Schäden durch BrandLufthansa untersucht beschädigten Airbus A340

Ein Schlepper-Feuer hat in Frankfurt Löcher in einen A340 von Lufthansa gebrannt. Nun wird analysiert, wie groß die Schäden sind und ob der Airbus je wieder fliegen kann.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Nachdem sich der Rauch verzogen hat, zeigen sich die Schäden deutlicher. Am Bug des am Montag (11. Juni) in Frankfurt durch ein Feuer beschädigten Airbus A340-300 sind starke Brandflecken zu sehen. Unterhalb des Cockpits, auf der linken Seite, klafft zudem ein großes Loch in der Außenhaut. Die Aluminium-Legierung des Rumpfes ist streckenweise geschmolzen.

Und das ist nicht alles. Auch das Bugfahrwerk der Lufthansa-Maschine mit dem Kennzeichen D-AIFA wurde arg in Mitleidenschaft gezogen. Die Fluggesellschaft selbst spricht zudem davon, dass das Cockpit durch massiven Rauch «beeinträchtigt» worden sei. Damit ist klar: Die Schäden an dem 18-jährigen Jet sind sicherlich massiv.

Eingehende Untersuchung

Ob der A340 mit Star-Alliance-Bemalung wieder fliegen wird oder auf dem Schrottplatz landet, ist aber noch nicht klar. «Es ist noch zu früh, um darüber eine Aussage zu treffen», sagt eine Sprecherin von Lufthansa Technik. Man müsse das Flugzeug zuerst genau untersuchen. «Das kann einige Zeit dauern.» Entscheidend ist dabei, wie stark vitale Systeme vom Feuer in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Ein Blick auf ähnliche Fälle zeigt, dass Brandschäden nicht immer einen Totalverlust bedeuten. So fliegt heute beispielsweise die Boeing 787-8 von Ethiopian Airlines wieder, deren Rumpfoberseite 2013 bei einem Feuer am Flughafen Heathrow beschädigt wurde. Damals waren keine wichtigen Systeme betroffen. Im Dezember brannte es in einem Airbus A321 von Qatar Airways. Er fliegt seither nicht mehr und wird wohl abgeschrieben. Eine Boeing 777 von Singapore Airlines wurde im November 2017 ebenfalls durch ein Feuer eines Schleppers beschädigt. Sie flog ebenfalls nie mehr und gilt als Totalschaden.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Schäden und des Feuers.

Mehr zum Thema

Der Airbus A321 mit dem Kennzeichen A7-AIB nach dem Feuer.

Feuer brennt Löcher in A321 von Qatar Airways

Aus diesen Materialien besteht ein Dreamliner: 50 Prozent Verbundwerkstoffe.

Boeing 787: Die Krux mit der Reparatur

ticker-lufthansa

Lufthansa und Air Dolomiti streichen vier Europastrecken

ticker-lufthansa

Lufthansa Aviation Training, CAE und Airbus bringen A220-Simulator nach Singapur

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil