GazpromaviaSuperjet in der Nähe von Moskau abgestürzt

Es war ein Überführungsflug von der Wartung zum Flughafen Moskau-Vnukovo. Dabei ist der Superjet von Gazpromavia abgestürzt. Die drei Besatzungsmitglieder kamen alle ums Leben.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

In letzter Zeit war er nicht mehr in der Luft. Denn der Superjet 100 wurde seit Mai gewartet. Am Freitag (12. Juli) wurde er vom Werk des Flugzeugbaukonzerns UAC in Lukhovitsy zum Flughafen Moskau-Vnukovo überführt. Doch der Flug dauerte nur acht Minuten und ans Ziel kam er nicht.

In der Nähe von Kolomna in der Region der russischen Hauptstadt stürzte der Superjet der Fluggesellschaft Gazpromavia ab, wie russische Medien berichten. Videos zeigen eine Rauchsäule über einem Feld aufsteigen. Augenzeugen berichteten, dass es nach dem Absturz des Flugzeugs zu einer Explosion kam.

Acht Minuten in der Luft

Das Flugzeug mit der Kennung RA-89049 startete um 14:52 Uhr. Die Landung am Flughafen Vnukovo war für 15:40 Uhr geplant. Der letzte Kontakt mit der Besatzung erfolgte um 14:56 Uhr, heißt es vom Flughafen Lukhovitsky. Vier Minuten später riss der Kontakt rund 98 Kilometer östlich von Moskau in einer Höhe von 915 Metern ab.

An Bord waren drei Besatzungsmitglieder, die alle ums Leben kamen. Passagiere befanden sich nicht im Flugzeug, weil es sich um einen Überführungsflug handelte. Der verunglückte Superjet ist rund zehn Jahre alt. Er trägt die Seriennummer 95078 und wurde im März 2015 an die Gazprom-Tochter Gazpromavia ausgeliefert.

Triebwerksschaden als mögliche Ursache

Russische Medien  berichten, dass nach vorläufigen Angaben ein Triebwerksschaden Ursache für den Absturz sei. Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya kündigte eine Untersuchung an. Die Behörden haben den genauen Ort des Flugzeugabsturzes ermittelt. Dieser liegt in einem Waldgebiet in der Nähe des Dorfes Bolshoye Karasevo. Rund 30 Rettungsdienste sind vor Ort, um die Situation zu untersuchen.

Der aktuelle Absturz des Superjet 100 ist der dritte seit seinem Erstflug des russischen Modells am 19. Mai 2008. Der erste Unfall ereignete sich am 9. Mai 2012 in Indonesien während eines Demonstrationsfluges, bei dem 45 Menschen starben. Am 5. Mai 2019 kam es zu einer weiteren Tragödie, als das Flugzeug nach der Landung in Moskau Feuer fing. 41 der 78 Menschen an Bord verloren ihr Leben.

Der Artikel wird laufend aktualisiert.

Mehr zum Thema

Superjet von Rossiya: Bei einem ging etwas schief.

Superjet machte 39 Flüge ohne wichtiges Teil in Triebwerken

Feuerwehr setzt Superjet unter Wasser, der gar nicht brennt

Feuerwehr setzt Superjet unter Wasser, der gar nicht brennt

Superjet-Pilot muss sechs Jahre in die Strafkolonie

Superjet-Pilot muss sechs Jahre in die Strafkolonie

ticker-yakovlev

Yakovlev Superjet 100 startet Vereisungstests am Weißen Meer

Video

parallel landing san francisco
Am Flughafen von San Francisco sind parallele Landungen künftig tabu. Die neue Regel der US-Luftfahrtbehörde sorgt nicht nur für das Ende eines spektakulären Anblicks – sondern auch für deutlich mehr Verspätungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack