<p style="text-align: left;">Kämpfer der IS-Gruppe Ansar Bait al-Maqdis auf dem Sinai: Wie stark sind sie?</p>

Absturz im SinaiUSA: «Abschuss unwahrscheinlich, aber möglich»

Der Spionagechef der Vereinigten Staaten glaubt nicht an einen Abschuss von Flug 7K9268 durch eine Rakete. Ausschließen will er einen Terroranschlag durch IS-Kämpfer aber auch nicht.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die russische Aufsichtsbehörde Rosawiatsia reagierte umgehend. Die Aussagen von Metrojet/Kogalymavia seien verfrüht. Die Fluggesellschaft hatte am Montag behauptet, hinter dem Absturz eines ihrer Airbus A321 im Sinai könnten weder ein technisches Problem noch menschliches Versagen stecken. Es sei vielmehr eine «externe mechanische Kraft» schuld. Erst müssten grundlegende Untersuchungen gemacht werden, bevor man überhaupt etwas zur Ursache sagen könne, so Rosawiatsia.

Auch die USA glauben nicht unbedingt an die Theorie von Metrojet/Kogalymavia. Im Sinai sei zwar eine sehr aggressive Zelle der Terrororganisation IS aktiv. Doch es gebe keine «direkten Hinweise» darauf, dass sie Flug 7K9268 zum Absturz gebracht habe, erklärte am Montag (2. November) James R. Clapper, Chef der National Intelligence Agency. Auch glaubt der Spionagechef der USA nicht an einen Abschuss. «Es ist unwahrscheinlich, aber ich würde es auch nicht ausschließen».

Eher Bombe als Raketenbeschuss

Auch der britische Militäranalyst Paul Beaver hält nicht viel von der Abschusstheorie. Er sei sich ziemlich sicher, dass die IS-Terroristen keine Boden-Luftabwehr-Raketen besäßen, die bis auf 31.000 Fuß hoch gelangen können, sagte er der Nachrichtenagentur AP. Der Sinai werde von Geheimdiensten vieler Staaten sehr gut überwacht. Solch große Waffen wären da entdeckt worden, begründet Beaver. Für ihn ist eine Bombe an Bord daher viel wahrscheinlicher.

Mehr zum Thema

Airbus A330 Siam Wings: Die Airline hat enge Verbindungen nach Russland.

Thailands neue Langstrecken-Airline hat eine brisante Vorgeschichte

Blauer Traktor am Flughafen Novosibirsk: Drei Flugzeuge mussten durchstarten.

Blauer Traktor zwingt drei Flugzeuge in Novosibirsk zum Durchstarten

Zweiter Prototyp der Yakovlev MS 21-310:  Russland will neue Gebühr zur Finanzierung.

Passagiere sollen teure Flugzeuge aus russischer Produktion bezahlen

Embraer E190 von Wideroe: Mit diesem Flugzeugtyp wurden die Russinnen und Russen Richtung Heim geflogen.

Widerøe fliegt Russen im Spitzbergen-Eklat zurück nach Hause

Video

lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin