Boeing liefert im Februar 51 Flugzeuge aus - deutlich mehr als Airbus
Der amerikanische Flugzeugbauer hat im Februar insgesamt 51 Flugzeuge ausgeliefert. Das sind mehr als im Januar (46) und zugleich der höchste Februarwert seit 2018. Boeing lieferte damit deutlich mehr aus als Airbus (35). Die Auslieferungen gelten in der Branche als wichtige Kennzahl, weil Flugzeugbauer den Großteil des Kaufpreises erst bei der Übergabe an die Kunden erhalten.
Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr
Der amerikanische Flugzeugbauer hat im Januar 2026 insgesamt 46 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert. Darunter waren 37 Exemplare der 737 Max, fünf 787, drei 777 F sowie eine 767 für das KC-46-Tankerprogramm, wie Boeing bekannt gibt.
Tui will mit ihren Fluggesellschaften mehr als nur Hotels füllen - sie sollen Gewinn machen
Der Reisekonzern stellt seine fünf Airlines strategisch neu auf. Kommerzchef Peter Glade will sich vom klassischen Hotelzubringer-Modell verabschieden und die Fluglinien von Tui diversifizieren. Geplant sind neue Partnerschaften und zusätzliche Zielgruppen.
Boeing zeigt bei Singapore Airshow keine Verkehrsflugzeuge - wegen Zertifizierungsarbeiten
Der US-Flugzeugbauer wird auf der Singapore Airshow keine Verkehrsflugzeuge ausstellen. Als Grund nannte John Dyson, Produktmarketingchef für die Boeing 777X, fehlende verfügbare Demonstrationsflugzeuge, da die vorhandenen Maschinen derzeit vollständig in die Zertifizierungsarbeit eingebunden seien, berichtet die Aviation Week.
Bei Boeing in Everett wächst der 777X-Parkplatz
Boeing rechnet damit, im kommenden Jahr endlich die erste Boeing 777-9 ausliefern zu können. Die Produktion läuft. Und in Everett wächst der 777X-Parkplatz.
Boeing triumphiert bei den Bestellungen, Airbus bei den Auslieferungen
Der amerikanische Flugzeugbauer hat im vergangenen Jahr Aufträge für mehr Flugzeuge eingesammelt als sein Konkurrent aus Europa. Bei der Zahl der Auslieferungen lag dagegen Airbus vor Boeing.
Kapitän von Unglücksflug von Alaska Airlines fühlt sich von Boeing verraten
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Alaska-Airlines-Kapitän verklagt Boeing - Hersteller habe ihn indirekt Schuld für Vorfall mit Rumpfpaneel zuweisen wollen
Der Kapitän jener Boeing 737 Max, bei der sich im Januar 2024 im Flug ein Rumppaneel gelöst hatte, hat Klage gegen Boeing eingereicht. Er fordert 10 Millionen Dollar Schadenersatz (rund 9,2 Millionen Euro). Er wirft dem Hersteller vor, ihn indirekt für den Vorfall verantwortlich gemacht zu haben.
Boeing 787-3: Der vergessene Dreamliner
Mit der 787-3 wollte der amerikanische Flugzeugbauer eine speziell auf den japanischen Inlandsverkehr zugeschnittene Dreamliner Version auf den Markt bringen. Boeing lagen sogar Bestellungen vor – gebaut wurde der Dreamliner dennoch nie.
Lufthansa empfängt erstes Flugzeug in 100-Jahre-Sonderlackierung
Die Boeing 787-9 mit dem Kennzeichen D-ABPU ist das erste Flugzeug, das die auffällig blaue Jubiläumslackierung von Lufthansa tragen darf. Nun ist sie an ihrer Heimatbasis in Frankfurt angekommen.
Boeing lieferte im November 44 Flugzeuge aus
Der amerikanische Flugzeugbauer hat im November 2025 neue Aufträge für 164 Flugzeuge erhalten. Darunter befanden sich unter anderem
65 Boeing 777X für Emirates, neun
777X für China Airlines, sechs Boeing 787-10 für Etihad Airways, 15 Boeing 787-9 für Gulf Air, acht Boeing 787-9 für Uzbekistan Airways, acht 767-Tankflugzeuge für die US-Luftwaffe sowie Aufträge von mehreren nicht genannten Kunden, einer davon über 43 Boeing 737 Max.
Boeing schließt Übernahme von Spirit Aerosystems ab
Der amerikanische Flugzeugbauer hat die Übernahme des Zuliferers vollzogen. Damit übernimmt er die Boeing-bezogenen Aktivitäten des Zulieferers, darunter Fertigungen für die Programme 737, 767, 777 und 787 sowie Rumpfteile für P8 und KC-46. Rund fünfzehntausend Beschäftigte an Standorten in Wichita, Dallas, Tulsa, Prestwick und Belfast wechseln zu Boeing.
Wettbewerbsbehörde zwingt Boeing zu weitreichenden Verkäufen von Standorten von Spirit Aerosystems
Die Wettbewerbsbehörde der USA verlangt im Zuge der geplanter Übernahme von Spirit Aerosystems erhebliche Verkäufe von Standorten. Boeing muss jene Bereiche abstoßen, die Airbus und Composites Technology Research Malaysia beliefern. Dazu gehört insbesondere das Spirit-Werk im malaysischen Subang, das an CTRM veräußert werden soll. Zudem müssen Boeing und Spirit ihre Lieferungen an Militärflugzeugprogramme aufrechterhalten und für künftige Wettbewerber verfügbar bleiben.
Boeing baut in München aus
Der amerikanische Flugzeughersteller baut seine Aktivitäten in Deutschland weiter aus und feiert die Erweiterung seines seit 2016 bestehenden Forschungsbüros in München. Das Team des Münchner Boeing Global Services und Boeing Technology Innovation – Europe (BTI-E) wächst mit der Erweiterung und beschäftigt zukünftig 100 Mitarbeitende. Im Fokus der Arbeit stehen die Entwicklung fortschrittlicher Verbundwerkstoffe, automatisierte Fertigungsprozesse, Model-Based Engineering sowie die Integration moderner Produktionstechnologien in die Lieferkette.