösen
Mehrere außergewöhnlich große Sonnenfleckenregionen sind am Wochenende auf der Sonnenscheibe erschienen – vergleichbar mit jener Struktur, die 1859 das Carrington-Ereignis auslöste, den stärksten je beobachteten Sonnensturm. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR verfolgt die Entwicklung daher besonders aufmerksam. Die aktiven Regionen AR 4294, 4296 und 4298 bewegen sich derzeit in Richtung Sonnenmitte und könnten in den kommenden Tagen starke Flares und koronale Massenauswürfe erzeugen.
KI gegen Kondensstreifen: Wie Google, Tui und das DLR Flugrouten neu denken
Kondensstreifen gelten als besonders Klimaschädlich. Mehrere Partner darunter das DLR, Google, und Tui haben klimaoptimierte Flugrouten getestet. Möglich wird das durch KI-basierte Prognosen.
Dornier 228 hilft bei Erzeugung von quantenkryptographischen Schlüsseln
Es ist nicht einfach, einzelne Photonen von einem Flugzeug aus gezielt auf den Weg zu bringen, in einer Bodenstation einzufangen und auch zu erkennen. Forschenden ist dies jetzt aber gelungen: Sie haben sogar mehrfach verschiedene Quantenkanäle zwischen einem Flugzeug und einer Bodenstation vermessen, Photonen an eine Ionenfalle geschickt und Technologien zur Quantenschlüsselverteilung getestet.
Der Flughafen Braunschweig/Wolfsburg hat sein neues Terminal
Am traditionsreichen Flughafen wurde ein neues Terminal eröffnet. Für rund vier Millionen Euro entstand ein Gebäude, das internationale Standards erfüllt und den Weg für mehr gewerblichen Flugverkehr in Braunschweig/Wolfsburg ebnet – von VW-Jets bis zu Smartwings-Urlaubsflügen.
DLR-Studie: CO₂-neutrale Luftfahrt bis 2070 möglich
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR hat mit dem Projekt Depa 2070 langfristige Entwicklungspfade für den Luftverkehr untersucht. Trotz einer prognostizierten Verdopplung des weltweiten Flugaufkommens bis 2070 sind laut Studie deutliche Emissionsreduktionen machbar. Im konservativen Szenario sinkt der Ausstoß pro 100 Passagierkilometer um rund 23 Prozent, im progressiven Szenario mit frühem Einsatz von Wasserstoff- und Elektroantrieben sogar um bis zu 89 Prozent.
D328 schwingt mit 237 Beschleunigungssensoren
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nutzt sein Forschungsflugzeug D328 Uplift als fliegendes Testlabor für klimaverträgliche Luftfahrt-Technologien. Erste Messflüge mit voll synthetischem Treibstoff waren bereits erfolgreich. Nun hat das Entwicklungsteam einen sogenannten Standschwingungsversuch durchgeführt.
Innovative Rettungsflugzeuge gesucht: DLR kürt zwei Sieger-Entwürfe
Die Jury des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat den Studierenden-Teams Aether von der FH Aachen und Asclera von der RWTH Aachen den ersten Platz der neunten DLR Design Challenge verliehen. Beide Teams präsentierten ihre Entwürfe für ein innovatives Notfallevakuierungs-Flugzeug. Zwei weitere Studierendengruppen hatten sich im Verlauf des anspruchsvollen Wettbewerbs zurückgezogen.