Das klassische Einsatzgebiet der Fregate-100 ist das als Wasserbomber.

Fregate-F100Ein neues Amphibienflugzeug für Passagiere und Fracht

Die französische Hynaero arbeitet an einem neuen, hochmodernen Löschflugzeug. Doch die Fregate-F100 könnte es auch als Passagier- oder Frachtvariante geben.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Aktuell arbeitet Hynaero an einem Ziel. Das französische Unternehmen will mit der Fregate-100 ein hochmodernes Löschflugzeug auf den Markt bringen. Der amphibische Schulterdecker wird eine Kapazität von 10.000 Liter aufweisen. Das sind rund 50 Prozent mehr Löschflüssigkeit als bei der De Havilland Canada DHC-515, die früher CL515 genannt wurde und reichlich Verspätung hat.

Die Fregate-F100 von Hynaero wird auch das einzige von Grund auf neu entwickelte Löschflugzeug auf dem Markt sein. Die Fachleute in Bordeaux bauen eine vollständig elektronische Flugzeugsteuerung, im Jargon Fly-by-Wire genannt. Im Cockpit soll zudem ein Head-up-Display die Pilotinnen und Piloten unterstützen.

Flieger mit Schwimmern haben Nachteile

«Aktuell konzentrieren wir uns ganz auf diese Anwendung», so Hynaero-Chef David Pincet zu aeroTELEGRAPH. Doch seien bereits auch diverse Fluggesellschaften an sein Unternehmen herangetreten, die sich nach einer Passagiervariante erkundigt hätten. «Das Design sieht andere Varianten vor», so der Manager und ehemalige Luftwaffen-Pilot. Auch Fracht-, Krankentransport- und Seefernaufklärungskonfigurationen der Fregate-F100 sind möglich.

«Es fehlt an mittelgroßen amphibischen Transportmitteln», so Pincet. Zugleich gebe es in vielen Ländern der Erde einen echten Markt für die Versorgung abgelegener Bevölkerungsgruppen. Vielerorts werde dieser aktuell mit Flugzeugen abgedeckt, die mit Schwimmern ausgerüstet seien. Dies sei ineffizient. Denn diese Flieger wurden nicht für den Betrieb im Wasser gemacht, sondern nachträglich mit den Auftriebskörper versehen.

Diverse Konkurrenten

Zudem können diese Flieger bei rauerer See schnell nicht mehr eingesetzt werden. Amphibienflugzeuge wurden dagegen speziell für Starts- und Landungen im Wasser entwickelt. Sie können daneben auch an Land operieren und sind daher viel vielseitiger einsetzbar.

Die Fregate-F100 hat eine Nutzlast von zehn Tonnen. Sie weist eine Reichweite von 1800 Kilometern auf. Mit der neu aufgelegten Grumman G-111T Albatross, der PHA-ZE 100 von Jekta Swiss Aviation oder dem E-Seaplane von Atol Aviation gibt es in diesem Segment allerdings einige Konkurrenzprojekte.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die erste Visualisierungen der Fregate-F100. Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie in Vollansicht.

Mehr zum Thema

Die Hynaero Fregate F-100 soll ab 2030 fliegen.

Französische Firma entwickelt hochmodernes Löschflugzeug

Neues elektrisches Regionalflugzeug kann dank Klappflügeln im Hafen parken

Neues elektrisches Regionalflugzeug kann dank Klappflügeln im Hafen parken

DHC-515: Soll die Waldbrandbekämpfung in der EU verbessern.

Neues Löschflugzeug startet mit zwei Jahren Verspätung

Boeing 767: So soll das Flugzeug von Coulson ach dem Umbau aussehen.

Boeing 767 sollen bald als Löschflugzeuge unterwegs sein

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin