Superjet auf der Piste von Keflavik: Bauchlandung.

Wieder Unfall mit Superjet

Eine Maschine des russischen Herstellers Sukhoi machte am isländischen Flughafen Keflavik Testflüge. Sie landete dabei am Ende auf dem Bauch.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Hersteller wählte den abgelegenen Ort im Norden, um wichtige Lizenzierungstests durchzuführen. Damit wollte Sukhoi den Anwendungsbereich seines Flugzeuges nochmals erweitern. Am Flughafen Keflavik wurde seit einigen Tagen das Verhalten des Superjet 100 bei einer Instrumentenlandung mit starken Seitenwinden (Landung Kategorie III A) geprüft sowie eine Landung mit Ausfall eines Triebwerks simuliert. Die Maschine mit der Werksnummer 97005 war zu diesem Zweck auch am Sonntag (21. Juli) früh gestartet. Zuerst drehte sie rund ein halbes Dutzend Runden um den internationalen Flughafen Islands. An Bord befanden sich drei Piloten und zwei Zertifizierungsexperten. Alles schien bis dahin ganz normal zu verlaufen.

Ganz am Ende des Testfluges kam es dann aber zum Vorfall, wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung bestätigt. Um 5:25 Uhr habe die Maschine aufgesetzt, ohne dass das Fahrwerk ausgefahren worden sei. Nach der Bauchlandung rutschte der Superjet von der Landebahn 11. Opfer gab es bei dem Zwischenfall nicht. Einer der Experten verletzte sich beim Ausstieg lediglich am Bein. Die anderen Insassen bleiben unverletzt.

Große Schäden am Triebwerk

Erste Analysen zeigten, dass alle Systeme bei der Landung funktioniert hätten, so Sukhoi. Die Maschine könne repariert werden und wohl wieder für Testflüge verwendet werden. Die isländische Zeitung Morgundbladid meldete aber größere Schäden am einen Triebwerk.

Auch wenn die Ursache harmlos sein sollte. Für das Superjet-Programm ist es ein weiterer Rückschlag. Das Produkt ist noch neu und seit dem Crash bei einem Testflug in Indonesien im Mai 2012 halten sich Kunden mit Bestellungen zurück. Jede schlechte Nachricht ist da eine Gefahr.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca