A model of the «elephant».

An-124-Nachfolger Ein erstes Modell des neuen russischen Megafrachters

Russland treibt das Projekt zum Ersatz der Antonov An-124 voran. Jetzt wurde ein erstes Modell des Fliegers mit dem Projektnamen Slon erstellt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Antonov An-124 ist weltweit gefragt. Der Schwertransporter kann 150 Tonnen Fracht aufnehmen. Er ist 68,96 Meter lang, hat eine Spannweite von 73,3 Metern und eine Höhe von 20,78 Metern. Deshalb kommt er immer dann zum Einsatz, wenn besonders große oder schwere Teile transportiert werden müssen. Nur noch 23 Exemplare fliegen heute bei privaten Airlines - bei Antonov Airlines, Volga-Dnepr und Maximus Air Cargo.

Der ukrainische Hersteller Antonov hat aber kein Geld, um die An-124 weiterzuentwickeln oder gar ein neues Modell auf den Markt zu bringen. Deshalb plant Russland - früher ein Kooperationspartner der Ukrainer - schon länger eine eigene Version. Anfang des Jahres hat das Land bekannt gegeben, mit der Entwicklung begonnen zu haben. Das Projekt trägt den Namen Slon, was zu Deutsch Elefant heißt.

Test in Windkanälen

Der vierstrahlige Jet soll 150 Tonnen Fracht bei einer Reisefluggeschwindigkeit von 850 Kilometern pro Stunde rund 7000 Kilometer weit transportieren können. Bei maximaler Beladung von 180 Tonnen sind 4900 Kilometer möglich, so die Planung. Frühere Präsentationen hatten gezeigt, dass der Flieger 82,3 Meter lang und am höchsten Punkt 24 Meter hoch sein wird. Die Spannweite wird mit 87,1 bis 88,3 Meter angegeben. Angetrieben wird der An-124-Nachfolger von vier Triebwerken vom Typ Aviadvigatel PD-35.

Jetzt wurde am Zentralen Aerohydrodynamischen Institut Tsagi in Moskau ein 120 Kilogramm schweres Kleinmodell erstellt. Es ist 1,63 Meter lang, die Spannweite beträgt fast 1,75 Meter, die Höhe knapp 0,5 Meter. Der Mini-Slon wird nun in Windkanälen getestet, um seine Eigenschaften zu analysieren. Das Modell sei transformierbar - es könne in verschiedenen Konfigurationen getestet werden, so das Tsagi.

Mehr zum Thema

Grafik des Zentralen Aerohydrodynamischen Instituts: So soll der An-124-Ersatz, der Elefant, aussehen.

Russland will An-124 durch Elefant ersetzen

Die Entwicklung der Antonov An-124 begann in den Siebzigerjahren. Ursprünglich ging es darum, einen großen Transporter für die sowjetische Armee zu bauen.

Russland will selbst Antonov An-124 bauen

An-158 und Antonov-Chef Oleksandr Donets: «Derzeit ist das Antonov-Werk in der Lage, 10 bis 15 Flugzeuge pro Jahr zu produzieren.».

«Beabsichtigen, Produktion der An-158 wieder aufzunehmen»

Zweiter Prototyp der Yakovlev MS 21-310:  Russland will neue Gebühr zur Finanzierung.

Passagiere sollen teure Flugzeuge aus russischer Produktion bezahlen

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin