So kann ein Essensservice bei Vistajet aussehen.

EinheitsauftrittVistajet peppt die Kabine ihrer Businessjets auf

Der Businessjetanbieter will seiner gesamten Flotte einen einheitlichen Look geben. Vorbild ist das Interieur der Global 7500. 

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Thomas Flohr ist ein Mann, der klotzt statt kleckert. Der Gründer des Businessjetanbieters Vistajet ordert schon mal 142 Bombardier-Langstreckenflugzeuge im Wert von insgesamt 7,8 Milliarden Dollar. Oder er überlegt, einen spanischen Geisterflughafen im Wert von 100 Millionen Euro zu kaufen. Nun gibt es ein neues Projekt: Der gesamten Flotte einen einheitlichen Look geben.

In den vergangenen Jahren ist die Vistajet-Flotte durch den Kauf kleinerer Anbieter immer weiter gewachsen. Im vergangenen Jahr übernahm man die Charterfirmen Jetedge in den USA und Air Hamburg in Europa und vergrößerte damit seine Flotte auf insgesamt 360 Flugzeuge, davon 18 Bombardier Global 7500.

Global 7500 dient als Vorlage

Die Maschine ist das Flaggschiff der Vistajet-Flotte. Der Jet besticht vor allem durch seine Reichweite von 14.260 Kilometer. Bis zu 19 Fluggäste können in dem Ultralangstreckenjet reisen. Aber auch auf das moderne Kabineninterieur ist Vistajet stolz. Dunkle Hölzer und Teppiche bilden einen starken Kontrast zu den hellen Sesseln und Verkleidungen.

«Dieses Flugzeug ist so schön, weswegen wir wollen, dass jedes andere Flugzeug auch so aussieht», sagt Matteo Atti, Marketing-Chef von Vistajet gegenüber dem Portal Robb Report. Die Global 7500 dient als Vorlage zur Umgestaltung der Flotte. «Wir wollten weg von der Atmosphäre eines Konferenzzentrums», so Atti weiter. Daher werden bei den Maschinen Holz, Leder und Teppiche hochwertiger ersetzt, und das mit einer neutralen Farbpalette.

Große Jets zuerst

Das Unternehmen will den Look von rund 100 Maschinen in den kommenden zwei Jahren anpassen. Laut Plan werden zunächst die großen Businessjets mit der neuen Kabine ausgestattet. Gestartet wird mit der Bombardier Challenger 605 und der Gulfstream G450. Im Anschluss werden die kleinen Jets modernisiert.

Nicht nur die Kabine wird vereinheitlicht, sondern auch die Lackierung der Maschine. Mittlerweile sind rund 200 Flugzeuge in der typischen rot-silbernen Lackierung unterwegs.

Mehr zum Thema

Air Hamburg besitzt eine Flotte von 44 Businessjets: Embraer Lineage 1000E, Dassault Falcon 7X, Embraer Legacy 600/650/650E, Legacy 500, Embraer Praetor 600, Cessna Citation XLS+, Embraer Phenom 300/300E und Cessna Citation CJ3.

Air Hamburg wird von globalem Riesen geschluckt

Passagier in einer Bombardier Global 7500: Wer neu kauft

Erster Kunde fliegt seine Bombardier Global 7500

Global 7500: Flieger mit großer Reichweite.

Bombardier reklamiert längsten Flug für sich

ticker-vistajet

Vista übernimmt erste Bombardier Global 8000

Video

regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick auf die Unglücksstelle: Die Boeing 767 F rutschte weit über die Piste hinaus.
Der Stimmenrekorder der in Miami verunglückten Boeing 767 F liefert erstmals Einblicke in die entscheidenden Minuten im Cockpit. Einer der Piloten des Fluges von Amazon Air warnte wiederholt vor dem hohen Tempo, automatische Systeme schlugen mehrfach Alarm.
Laura Frommberg
Laura Frommberg