DHC-515: Soll die Waldbrandbekämpfung in der EU verbessern.

De Havilland Canada DHC-515Neues Löschflugzeug startet mit zwei Jahren Verspätung

Wegen der Pandemie verschob De Havilland Canada den Start des neuen Löschflugzeuges. Jetzt gibt es sogar erste Kunden für die DHC-515.

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Eigentlich hätte es schon 2020 losgehen sollen. Doch wegen der Pandemie verschob das Unternehmen, das damals noch Viking Air hieß, den Start des neuen Amphibienflugzeuges CL-515. Inzwischen ist es unter dem Dach von De Havilland Aircraft of Canada verschwunden.

Und weil der Hersteller jetzt De Havilland heißt, hat auch das neue Flugzeug einen neuen Namen: Es heißt DHC-515. Es baut auf der Vorgängerin CL-415 auf, verfügt aber über ein neues, digitales Avioniksystem, über Head-up-Displays und über ein Nachtsichtsystem in den Helmen der Piloten.

Vielseitig einsetzbar

Die Löschwassertanks sollen laut Informationen, die früher noch Viking Air gab, bis zu 7000 Liter Wasser fassen und damit fast 15 Prozent mehr als die der CL-415. Zudem soll die DHC-515 außerhalb der Waldbrandsaison auch schnell umrüstbar sein.

Mit einem Suchradar soll sie etwa illegale Fischerboote aufspüren können. Für Rettungseinsätze ist eine Landung auf dem Wasser denkbar und das Ausladen eines Bootes und von Tauchern. Auch für den Kampf gegen Insektenplagen kann die DHC-515 umgebaut werden.

Bereits erste Interessenten

Laut De Havilland gibt es auch bereits erste Interessenten. Europäische Kunden haben laut einer Mitteilung Absichtserklärungen für den Kauf der ersten 22 Flugzeuge unterzeichnet. Ab Mitte des Jahrzehnts sollen die Flieger ausgeliefert werden.

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