Airbus A350-900 with the registration D-AIXP and the maiden name Braunschweig: Lufthansa took delivery of it in February 2020. Another aircraft of the model will follow later this year.

Neue Jets in der KriseDas sind Lufthansas Neuzugänge 2020 und 2021

Die Lufthansa-Gruppe verschiebt viele Flugzeuglieferungen. Dennoch erhält sie in diesem und dem kommenden Jahr insgesamt 35 Flieger. Ein Überblick.

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Im Zuge von Corona-Krise und Staatshilfe hat die Lufthansa-Gruppe den Zeitplan ihrer Flugzeuglieferungen mit Airbus und Boeing neu verhandelt. Um die Kosten zu drücken, wird der Luftfahrtkonzern bis 2023 maximal nur noch 80 neue Flugzeuge abnehmen. Jetzt steht auch fest, wie die Planung für das laufende und das kommende Jahr aussieht.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr erklärte bei der Präsentation der Quartalszahlen am Donnerstag (6. August), dass man im Jahr 2020 insgesamt 23 Flugzeuge entgegennehmen werde. Im folgenden Jahr wird die Gruppe dann zwölf weitere Flieger erhalten. aeroTELEGRAPH liegt nun die genau Aufteilung auf Modelle vor.

Ersten beiden A320 Neo für Swiss

Im ersten Quartal 2020 erhielt die Lufthansa-Gruppe bereits drei Airbus A320 Neo, einen A350-900 und drei A320-200. Diese A320-200 sind allerdings keine neu gebauten Flieger, sondern gebraucht-geleaste Jets für Austrian Airlines. Ein weiterer folgte im Juni.

Im Juli kam dann mit dem Kennzeichen HB-JDB Swiss' zweiter Airbus A320 Neo an. Im August folgte der A320 Neo mit dem Kennzeichen D-AINZ bei Lufthansa - für die Fluglinie der erste Fliegers des Typs mit schwarz umrandeten Cockpit-Fenstern in «Zorro»-Optik.

Zwei Boeing-Frachter, ein Airbus A220

Im Laufe des Jahres werden folgen: sieben weitere Airbus A320 Neo, drei A321 Neo, ein weiterer A350-900 und zwei Frachter des Typs Boeing 777-200F. Im Jahr 2021 wird die Gruppe drei A320 Neo entgegennehmen, acht A321 Neo und einen A220-300.

Mit der ersten Boeing 777-9 rechnet Lufthansa mittlerweile im Jahr 2022, auf das Boeing auch die generelle Erstauslieferung verschoben hat. Über den folgenden Lieferzeitplan verhandle gerade mit Boeing, sagte Carsten Spohr auf Nachfrage von aeroTELEGRAPH.

Lufthansa gab sich diskret

Der Lufthansa-Chef erklärte, man habe von der Verspätung der 777X gewusst, «aber natürlich kann ich das nicht bekannt geben», bevor das der Hersteller selber tue. Es ist ein kleiner Seitenhieb gegen den anderen Erstkunden Emirates, der noch vor Boeings Ankündigung erklärt hatte, man rechne nicht vor 2022 mit dem Langstreckenflieger.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie einige der schon angekommenen Flieger.

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