<span style="font-weight: 400;">Im Januar 2022 forderte die Covid-19-Pandemie ein weiteres Opfer. Die schwedische Regionalairline <a href="https://www.aerotelegraph.com/schwedische-regionalairline-air-leap-stellt-betrieb-ein">Air Leap stellte am 24. Januar ihren Flugbetrieb ein</a>. Die Fluggesellschaft überlebte die zwei Pandemie-Jahre nur dank staatlicher Unterstützung und konnte ohne die nicht weitermachen.</span>

Airline-PleitenDiese Airlines verschwanden 2022

Pandemie, Ukraine-Krieg, Flugchaos - auch 2022 war alles andere als ein einfaches Jahr für die Luftfahrtbranche. Nicht alle Airlines haben das überlebt. Eine Übersicht.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Das vergangene Jahr war geprägt von Krisen, aber auch vom Wiedererstarken des internationalen Luftverkehrs. Spürten Airlines und Airports besonders in der ersten Jahreshälfte noch die Auswirkungen der Omicron-Welle, setzten im Sommer die stark steigenden Passagierzahlen die Branche unter Druck.

Nicht alle Fluggesellschaften und Flughäfen waren dem Ansturm gewachsen und es kam chaotischen Szenen an Flughäfen – und zu Streichungen und Verspätungen, die die Geduld der Reisenden strapazierten und Airlines hohe Kosten verursachten.

Corona, Krieg und Misswirtschaft

Auch der russische Angriffskrieg Ende Februar auf die Ukraine bedeutete eine weitere Krise für den internationalen Luftverkehr. Ziviler Flugverkehr in der Ukraine ist seither unmöglich. Westliche Airlines dürfen den russischen Luftraum nicht mehr nutzen, westliche Staaten haben russischen Airlines die Überflugrechte entzogen und auch Kerosin wurde teurer.

In diesem Spannungsfeld mussten einige Airlines aufgeben. Andere fielen aber auch eigenen strategischen Fehlern und Misswirtschaft zum Opfer. Vor allem junge Airlines, die teils während der Krise gegründet worden waren, mussten wieder aufgeben.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie die Airlines, die 2022 verschwanden.

Mehr zum Thema

Fokker 100 von Montenegro Airlines: Ende 2020 fliegt sie zum letzten Mal.

Diese Airlines verschwanden 2021

Pan American World Airways: Das erste Büro war auf Key West in Florida - noch heute erinnert ein nostalgisches Zeichen an den «Geburtsort» der Airline. Die Airline schaffte es nicht aus der Krise.

Die größten US-Airline-Pleiten

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Video

airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier