7C2216

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Regierungsbericht: Ohne Betonwall am Pistenende hätten Insassen der Boeing 737 von Jeju Air Überlebenschance gehabt

Ein von der südkoreanischen Regierung beauftragter Simulationsbericht kommt laut einer Abgeordneten zum Schluss: Das Unglück von Jeu Air am Flughafen Muan im Dezember 2024 wäre wahrscheinlich nicht tödlich ausgegangen, wenn am Pistenende kein Betonbauwerk für eine Localizer-Antenne gestanden hätte. Die Boeing 737-800 setzte nach einem Vogelschlag mit eingefahrenem Fahrwerk auf, rutschte über die Bahn und explodierte erst beim Aufprall auf den Betonsockel; nur zwei Flugbegleiter überlebten. In der Simulation hätte das Flugzeug ohne Hindernis nach rund 770 Metern gestoppt. Das Landministerium räumte dem Parlament demnach erstmals ein, die Anlage habe Sicherheitsstandards nicht erfüllt und hätte bei einem Umbau 2020 bruchfähig ausgeführt werden müssen.
Redaktion
Boeing 737 von Jeju Air kracht in Mauer: Hätte es mit einer anderen Konstruktion weniger Tote gegeben?
Südkorea

Unglück der Boeing 737 von Jeju Air: Regierung ignorierte dringende Warnung vor Betonmauer

Das tödliche Unglück der Boeing 737 von Jeju Air wurde durch eine massive Betonmauer am Ende der Landebahn des Flughafens Muan verschlimmert. Fachleute warnten schon lange zuvor, dass sie im Ernstfall tödlich sein könnte. Dennoch tat die Regierung Südkoreas nichts.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
jeju air 2216
Boeing-737-Unglück

Die letzten Minuten von Flug 7C2216 von Jeju Air

Beide waren durch Vogelschlag beschädigt: Bei den Ermittlungen zum tödlichen Unglück von Jeju Air in Südkorea stehen die Triebwerke im Fokus. Nun gibt es ein Protokoll der letzten Minuten, bevor die Boeing 737 zerschellte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Schwanengänse setzten Triebwerke der Boeing 737 von Jeju Air außer Gefecht

Schwanengänse setzten Triebwerke der Boeing 737 von Jeju Air außer Gefecht

Der erste Zwischenbericht zum tragischen Unglück von Flug 7C2216 ist erschienen. Er nennt neue Details zu den letzten Minuten der Boeing 737 von Jeju Air.
27.01.25 - 11:23
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Südkorea findet an sechs weiteren Flughäfen problematische Bauten mit Antennen

Südkorea findet an sechs weiteren Flughäfen problematische Bauten mit Antennen

Das südkoreanische Verkehrsministerium hat nach dem Unglück von Jeju Air alle 14 großen Flughäfen des Landes nochmals inspiziert. Dabei fand es mangelhafte Bauten wie die mauer in Muan an sechs weiteren Airports.
14.01.25 - 12:02
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die letzten vier Minuten der Boeing 737 von Jeju Air fehlen auf der Blackbox

Die letzten vier Minuten der Boeing 737 von Jeju Air fehlen auf der Blackbox

Rückschlag bei den Ermittlungen zur Katastrophe von Muan. Die Blackbox zeichnete die letzten vier Minuten der Boeing 737 von Jeju Air nicht auf. Weder Flugdatenschreiber noch Stimmenrekorder liefern Daten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Warum haben zwei Crewmitglieder den Crash von Jeju Air überlebt?

Warum haben zwei Crewmitglieder den Crash von Jeju Air überlebt?

179 Menschen an Bord der in Südkorea verunglückten Boeing 737 starben. Nur zwei Besatzungsmitglieder überlebten den Crash von Jeju Air. Warum hatten sie mehr Glück als alle anderen?
02.01.25 - 23:13
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Flughafen Muan hat ein Vogelschlag-Problem

Der Flughafen Muan hat ein Vogelschlag-Problem

Vogelschlag alleine kann die Katastrophe der Boeing 737 von Jeju Air kaum verursacht haben. Dennoch hat der Muan International Airport ein Problem mit Vögeln.
30.12.24 - 11:29
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Boeing 737 von Jeju Air landet ohne Fahrwerk, kracht in Mauer und fängt Feuer

Boeing 737 von Jeju Air landet ohne Fahrwerk, kracht in Mauer und fängt Feuer

Eine Boeing 737 von Jeju Air landete in Muan in Südkorea ohne Fahrwerk. Sie krachte in eine Mauer und fing Feuer. Es gibt mindestens 179 Tote.
29.12.24 - 14:21
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin

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