DLR testet Warnsystem gegen gefährliche Wirbelschleppen
Die Forschungsinstitution hat erstmals Flugversuche mit einem neuen Warnsystem für Wirbelschleppen unter realen Bedingungen durchgeführt. Dabei nutzten die Forschenden des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR Live-Daten aus dem Linienflugverkehr. Ziel ist es, Pilotinnen und Piloten künftig frühzeitig vor gefährlichen Nachlauf-Turbulenzen anderer Flugzeuge zu warnen.
Forschungsflugzeug Halo: Gulfstream G550 des DLR erforscht Winterstürme
Eine internationale Messkampagne soll Winterstürme in Europa besser vorhersagbar machen: NAWDIC ist am 13. Januar 2026 gestartet und läuft sechs Wochen. Im Fokus stehen Prozesse über dem Nordatlantik, die in Modellen bislang lückenhaft sind – vor allem sogenannte Dry Intrusions, trockene Kaltluft aus der Stratosphäre, die Starkwind, Turbulenzen und heftigen Niederschlag begünstigen kann. Geleitet wird NAWDIC vom Karlsruher Institut für Technologie, unterstützt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Zentral ist das DLR-Forschungsflugzeug Halo, eine Gulfstream G550 stationiert in Shannon in Irland.
Weniger Flüge, mehr Passagiere -weltweiter Luftverkehr über dem Vorpandemieniveau
Der weltweite Luftverkehr lag im Sommer 2025 wieder über dem Vorkrisenniveau. Besonders Asien entwickelte sich zur größten Marktregion. Weltweit entfallen rund 31 Prozent des Passagierflugangebots auf Lowcost-Anbieter, in Europa sind es etwa 36 Prozent. Dies zeigt eine neue Untersuchung des DLR. Deutschland liegt mit rund 26 Prozent deutlich darunter, im rein innerdeutschen Verkehr sogar nur noch bei etwa acht Prozent. Das geht aus der zweiten Ausgabe des Monitor Luftverkehr und Low-Cost des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt hervor.
DLR baut Drohnentestzentrum Cochstedt weiter aus
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR hat seinen Standort Cochstedt in Sachsen-Anhalt zu einem europaweit einzigartigen Testfeld für unbemannte Luftfahrzeuge entwickelt. Rund zwanzig Millionen Euro flossen bislang in Infrastruktur, Flugbetrieb und den Ausbau des ehemaligen Terminals zum Hauptgebäude. Neu ist eine dauerhafte GeoZone, die komplexe Drohnenflüge auch außerhalb der Sichtweite und mit großem Gerät ohne Einzelgenehmigung erlaubt.
DLR bereitet Erstflug des Solarflugzeuges für Höhen von bis zu 20 Kilometer vor
Die hochfliegende Solarbetriebsplattform HAP-Alpha des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR hat alle Bodentests bis Herbst 2025 erfolgreich abgeschlossen. Damit rückt die für 2026 geplante erste Flugerprobung in niedriger Höhe näher. Die Tests dienten dazu, Systeme und Abläufe unter flugähnlichen Bedingungen zu überprüfen und weitere Erkenntnisse für den operativen Betrieb zu gewinnen.
DLR warnt: Sonnenflecken von historischer Größe könnten starke Stürme auslösen
Mehrere außergewöhnlich große Sonnenfleckenregionen sind am Wochenende auf der Sonnenscheibe erschienen – vergleichbar mit jener Struktur, die 1859 das Carrington-Ereignis auslöste, den stärksten je beobachteten Sonnensturm. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR verfolgt die Entwicklung daher besonders aufmerksam. Die aktiven Regionen AR 4294, 4296 und 4298 bewegen sich derzeit in Richtung Sonnenmitte und könnten in den kommenden Tagen starke Flares und koronale Massenauswürfe erzeugen.
KI gegen Kondensstreifen: Wie Google, Tui und das DLR Flugrouten neu denken
Kondensstreifen gelten als besonders Klimaschädlich. Mehrere Partner darunter das DLR, Google, und Tui haben klimaoptimierte Flugrouten getestet. Möglich wird das durch KI-basierte Prognosen.
Dornier 228 hilft bei Erzeugung von quantenkryptographischen Schlüsseln
Es ist nicht einfach, einzelne Photonen von einem Flugzeug aus gezielt auf den Weg zu bringen, in einer Bodenstation einzufangen und auch zu erkennen. Forschenden ist dies jetzt aber gelungen: Sie haben sogar mehrfach verschiedene Quantenkanäle zwischen einem Flugzeug und einer Bodenstation vermessen, Photonen an eine Ionenfalle geschickt und Technologien zur Quantenschlüsselverteilung getestet.
Der Flughafen Braunschweig/Wolfsburg hat sein neues Terminal
Am traditionsreichen Flughafen wurde ein neues Terminal eröffnet. Für rund vier Millionen Euro entstand ein Gebäude, das internationale Standards erfüllt und den Weg für mehr gewerblichen Flugverkehr in Braunschweig/Wolfsburg ebnet – von VW-Jets bis zu Smartwings-Urlaubsflügen.
DLR-Studie: CO₂-neutrale Luftfahrt bis 2070 möglich
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR hat mit dem Projekt Depa 2070 langfristige Entwicklungspfade für den Luftverkehr untersucht. Trotz einer prognostizierten Verdopplung des weltweiten Flugaufkommens bis 2070 sind laut Studie deutliche Emissionsreduktionen machbar. Im konservativen Szenario sinkt der Ausstoß pro 100 Passagierkilometer um rund 23 Prozent, im progressiven Szenario mit frühem Einsatz von Wasserstoff- und Elektroantrieben sogar um bis zu 89 Prozent.
D328 schwingt mit 237 Beschleunigungssensoren
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nutzt sein Forschungsflugzeug D328 Uplift als fliegendes Testlabor für klimaverträgliche Luftfahrt-Technologien. Erste Messflüge mit voll synthetischem Treibstoff waren bereits erfolgreich. Nun hat das Entwicklungsteam einen sogenannten Standschwingungsversuch durchgeführt.
Innovative Rettungsflugzeuge gesucht: DLR kürt zwei Sieger-Entwürfe
Die Jury des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat den Studierenden-Teams Aether von der FH Aachen und Asclera von der RWTH Aachen den ersten Platz der neunten DLR Design Challenge verliehen. Beide Teams präsentierten ihre Entwürfe für ein innovatives Notfallevakuierungs-Flugzeug. Zwei weitere Studierendengruppen hatten sich im Verlauf des anspruchsvollen Wettbewerbs zurückgezogen.
Gulfstream G550: Forschungsflugzeug des DLR untersucht Wolken und Aerosole über dem Südlichen Ozean
Ab September 2025 startet das DLR-Forschungsflugzeug Halo von Christchurch in Neuseeland aus zu 176 Flugstunden über dem Südlichen Ozean. Ziel der Mission Halo-South unter Leitung des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung ist es, das Zusammenspiel von Wolken, Aerosolen und Strahlung in einer der saubersten Atmosphären der Erde zu untersuchen. Erstmals messen Forschende mit der spzeiell umgebauten Gulfstream G550 dort auch die Zahl von Eiskeimen, um Prozesse der Wolkenbildung besser zu verstehen.
27 Meter Spannweite: DLR baut Solarflugzeug für Flüge in 20.000 Metern Höhe
Es soll unbemannt sein und lange in großer Höhe fliegen: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat Tests mit einem neuen Flugzeug absolviert, das in der unteren Stratosphäre zum Einsatz kommen soll.
Was ein Billigflug wirklich kostet: Easyjet, Eurowings, Ryanair und Wizz Air im Vergleich
Billigairlines expandieren in Deutschland an Boden. Eine Analyse des DLR zeigt: Ihre Ticketpreise steigen. Doch wer clever bucht, kann weiterhin echte Schnäppchen machen.
DLR und Rolls-Royce finden Lösung für weniger Rußbildung bei Flugzeugtriebwerken
Die deutsche Filiale des Triebwerksherstellers und die deutsche Forschungseinrichtung haben mit neuer Brennkammertechnologie die Schadstoffemissionen der Pearl-Triebwerksfamilie deutlich gesenkt. Grundlage sind über 30 Jahre gemeinsame Forschung, unter anderem im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms des Bundeswirtschaftsministeriums. Mit Lasermesstechnik, endoskopischen Verfahren und Simulationen konnte die Rußbildung in der Brennkammer gezielt reduziert werden, teilen Rolls-Royce Deutschland und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR mit. Auch bei nachhaltigen Flugkraftstoffen wollen beide Partner weiter forschen. Ziel ist eine sauberere Luftfahrt durch frühzeitige Optimierung von Verbrennungsvorgängen und Injektoren.
Gutachten schlägt Condor oder Tuifly Kooperation mit Oneworld oder Skyteam vor
Das deutsche Verkehrsministerium ließ untersuchen, was die Luftfahrt in Deutschland bremst. Die hohen Kosten seien nur ein Grund, so das Resultat. Auch die Dominanz von Lufthansa sei schuld. Und dagegen gebe es ein Gegenmittel.
21.03.25 - 18:52
So sollen Flugzeuge sparsamer werden und weniger wackeln
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt will mit Lasersystemen die Windböen-Belastung auf Flugzeuge senken. Wie viel Treibstoff das einsparen kann, überraschte die Forschenden.