Eröffnung der Strecke Istanbul-Sevilla: Turkish-Alines-Chef Ahmet Bolat (2.v.r.) sieht in Spanien viel Wachstumspotenzial.

Spanien, Frankreich und Italien im FokusTurkish Airlines hat derzeit andere Prioritäten, als in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu wachsen

Die türkische Nationalairline hat einen Flug nach Sevilla aufgenommen. Im Oktober kommt auch der eigene Billigfliegerableger Ajet nach Spanien. Wachstum sieht der Turkish Airlines vorrangig in Südeuropa.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Turkish Airlines sagt von sich selbst, dass sie die Airline mit den meisten Zielen weltweit ist. Derzeit sind es 353 Destinationen in 131 Ländern. Seit dem 17. September sind es zwei mehr: Turkish Airlines hat Flüge von Istanbul nach Port Sudan und Sevilla aufgenommen.

Während Port Sudan nur zwei Mal pro Woche angeflogen wird, verbindet Turkish Airlines ihr Hub in Istanbul ab sofort täglich mit Sevilla. Geflogen wird mit einem Airbus A321 Neo. Spanien nimmt aktuell in Europa eine Schlüsselrolle bei der Expansion ein. Aktuell werden bereits 91 wöchentliche Flüge zu sechs Destinationen zwischen beiden Ländern angeboten, wobei die Flüge nach Bilbao von sieben auf 11 wöchentliche Flüge aufgestockt werden sollen.

Weitere Flüge sollen folgen

Ab dem 23. Oktober 2025 verstärkt die Tochtergesellschaft Ajet das Angebot mit neuen Flügen: Viermal pro Woche geht es von Ankara nach Barcelona, drei Mal nach Madrid. Ahmed Bolat, Präsident von Turkish Airlines, erklärte bei der Streckeneröffnung in Sevilla, dass die Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Spanien das Ziel habe, Spanien zum beliebtesten und die Türkei zum zweitbeliebtesten Reiseland der Welt zu machen.

Im Gespräch mit aeroTELEGRAPH betonte Bolat, dass er aktuell kein Wachstum für die Deutschland, Österreich und die Schweiz sehe. Dort sei man schon sehr gut aufgestellt. In Europa seien neben Spanien, Frankreich und Italien die spannendsten Wachstumsmärkte. Wann mit neuen Strecken nach Frankreich und Italien gerechnet werden kann, sagte Bolat nicht. Außerhalb Europas wolle man in Richtung Asien und Nordamerika wachsen.

Turkish Airlines braucht grünes Licht der spanischen Regierung

Allerdings muss die spanische Regierung dem Übernahme-Deal mit Turkish Airlines noch zustimmen. Air Europa leidet unter einem Schuldenberg von 475 Millionen Euro – mit dem Kapital von Turkish Airlines könnte die Airline wieder positiv in die Zukunft blicken.

Wir berichten, was in der Luftfahrt wirklich zählt – unabhängig, präzise, nah dran. Hinter jedem Artikel steht die Erfahrung erfahrener Luftfahrtjournalistinnen und -journalisten. Für den Preis von weniger als einem Getränk am Flughafen genießen Sie aeroTELEGRAPH werbefrei und sichern unsere Unabhängigkeit. Jetzt hier klicken und abonnieren

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack