So far, most parts for the Superjet come fro abroad.

Superjet NewSo soll der Superjet russischer werden

Der Regionalflieger aus Russland bekommt mehr heimische Komponenten - so etwa das Fahrwerk. Das Projekt trägt den Namen Superjet New.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Schon vor zwei Jahren präsentierte Russland Pläne, Flugzeuge von Airbus, Boeing und anderen ausländischen Herstellern im Inland durch eigene Modelle zu verdrängen. Seitdem treibt der Luftfahrtkonzern UAC die Zertifizierung des Mittelstreckenjets MS-21-300 voran und auch ein Megafrachter ist als Ersatz für die Antonov An-124 in Planung.

Und der Regionalflieger Superjet soll russischer werden. Bereits im September erklärte Sergey Chemezov, Chef des staatlichen Technologie- und Rüstungskonzerns Rostec, zu dem auch UAC gehört, der Sukhoi Superjet brauche womöglich einen neuen Namen. Der könne dann ein russischer sein. Das Flugzeug solle auch weniger ausländische Teile enthalten, so Chemezov.

2024 soll es soweit sein

Jetzt wird der Plan konkreter. Das zu Rostec gehörende Unternehmen Technodinamika teilt mit, man werde bis 2023 ein eigenes Fahrwerk für den Superjet entwickeln. Das russische Produkt soll das aktuelle von Safran aus Frankreich ersetzen. Die Arbeiten sind schon angelaufen. Auch der Ersatz der Triebwerke ist seit Längerem ein Thema. Statt den französisch-russischen Power Jet Sam 146 sollen Aviadvigatel PD-14 zum Einsatz kommen.

Das russische Ministerium für Industrie und Handel will den Anteil der russischen Komponenten am Superjet auf 50 bis 60 Prozent erhöhen. Derzeit kommt die ganze Hydraulik aus den USA (Lieferant: Parker), die Flugsteuerung stammt aus Deutschland (Liebherr) oder die Cockpitsitze werden in Großbritannien produziert (Ipeco). Der russifizierte Flieger soll dann Sukhoi Superjet - New heißen. Er soll ab 2024 gebaut werden.

Betreiber oft unzufrieden

Der Austausch von ausländischen durch russische Teile soll den Superjet laut den Plänen auch verlässlicher machen und dafür sorgen, dass die Lufttüchtigkeit des Fliegers besser wird. Das war zuletzt immer wieder ein Problem. Viele Betreiber sind mit Service und Ersatzteilversorgung nicht zufrieden. Im ersten Halbjahr 2019 verdiente Sukhoi kaum noch Geld mit dem Superjet.

Mehr zum Thema

Superjet 100: Bald russischer Name?

Bekommt der Superjet einen neuen Namen?

Superjet-Produktion: Sukhoi will nun auf die Bremse treten.

So schlecht läuft Sukhois Geschäft mit dem Superjet

Boeing 737 von Norwegian: Bald eine russische Schwester?

Fliegt Norwegian bald mit 40 Superjets?

Techniker von Aeroflot: Das Wartungsunternehmen Aeroflot Technics ist Opfer eines massiven Cyberangriffs geworden.

Schwerer Hackerangriff legt Aeroflot Technics lahm - an einem ganz besonderen Datum

Video

ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack