Schäden durch BrandLufthansa untersucht beschädigten Airbus A340

Ein Schlepper-Feuer hat in Frankfurt Löcher in einen A340 von Lufthansa gebrannt. Nun wird analysiert, wie groß die Schäden sind und ob der Airbus je wieder fliegen kann.

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Nachdem sich der Rauch verzogen hat, zeigen sich die Schäden deutlicher. Am Bug des am Montag (11. Juni) in Frankfurt durch ein Feuer beschädigten Airbus A340-300 sind starke Brandflecken zu sehen. Unterhalb des Cockpits, auf der linken Seite, klafft zudem ein großes Loch in der Außenhaut. Die Aluminium-Legierung des Rumpfes ist streckenweise geschmolzen.

Und das ist nicht alles. Auch das Bugfahrwerk der Lufthansa-Maschine mit dem Kennzeichen D-AIFA wurde arg in Mitleidenschaft gezogen. Die Fluggesellschaft selbst spricht zudem davon, dass das Cockpit durch massiven Rauch «beeinträchtigt» worden sei. Damit ist klar: Die Schäden an dem 18-jährigen Jet sind sicherlich massiv.

Eingehende Untersuchung

Ob der A340 mit Star-Alliance-Bemalung wieder fliegen wird oder auf dem Schrottplatz landet, ist aber noch nicht klar. «Es ist noch zu früh, um darüber eine Aussage zu treffen», sagt eine Sprecherin von Lufthansa Technik. Man müsse das Flugzeug zuerst genau untersuchen. «Das kann einige Zeit dauern.» Entscheidend ist dabei, wie stark vitale Systeme vom Feuer in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Ein Blick auf ähnliche Fälle zeigt, dass Brandschäden nicht immer einen Totalverlust bedeuten. So fliegt heute beispielsweise die Boeing 787-8 von Ethiopian Airlines wieder, deren Rumpfoberseite 2013 bei einem Feuer am Flughafen Heathrow beschädigt wurde. Damals waren keine wichtigen Systeme betroffen. Im Dezember brannte es in einem Airbus A321 von Qatar Airways. Er fliegt seither nicht mehr und wird wohl abgeschrieben. Eine Boeing 777 von Singapore Airlines wurde im November 2017 ebenfalls durch ein Feuer eines Schleppers beschädigt. Sie flog ebenfalls nie mehr und gilt als Totalschaden.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Schäden und des Feuers.

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