Ryanair ändert nach Kritik Sitzplatzregelung für Familien
Die Billigairline passt ihre Sitzplatzpolitik für Familien an und orientiert sich künftig stärker am Branchenstandard. Sie betont, dass ihre bisherige Regelung stets allen gesetzlichen Vorgaben entsprochen habe und Kinder weiterhin kostenlos neben einer begleitenden erwachsenen Person sitzen können. Neu ist bei Ryanair, dass Familien, die bei der Buchung keinen Sitzplatz reservieren, ihre kostenfreie Sitzplatzzuweisung erst nach dem Check-in erhalten. Diese Passagiere werden voraussichtlich überwiegend im hinteren Teil der Kabine platziert. Familien, die bestimmte Sitzplätze – etwa in den vorderen Reihen – bevorzugen, können diese weiterhin gegen Aufpreis reservieren.
Michael O’Leary bleibt weitere secsh Jahre Chef von Ryanair Group
Die Billigairline-Gruppehat den Vertrag von Konzernchef Michael O’Leary bis April 2032 verlängert. Damit bleibt der langjährige Chef weitere sechs Jahre an der Spitze des Unternehmens. Der neue Vertrag von Ryanair Group sieht ein moderates Grundgehalt sowie einen begrenzten Jahresbonus vor. Darüber hinaus erhält O’Leary eine einmalige Option zum Kauf von zehn Millionen Ryanair-Aktien. Diese kann jedoch nur unter bestimmten Bedingungen ausgeübt werden.
Ryanair baut Winterangebot ab Münster/Osnabrück aus
Die irische Billigairline erweitert ihren Winterflugplan 2026/27 am Flughafen Münster/Osnabrück. Sie stockt ihr Angebot zu mehreren beliebten Urlaubszielen auf und bietet rund um Weihnachten und den Jahreswechsel zusätzliche Flüge an. Betroffen sind die Strecken von Ryanair nach Alicante, London und Palma de Mallorca.
Bittet Ryanair Familien, die zusammensitzen wollen, unrechtmäßig zur Kasse?
Müssen Eltern bei der Billigairline unzulässig dafür bezahlen, neben ihren Kindern sitzen zu können? Genau das untersucht nun die britische Wettbewerbsbehörde. Für Ryanair könnte der Fall richtig teuer werden.
Ryanair erstmals seit Börsengang im Jahr 1997 schuldenfrei
Die Billigfluggesellschaft hat ihre letzte aus der Pandemie stammende Anleihe über 1,2 Milliarden Euro zurückgezahlt und ist damit nach eigenen Angaben erstmals seit dem Börsengang 1997 praktisch schuldenfrei. Ryanairs Finanzchef Neil Sorahan sprach von einem «historischen Tag». Die Gruppe verfüge nun über eine starke Bilanz mit einer unbelasteten Flotte von 620 Boeing 737 und 737 Max, hoher Liquidität sowie BBB+-Ratings von Fitch und S&P.
Viertes Flugzeug: Ryanair baut Präsenz in Bratislava aus
Die Billigairline stationiert im Winter 2026 ein viertes Flugzeug in Bratislava. Sie reagiert damit nach eigenen Angaben auf die wachstumsorientierte Luftfahrtpolitik der Regierung der Slowakei ohne Luftverkehrssteuer. Ryanair erwartet dadurch künftig 2,5 Millionen Passagiere jährlich in Bratislava. Besonders hervor hebt die Flugliniedas Wachstum im April 2026: Das Passagieraufkommen sei dort im Vergleich zum Vorjahr um 170 Prozent gestiegen.
Eurowings will Lücken schließen, die Ryanair in Berlin hinterlässt
Ryanair reduziert in Berlin und Eurowings baut aus. Die Lufthansa-Tochter stationiert im Winter zwei zusätzliche Flugzeuge in Berlin. Damit zieht sie mit Easyjet gleich. Geplant sind neue Ziele und Frequenzerhöhungen.
Ryanair steigert Jahresgewinn um 40 Prozent und will in Albanien, Italien, Marokko, der Slowakei und Schweden wachsen
Europas größter Billigflieger hat im Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende März) einen Rekordgewinn erzielt. Der Nettogewinn stieg vor Sondereffekten um 40 Prozent auf 2,26 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte er 1,61 Milliarden Euro verdient. Die Passagierzahl erhöhte sich trotz verspäteter Flugzeuglieferungen um vier Prozent auf 208,4 Millionen Reisende. Der Umsatz von Ryanair Group legte um elf Prozent auf 15,54 Milliarden Euro zu. Besonders die Ticketpreise zogen an: Die Erlöse pro Passagier stiegen um sieben Prozent.
Ryanair erhöht Bonus fürs Aufspüren von zu großem Gepäck
Die Billigairline plant laut Berichten in den britischen Medien, die Bonuszahlungen für Mitarbeitende zu erhöhen, die Passagiere mit zu großem Handgepäck identifizieren. Hintergrund ist, dass die Zahl auffälliger Gepäckstücke zuletzt deutlich gesunken sei. Aktuell erhalten Mitarbeitende bei Ryanair 2,50 Euro pro erkanntem übergroßem Gepäckstück. Der Zuschlag für Reisende beträgt derzeit 75 Euro. Künftig könnte der Bonus laut Medienberichten auf etwa 3,50 Euro steigen. Bereits im November 2025 war die Prämie von 1,50 auf 2,50 Euro angehoben worden.
Spanien, Italien und Griechenland treiben Wachstum im europäischen Flugmarkt
Die internationale Sitzplatzkapazität in Westeuropa steigt im Sommer 2026 um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt kommen laut Daten des Analysehauses OAG 18,5 Millionen zusätzliche Einzelsitze hinzu. Den Großteil des Wachstums tragen Spanien, Italien und Griechenland. Die drei Länder vereinen zusammen 72 Prozent des gesamten Kapazitätsausbaus auf sich.
Italiens höchstes Gericht hebt Millionenstrafe gegen Ryanair auf
Die Billigairline hat vor Italiens oberstem Verwaltungsgericht einen Erfolg gegen die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM erzielt. Es hob eine Geldstrafe von 4,2 Millionen Euro aus dem Jahr 2021 endgültig auf und ordnete die Rückzahlung an Ryanair inklusive Zinsen an.
Ryanair fliegt auch im Winter von Paderborn/Lippstadt nach Alicante
Die Billigairline setzt die Verbindung zwischen Paderborn/Lippstadt und Alicante auch im Winterflugplan 2026/27 fort. Die Strecke wird durchgehend zwei Mal pro Woche angeboten,. Zwischen Oktober 2026 und März 2027 startet Ryanair jeweils dienstags und samstags an die spanische Mittelmeerküste. Die Verbindung war laut Flughafen in den vergangenen Monaten konstant gut ausgelastet.
Abbau von Ryanair in Griechenland: Diese Strecken nach Deutschland und Österreich fallen weg
Die irische Billigairline wird ihre Basis am Flughafen Thessaloniki im Winter 2026 schließen und reduziert gleichzeitig ihr Angebot in Griechenland deutlich. Zusätzlich setzt Ryanair den Winterbetrieb in Chania und Heraklion aus.
Pöbelpassagier muss 4000 Euro Strafe zahlen
yanair hat die Verurteilung eines störenden Passagiers durch ein Gericht in Warschau-Modlin begrüßt. Der Mann hatte am 24. Juli 2024 Flug FR2746 von London-Stansted nach Kaunas gestört und dadurch eine außerplanmäßige Landung in Warschau-Modlin verursacht. Er hat Anweisungen der Crew missachtet und sich beleidigend verhalten. Wegen des Vorfalls mussten mehr als 180 Passagiere und sechs Crewmitglieder die Umleitung in Kauf nehmen. Polizei und Grenzschutz kamen nach der Landung zum Einsatz.
Ryanair schließt Basis in Thessaloniki und kürzt Angebot in Griechenland 45 Prozent
Die irische Billigairline wird ihre Basis am Flughafen Thessaloniki im Winter 2026 schließen. Sie zieht drei stationierte Flugzeuge ab und reduziert gleichzeitig ihr Angebot in Griechenland deutlich. Nach Angaben von Ryanair führt dies zum Wegfall von 700.000 Sitzplätzen, was einem Rückgang von 45 Prozent gegenüber dem Winter 2025 entspricht. Zudem werden zwölf Strecken gestrichen. Zusätzlich setzt die Fluggesellschaft den Winterbetrieb in Chania und Heraklion aus.
Französisches Gericht verurteilt Pöbelpassagiere - zehn Monate Haft auf Bewährung und Geldstrafe
Ein Gericht in Toulouse hat zwei Passagiere verurteilt, die im Mai 2025 einen Flug von Ryanair von London-Stansted nach Ibiza gestört hatten. Die beiden waren laut der Airline gegenüber Mitreisenden aggressiv geworden und hatten Anweisungen der Crew missachtet. Der Flug musste daraufhin außerplanmäßig nach Toulouse umgeleitet werden.
Berlin, Köln und Hahn: Ryanair beklagt lange Wartezeiten wegen EES
Die Billigairline fordert die deutsche Bundesregierung auf, das neue EU-Einreise-/Ausreisesystem EES bis September auszusetzen. Grund sind lange Wartezeiten bei der Passkontrolle an mehreren Flughäfen. Nach Angaben von Ryanair kommt es unter anderem in Berlin, Köln und Hahn zu Verzögerungen von ein bis zwei Stunden. Ursache seien Personalmangel sowie technische Probleme bei der Einführung des Systems.
Abzug von Ryanair aus Berlin: Pilotengewerkschaft kritisiert Schließung der BER-Basis
Die Vereinigung Cockpit kritisiert die geplante Schließung der Berliner Basis der Billigairline scharf. Rund 100 Pilotinnen und Piloten wären betroffen und sehen sich laut Gewerkschaft mit erheblicher Unsicherheit konfrontiert. Die Gewerkschaft stellt einen Zusammenhang mit einem kürzlichen Arbeitsgerichtsurteil her, das Änderungen bei Dienstplänen bei Ryanair teilweise rückgängig machte. Kurz darauf habe das Unternehmen die Schließung angekündigt. Die Gewerkschaft wertet dies als möglichen Versuch, Druck auf die Belegschaft auszuüben.