Boeing baut in München aus

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Der amerikanische Flugzeughersteller baut seine Aktivitäten in Deutschland weiter aus und feiert die Erweiterung seines seit 2016 bestehenden Forschungsbüros in München. Das Team des Münchner Boeing Global Services und Boeing Technology Innovation – Europe (BTI-E) wächst mit der Erweiterung und beschäftigt zukünftig 100 Mitarbeitende. Im Fokus der Arbeit stehen die Entwicklung fortschrittlicher Verbundwerkstoffe, automatisierte Fertigungsprozesse, Model-Based Engineering sowie die Integration moderner Produktionstechnologien in die Lieferkette.

Darüber hinaus unterstützt Boeings Münchner Team Airlines, Frachtfluggesellschaften und OEMs (Original Equipment Manufacturer) mit wichtigen Modifizierungsaktivitäten in den Bereichen elektrische Systeme, Struktur und Payloads. Zeitgleich übernimmt Boeing Global Services die umfassende technische Betreuung von Kabinenmodifikationen für die Flugzeugtypen Boeing 787 und Boeing 737. Diese umfasst die Analyse und Gestaltung der Kabinenarchitektur, die Integration neuer Systeme und die Sicherstellung der Strukturfestigkeit. «All diese Aktivitäten werden in enger Partnerschaft mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (Easa) ausgeübt», schreibt der amerikanische Flugzeugbauer.

Das Büro in München ist ein Bestandteil des europäischen Technologie- und Innovationsnetzwerks von Boeing. Es pflegt Partnerschaften mit renommierten Hochschulen wie der Technischen Universität München (TUM) und der Universität der Bundeswehr München (UniBW) sowie mit zahlreichen Unternehmen und Forschungsinstituten. Die Beteiligung an nationalen und europäischen Förderprogrammen, darunter das Deutsche Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo), «unterstreicht die aktive Rolle von Boeing bei der Entwicklung nachhaltiger und effizienter Luftfahrtkonzepte», so der Konzern.

Boeing Technology Innovation mit Hauptsitz in Madrid und weiteren Forschungsstandorten im Vereinigten Königreich und Deutschland konzentriert sich auf Technologiefelder, die auch für die Europäische Union von vorrangiger Bedeutung sind: Effizienz der Betriebsabläufe in der Luft- und Raumfahrt, modellbasiertes Engineering, Brennstoffzellensysteme sowie Materialien und Produktion.

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