A340-600 von Virgin Atlantic: Ausmusterung verschiebt sich.

ÜbersichtDiese Flieger verschwinden wegen Corona von der Bildfläche

Wie lange die Corona-Groundings anhalten werden, ist unklar. Dass die Vielfalt an Flugzeugtypen abnehmen wird, ist bereits jetzt sicher - ein Zwischenstand.

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Das Management von American Airlines dürfte zwar froh gewesen sein, mit jüngeren Fliegern künftig Betriebskosten einsparen zu können. Doch als die Airline im vergangenen September ihre letzten McDonnell Douglas MD-83 ausflottete, gönnte sie den altgedienten Super Eighties dennoch einen ehrenvollen Abschied. Dienstzeiten von bis zu 30 Jahren sind für einen Passagierflieger keine Seltenheit.Vielen Flugzeugfans und Mitarbeitern wachsen die alten Jets denn sogar ans Herz.

Eine enge Bindung dürfte auch die Belegschaft von Air Transat zum Airbus A310 gehabt haben. Zum letzten Flug des Zweistrahlers aus den 1980er- und 1990er-Jahren gab es vergangene Woche aber aus gutem Grund keine Zeremonie: Wegen der Covid-19-Pandemie entschloss sich Air Transat, ihre Flottenverjüngung zugunsten von Airbus A321 LR schneller als geplant durchzuführen. Wie beinahe jede Airline blickt auch Air Transat harten Zeiten entgegen, muss Flugzeuge am Boden lassen und kann Mitarbeiter nicht beschäftigen.

Branche stellt sich auf Verkleinerung ein

Auf der ganzen Welt wird derzeit ein Großteil aller Passagierflieger gelagert oder geparkt. Ob sie alle mit Besserung der Situation um das Coronavirus wieder in den Dienst gehen werden, ist fraglich. «Wir haben eine kleinere Lufthansa-Gruppe vor uns», kündigte bereits Konzernchef Carsten Spohr an.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie, welche Flugzeugmodelle bei welchen Fluglinien bisher aufgrund der Corona-Krise ausgemustert worden sind.

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