Boeing erhöht nach Streikvotum den Druck auf Ingenieurinnen und Ingenieure
Boeing erhöht nach Streikvotum den Druck auf Boeing verschärft im Tarifkonflikt mit der Gewerkschaft SPEEA den Druck. Deren rund 17’000 vertretene Ingenieurinnen und Ingenieure, Forschende und technische Beschäftigte hatten ein Angebot mit den höchsten Lohnsteigerungen seit 40 Jahren abgelehnt und mit grosser Mehrheit für eine Streikermächtigung gestimmt. Boeing zieht nun Vergünstigungen zurück, die bei einer frühzeitigen Zustimmung vorgesehen waren, berichtet das Portal The Air Current. Dazu gehören eine rückwirkend ab Februar geltende Lohnerhöhung von drei Prozent sowie eine um 40 Prozent höhere mögliche Bonuszahlung für 2026. Die dafür vorgesehenen Mittel sollen nun in Vorbereitungen auf einen möglichen Streik fliessen.
Boeing weist im Juli nur 38 neue Bestellungen aus
Bei den Bestellungen verbuchte Boeing im Juli 38 Bruttoaufträge. Nach Stornierungen und Umwandlungen kamen netto 43 Bestellungen hinzu. Seit Jahresbeginn liegt Boeing damit bei 483 Brutto- und 429 Nettobestellungen. Boeing sammelt im Juli Aufträge für 18 737 Max und 19 787 ein. Ein Großteil der Aufträge war bereits während der Farnborough Airshow im Juli angekündigt worden.
US Navy sucht neue Kampfdrohne für Flugzeugträger
Die US Navy hat die Industrie aufgefordert, Konzepte für ein neues unbemanntes Kampfflugzeug mit großer Reichweite zu entwickeln. Im Mittelpunkt der Ausschreibung steht ein Muster mit einem Kampfradius von rund 1000 nautischen Meilen (1852 Kilometern), das auch in stark verteidigten Lufträumen operieren kann. Gesucht wird entweder eine Mehrzweckplattform oder eine Familie spezialisierter Drohnen. Das neue System soll die künftigen Trägerluftgeschwader ergänzen und die Schlagkraft gegenüber heutigen Kampfflugzeugen wie der Boeing F/A-18 Super Hornet deutlich erhöhen. Das Vorhaben ist Teil der Modernisierung der Carrier Air Wings, zu der auch die Tankdrohne Boeing MQ-25 Stingray, der Kampfjet der sechsten Generation F/A-XX und unbemannte Begleitflugzeuge gehören.
Boeing bringt die 737 Max 7 ans Ziel - was sie den Kunden bietet
Die kleinste Variante der Boeing 737 Max hat die Zertifizierung der US-Luftfahrtbehörde FAA erhalten. Damit schließt Boeing eine weitere Lücke in der Modellfamilie - und verbessert die Chancen im Wettbewerb mit der erfolgreichen Airbus-A320-Neo-Familie.
Boeings Tarifangebot findet erste Zustimmung bei Gewerkschaft - Streikrisiko sinkt
Das Streikrisiko für den amerikanischen Flugzeughersteller sinkt: Das Verhandlungsteam der Ingenieursgewerkschaft SPEEA empfiehlt den rund 17.000 von ihr vertretenen Boeing-Beschäftigten die Annahme neuer vierjähriger Tarifverträge. Das Team sieht darin spürbare Verbesserungen bei Vergütung und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Zudem habe Boeing im Verlauf der Gespräche die Anliegen der Beschäftigten ernst genommen und den Willen gezeigt, verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen, teilt SPEEA mit.
Fluglinie aus Kamerun und Boeing streiten 30 Jahre nach Absturz um 179 Millionen Dollar
Ein Absturz aus dem Jahr 1995 beschäftigt jetzt ein US-Gericht. Camair-Co fordert von Boeing fast 180 Millionen Dollar Schadenersatz, der Flugzeughersteller wehrt sich mit einer Gegenklage.
Transatlantischer Trainingsjet mit Ambitionen und Hürden
Die T-7A Red Hawk soll die Pilotenausbildung der US Air Force revolutionieren und Kampfpiloten auf Flugzeuge der fünften Generation vorbereiten. Technisch gilt das Gemeinschaftsprojekt von Boeing und Saab als Meilenstein – wirtschaftlich entwickelte es sich für Boeing jedoch zu einem milliardenschweren Problem.
Boeing ist ab 2030 finanziell bereit für neues Flugzeugprogramm
Erst müssen die Zertifizierungen von 737 Max 7, Max 10 und 777X stehen. Dann sieht Boeing-Chef Kelly Ortberg das Unternehmen finanziell bereit für ein neues Flugzeugprogramm.
Das sind die Stars der größten Luftfahrtmesse der Welt
Für eine Woche wird das beschauliche Farnborough zum Zentrum der globalen Luft- und Raumfahrtindustrie. Hersteller präsentieren ihre neuesten Flugzeuge, Drohnen und Technologien. Ein Blick auf die spannendsten Exponate der Messe.
Boeing verschrottet eine Boeing 777X noch vor dem ersten Abheben
Sechs Jahre stand die siebte je gebaute Boeing 777X in Everett. Jetzt ist klar: Das Flugzeug wird nie fliegen. Boeing hat es 2025 verschrottet.
Das sind die Bestellungen der Farnborough Airshow 2026
Steigende Kerosinpreise, geopolitische Unsicherheit und angespannte Lieferketten prägen die Farnborough Airshow 2026. Dennoch hoffen Airbus, Boeing und Co. auf neue Aufträge. Alle Bestellungen in der Übersicht - laufend aktualisiert.
22.07.26 - 16:20
Boeing erwartet Bedarf von 2,4 Millionen neuen Luftfahrtfachkräften
Boeing rechnet in den kommenden 20 Jahren mit einem weltweiten Bedarf von mehr als 2,4 Millionen neuen Beschäftigten in der kommerziellen Luftfahrt. Nach dem aktuellen Pilot & Technician Outloo“ werden bis 2045 rund 674.000 Piloten, 728.000 Wartungstechniker und 1,023 Millionen Kabinenmitarbeiter benötigt. Etwa zwei Drittel des Bedarfs entfallen auf den Ersatz altersbedingt ausscheidender Beschäftigter, ein Drittel auf das Wachstum der Flotten.
Neue Air Force One wird für Boeing noch teurer
Eigentlich sollten die neuen Präsidentenflugzeuge der USA schon längst im Einsatz sein. Stattdessen muss Boeing jetzt erneut zusätzliches Geld in das milliardenschwere Programm stecken – damit sich die Auslieferung nicht noch weiter verzögert.
Boeing MQ-25 absolvierte zweiten Testflug
Boeing hat den zweiten Testflug des unbemannten Tankflugzeugs erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurde erstmals das Ein- und Ausfahren des Fahrwerks im Flug erprobt. Zudem testeten Boeing und die US Navy, die den Flug der MQ-25A Stingray gemeinsam vom Boden aus steuerten, ein aktualisiertes Steuerungssystem mit Verbesserungen für Flugmanagement und Missionscomputer.
Boeing verspricht bei der 777X plötzlich eine deutlich höhere Reichweite
Die Boeing 777X ist noch immer nicht im Liniendienst. Trotzdem hat Boeing ihr jetzt ein überraschendes Leistungsplus verpasst. Ohne große Ankündigung erhöhte der Hersteller die offiziell angegebene Reichweite seines neuen Langstreckenjets deutlich.
Dänemark beschafft sich zwei Boeing P-8A Poseidon
Dänemark wird zwei Seefernaufklärer des Typs Boeing P-8A Poseidon beschaffen. Die Flugzeuge sind Teil des Verteidigungsabkommens für die Jahre 2024 bis 2033 und sollen die militärische Präsenz des Landes in der Arktis und im Nordatlantik stärken. Sie werden für maritime Überwachung, U-Boot-Jagd sowie Aufklärungsmissionen eingesetzt und sollen zugleich den Beitrag Dänemarks zu den Nato-Fähigkeiten ausbauen. Parallel dazu prüft das dänische Verteidigungskommando eine Zusammenarbeit mit einem bislang nicht genannten Nato-Partner. Diese könnte die gemeinsame Beschaffung, den Betrieb, die Wartung, die Ausbildung sowie die Nutzung eines gemeinsamen Stützpunkts für die P-8A umfassen.
IT-Ausfall bremste Boeing-Produktion und Flugzeugauslieferungen
Ein umfangreicher IT-Ausfall hat die Produktion und Auslieferung von Verkehrs- und Militärflugzeugen beim amerikanischen Flugzeugbauer am Dienstag (30. Juni) erheblich beeinträchtigt, berichtet das Portal The Air Current. Betroffen waren Werke von Boeing von Washington bis Florida. Besonders schwer wog die Störung, da sie am letzten Tag des Quartals auftrat – einem Zeitraum, in dem Boeing üblicherweise möglichst viele Flugzeuge an Kunden übergibt.
Boeing steigt aus Wettbewerb um neuen Jet-Trainer der US Navy aus
Boeing wird kein Angebot für das Ausbildungsflugzeug-Programm Undergraduate Jet Training System (UJTS) der US Navy abgeben. Der Flugzeugbauer begründete den Schritt damit, dass der Trainer T-7A Red Hawk die Anforderungen der Marine nicht erfülle.