Nase von Alaska Airlines erstem Dreamliner: Proudly Boeing.

Neuer Slogan auf FlugzeugnaseAlaska Airlines ist nun anders stolz auf Boeing

Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.

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Einmal Boeing, immer Boeing heißt es bei Alaska Airlines. Die Fluglinie gehört wohl zu den treuesten Kunden des amerikanischen Herstellers. Zu dessen 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2016 präsentierte sie eine Sonderlackierung als Hommage. Und trotz aller Qualitätsproblemen in den letzten Jahren, wie etwa dem Rumpfpaneel-Vorfall im Jahr 2024, bleibt die Airline Boeing auch in Zukunft treu und wie.

Die Fluggesellschaft aus Seattle hat am 7. Januar eine Rekordbestellung von 110 Flugzeugen platziert. Natürlich beim Hersteller aus Seattle. Insgesamt 105 Boeing 737-10 und fünf Boeing 787 hat Alaska Airlines fest bestellt. Die Flugzeuge sollen in den kommenden zehn Jahren ausgeliefert werden. Boeing-Chef Kelly Ortberg sagte, die Ankündigung sei «mehr als nur eine Bestellung».

Spruch «Proudly All Boeing» verschwindet

Gleichzeitig hat Alaska Airlines ihre erste Boeing 787-9 in der neuen Langstrecken-Lackierung präsentiert. Inspiriert von den Nordlichtern, zieren die Farben Mitternachtsblau und Smaragdgrün das Leitwerk. Die Farbverläufe ziehen sich schlank verjüngend über den weißen Rumpf bis weit nach vorn.

Bisher stand auf allen Flugzeugen der Flotte an der Nase: «Proudly All Boeing» – auf Deutsch etwa «durch und durch Boeing». Beim Dreamliner im Nordlicht-Design wurde dies jedoch auf «Proudly Boeing» geändert, was so viel wie «mit Stolz Boeing» bedeutet, verkürzt. Alaska Airlines hat also den Slogan geändert. Der Grund liegt rund 4200 Kilometer südwestlich von Seattle.

Hawaiian Airlines bringt Flugzeuge von Airbus mit

2024 hat die Alaska Airlines die Konkurrentin Hawaiian Airlines für rund 1,9 Milliarden Dollar übernommen. Obwohl Hawaiian Airlines als eigenständige Marke erhalten bleibt, ist sie seitdem eine Tochtergesellschaft der Alaska Air Group. Die Airline aus Hawaii setzt auf Airbus. Zur Flotte gehören aktuell 18 Airbus A321 Neo, 22 A330-200 und 10 der größeren Variante A330-300.

Alaska Airlines hat auch nicht vor, die Airbus-Flugzeuge bei Hawaiian Airlines zu ersetzen, sondern sie sollen noch lange Teil der Flotte bleiben. Die Tochter investiert rund 600 Millionen Dollar in den kommenden Jahren in die Erneuerung der Airbus-Langstreckenkabinen. Laut Ben Minicucci, dem Chef von Alaska Airlines, sei daher die Änderung zu «Proudly Boeing» ehrlicher und genauer für die Kunden.

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