Airbus A340 von Virgin Atlantic: Drei verbliebenen Exemplare sprangen für fehlende Dreamliner ein.

Wegen CoronavirusVirgin Atlantic legt ihre Airbus A340 still

Die britische Fluglinie schob die Ausmusterung ihrer Airbus A340-600 immer wieder auf, weil ihr Kapazitäten fehlen. Wegen des Coronavirus braucht Virgin Atlantic die Jets nicht mehr.

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Eigentlich sollte vergangenen Oktober Schluss sein. Doch es gab eine Galgenfrist für die Airbus A340 bis Dezember. Und vor Weihnachten kündigte Virgin Atlantic an, die Vierstrahler doch nochmals länger einzusetzen - bis Ende März. Der Grund: Der Fluglinie fehlen wegen Triebwerksproblemen derzeit Boeing 787.

Am vergangenen Sonntag (8. März) brachte einer der Airbus A340 Passagiere von Lagos nach London. Doch seither stehen plötzlich alle am Boden. Wie das Portal Transponder 1200 mit Berufung auf interne Quellen berichtet, hat die Fluggesellschaft ihre letzten Airbus A340 aus dem Dienst genommen.

Keine Linienflüge mehr geplant

Auch Virgin Atlantic ist vom Ausbruch des Coronavirus betroffen und spürt Buchungsrückgänge. Darum ist die britische Fluggesellschaft nicht mehr auf die Kapazitäten der Airbus A340 angewiesen, die aufgrund ihrer Auslegung mit vier Triebwerken als Spritfresser gelten. Ob sie in die Flotte zurückkehren, ist ungewiss. «Wir können derzeit keine Aussagen machen», so eine Sprecherin zu aeroTELEGRAPH.

Zuletzt setzte Virgin Atlantic noch drei Exemplare des Langstreckenflugzeuges ein. Daten von Flugverfolgungsdiensten zeigen, dass keiner dieser Airbus A340 seit Sonntag einen der eigentlich geplanten Linienflüge angetreten hat. Einer führte stattdessen einen Positionierungsflug zwischen den Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick aus.

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