737 Max von Lion Air: Informiert Boeing die Piloten ausreichend?

Lion Air, Kenya Airways, Vietjet AIrlinesBoeing muss um Hunderte Orders von 737 Max bangen

Nach dem Absturz einer Boeing 737 Max von Ethiopian Airlines erwägen diverse Fluglinien ihre Orders zu annullieren oder nicht definitiv zu machen. Ein Wechsel zum Konkurrenten Airbus steht im Raum.

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Die Boeing 737 Max ist mittlerweile weltweit gegroundet. Und das hilft nicht, das Kundenvertrauen zu stärken. Die indonesische Airline Lion Air hatte schon länger laut darüber nachgedacht, ihre verbleibende Bestellung für Boeing 737 Max in eine für Airbus A320 Neo umzuwandeln. Zuerst hatte das Mitgründer Rusdi Kirana nach dem Absturz einer 737 Max seiner Airline vergangenes Jahr ins Spiel gebracht. Erst zehn von über 200 bestellten Boeing 737 Max hat Lion Air erhalten, es geht also um eine ganze Menge Flieger.

Nun wird das Raunen wieder lauter, gemäß dem Lion Air von Boeing zu Airbus wechseln könnte. Offenbar werden am Hauptsitz konkrete Pläne geschmiedet. Und nicht nur die Indonesier überlegen sich einen Wechsel. Auch Kenya Airways erwägt, den Hersteller zu wechseln. Vietjet aus Vietnam hatte bereits nach dem Lion-Air-Crash erklärt, man warte ab, bis die Ursache gefunden sei, bevor man sich endgültig für eine Order entscheide. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg stehen inzwischen Bestellungen im Wert von 57 Milliarden Dollar auf der Kippe.

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