Auch in den USA FlugverbotBoeing 737 Max nun weltweit am Boden

Nun hat die Boeing 737 Max auch in den USA Flugverbot. Zur Entscheidung führten neue Informationen zum Flugverlauf. Boeing begrüßt den Schritt.

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Das Nachbarland im Norden hatte zuerst gehandelt. Am Mittwochmittag gab Kanadas Transportminister Marc Garneau bekannt, dass Boeing 737 Max 8 und Max 9 in seinem Land nicht mehr starten und landen und es auch nicht überfliegen dürfen. Er bezog sich auf neue, geprüfte Satelliten-Daten zum Flugverlauf des abgestürzten ET302.

Die kanadischen Experten haben die neuen Infos analysiert und Ähnlichkeiten zwischen dem Absturz von Ethiopian Airlines und dem von Lion Air gefunden. Offenbar haben die USA die gleichen Informationen ebenfalls ausgewertet und sind dabei zum gleichen Schluss gekommen wie die kanadischen Kollegen. Denn am Nachmittag ordnete auch die Luftfahrtbehörde der USA ein Grounding aller Boeing 737 Max an. Maschinen, die noch in der Luft sind, dürfen noch an ihr Ziel fliegen. Danach aber ist Schluss, wie die Federal Aviation Administration FAA anordnete.

Boeing ist einverstanden

«Das ist eine schreckliche Sache», kommentierte Präsident Donald Trump. Boeing sei aber eine fantastische Firma, die sehr hart daran arbeite, Lösungen für die Probleme zu finden. Der Flugzeugbauer seinerseits erklärte, nach Gesprächen mit der FAA, der Nationalen Transportsicherheitsbehörde NTSB, Luftfahrtbehörden und Kunden weltweit habe man sich für ein temporäres Grounding ausgesprochen. Man befürworte den Schritt, halte die Boeing 737 Max aber nach wie vor für ein sicheres Flugzeug.

Damit ist die Boeing 737 Max nun fast weltweit am Boden. In den Ländern, in denen noch kein Flugverbot ausgesprochen wurde, haben Airlines freiwillig auf einen Einsatz verzichtet.

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Zudem wünscht sich der Präsident ein größeres Bett in der Air Force One.

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