So far, most parts for the Superjet come fro abroad.

Superjet NewSo soll der Superjet russischer werden

Der Regionalflieger aus Russland bekommt mehr heimische Komponenten - so etwa das Fahrwerk. Das Projekt trägt den Namen Superjet New.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Schon vor zwei Jahren präsentierte Russland Pläne, Flugzeuge von Airbus, Boeing und anderen ausländischen Herstellern im Inland durch eigene Modelle zu verdrängen. Seitdem treibt der Luftfahrtkonzern UAC die Zertifizierung des Mittelstreckenjets MS-21-300 voran und auch ein Megafrachter ist als Ersatz für die Antonov An-124 in Planung.

Und der Regionalflieger Superjet soll russischer werden. Bereits im September erklärte Sergey Chemezov, Chef des staatlichen Technologie- und Rüstungskonzerns Rostec, zu dem auch UAC gehört, der Sukhoi Superjet brauche womöglich einen neuen Namen. Der könne dann ein russischer sein. Das Flugzeug solle auch weniger ausländische Teile enthalten, so Chemezov.

2024 soll es soweit sein

Jetzt wird der Plan konkreter. Das zu Rostec gehörende Unternehmen Technodinamika teilt mit, man werde bis 2023 ein eigenes Fahrwerk für den Superjet entwickeln. Das russische Produkt soll das aktuelle von Safran aus Frankreich ersetzen. Die Arbeiten sind schon angelaufen. Auch der Ersatz der Triebwerke ist seit Längerem ein Thema. Statt den französisch-russischen Power Jet Sam 146 sollen Aviadvigatel PD-14 zum Einsatz kommen.

Das russische Ministerium für Industrie und Handel will den Anteil der russischen Komponenten am Superjet auf 50 bis 60 Prozent erhöhen. Derzeit kommt die ganze Hydraulik aus den USA (Lieferant: Parker), die Flugsteuerung stammt aus Deutschland (Liebherr) oder die Cockpitsitze werden in Großbritannien produziert (Ipeco). Der russifizierte Flieger soll dann Sukhoi Superjet - New heißen. Er soll ab 2024 gebaut werden.

Betreiber oft unzufrieden

Der Austausch von ausländischen durch russische Teile soll den Superjet laut den Plänen auch verlässlicher machen und dafür sorgen, dass die Lufttüchtigkeit des Fliegers besser wird. Das war zuletzt immer wieder ein Problem. Viele Betreiber sind mit Service und Ersatzteilversorgung nicht zufrieden. Im ersten Halbjahr 2019 verdiente Sukhoi kaum noch Geld mit dem Superjet.

Mehr zum Thema

Superjet 100: Bald russischer Name?

Bekommt der Superjet einen neuen Namen?

Superjet-Produktion: Sukhoi will nun auf die Bremse treten.

So schlecht läuft Sukhois Geschäft mit dem Superjet

Boeing 737 von Norwegian: Bald eine russische Schwester?

Fliegt Norwegian bald mit 40 Superjets?

Boeing 777 von Nordwind Airlines: Fliegt eher leer nach Nordkorea.

Flüge von Moskau nach Pjöngjang bleiben praktisch leer

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin